Fränkischer Zwetschgen Bloatz

Fränkischer Zwetschgen Bloatz

Zwetschgen Bloatz ?
Ja der hat in Franken eine uralte Tradition, denn Zwetschgen werden hier seit
unendlichen Zeiten reichlich angebaut. Und es wird nicht nur das Allheilmittel Zwetgschgenwasser hier davon gebrannt, sondern Zwetschgenkompott früher ein
beliebtes Einmachobst für den Winter.
In der Zwetschgen Saison aber gibt es beinahe täglich Zwetschgenbloatz. Denn der ist etwas speziell, denn er wurde am Backtag , als das Brot fertig war gebacken.
Und zwar aus Resten vom Brotteig. Meist waren es radgroße Kuchen die man daraus
machte. Und als das heimische Brotbacken langsam aufhörte,  begann man einen
Hefeteig als Boden zu verwenden, doch der Name Bloatz ist geblieben.

Die letzten Tage sah ich immer öfter, ja fast überall, die ersten fränkischen Zwetschgen
na die werden noch nicht so ausgereift und süß sein dachte ich mir. Doch heute kostete ich am Markt mal eine und siehe sie war schon sehr, sehr süß, also habe ich ein Kilo erstanden und schon stand fest :

Heute gibts Zwetschgen Bloatz !

Als Teig habe ich einen Hefeteig gemacht, ganz einfach eigentlich :

Zutaten:
500 gr Weizenmehl 405
250 ml Milch
100 gr Butter
20 gr Hefe
80 gr Zucker
2 El selbstgemachten Vanille Zucker
1 TL Salz
1 Eigelb

* Milch gut erwärmen und die Butter zugeben
* Das Mehl abwiegen, sieben und in eine Rührchüssel geben,
* Zucker, Vanillezuckr, Salz zugeben + untermischen
* einen halben Würfel Hefe zerbröseln, zum Mehl geben
* zuguterletzt die erwärmte Milch + Butter zugeben
und mit der Rührmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten
dann das Eigelb noch einarbeiten, bis sich der Teig wie von alleine
vom Schüsselrand löst.


* Den Teig abdecken und bei warmer Temperatur so lange gehen lassen bis
er sich annähernd verdoppelt hat

In der Zwischzeit die Zwetschgen waschen, mit einem Messser halbieren, Kern entnehmen, die Hälften nochmal einschneiden, so daß fast Viertel enstehen.

Die Menge des Teiges ist ausreichend für ein großes Backblech, oder zwei
große runde Bloatz mit etwa 30 cm, denn morgen wird der 2. gebacken.

Ist der Teig entsprechend aufgegangen, bei den jetzigen Temperaturen geht das recht schnell. Habe den Teig halbiert und auf bemehlter Fläche ausgerollt. Auf das Backblech gebracht und sodann den Rand mit den Fingern etwas erhöht, damit er nicht auslaufen kann, denn Zwetschgen haben viel Saft.

Nun den Teigboden ringsum mit den Zwetschgen belegen .

Noch ein wenig mit Zucker ( je nach süße ) oder wer es mag Zimtzucker bestreuen.
Nun könntest du ihn bereits in den Ofen schieben, doch auf einen fränkischen Bloatz
gehören Streußel die machst du ganz einfach so :

150 gr Mehl 405
100 gr Zucker
100 gr Butter / Margarine
2 El Vanille Zucker

 

Alles gut mit dem Schneebesen verarbeiten, bis sich grobe Streußel bilden.
Diese dann schön grobstückig auf den Zwetzschgen verteilen und ab geht es
in den auf 200 grad vorgeheizten Ofen untere Schiene, ca 35-40 min

Dann sollte er so aussehen:

Guten Appetit und viel Spaß beim nachmachen !

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Genetztes Landbrot

Genetztes Landbrot

Dies ist ein Weizenmischbrot , das sich durch die Machart von anderen Broten unterscheidet. Der Teig von genetzten Broten unterscheidet sich ein wenig von anderen, denn er erlaubt einen höheren Wasseranteil und somit eine feuchte Krume.
Der Brotteig verbleibt nach dem kneten in der Schüßel und und gart dort.Dann wird er mit nassen ( mit Wasser benetzten ) Händen ausgehoben .

Damit das Brot geschoben werden kann, kommt es in eine Schöpf ( kelle)
das ist ein kleiner angefeuchteter Tiegel und aus diesem wird das Brot auf
ein Blech mit Backpapier gestürzt . Oder der nasse Teig in der Schöpf wird mit
reichlich grober Kleie bestreut. damit es rutscht und dann in den Ofen geschoben.

Das „genetzte“ Brot zeichnet sich durch eine saftige poröse Krume aus.

Hier nun das Rezept dazu:

Zutaten:

Sauerteig / Vorteig :
50 gr Roggenmehl
40 gr Wasser
20 gr Sauerteig ASG
14-16 Std bei Zimmertemperatur gehen lassen

Hauptteig :
650 gr Weizenmehl 1050
100 gr Weizenmehl 550
200 gr Roggenmehl 1150
110 gr Vorteig
25 gr Salz
15 gr Hefe
850 gr Wasser

Verarbeitung:
Der Teig fertige Teig verwundert zuerst , denn er ist sehr weich.
Ich habe ihn dann aus der Rührschüßel in eine eingeöltes Wännchen gegeben
und dieses mit Plastikfolie bedeckt .


Nach 30 min habe ich den Teig einmal gefaltet
( und da er mir sehr feucht erschien beim falten reichlich mit Mehl bestreut )
und dann weitere 90 Minuten ( also insgesamt 2 Std ) Gare gegeben.

Zuerst habe ich eine Schüssel gut mit Wasser eingesprüht und die Hälfte
des Teiges mit nassen Händen ausgehoben und in die nasse Schüssel
verfrachtet. Habe den Teig in der Schüssel mit reichlich Grieß bestreut und
auf das mit Backpapier belegte Backblech gestürzt.
Kurz geschwadet und bei 250 grad auf 220 grad sinkend 60 min ausgebacken.

Und so sahen sie dann aus, meine beiden genetzten Landbrote:


Der der optische Unterschied zwischen beiden ist, das ich beim
einen das Brot etwas mit Händen „ in Form brachte „ und zusätzlich
mit Wasser einsprühte. Das bringt mehr Glanz wie zu sehen ist.

Geschmacklich ist das „Genetzte Landbrot „ vorzüglich und besonders
saftig, aber nicht pappig. Also ein hervorragendes Alltagsbrot, so daß ich
es gerne öfters backen werde.

 

Viel  Spaß  beim  nachbacken  !

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Bernd`s Tarte de Carottes

.

Bernd‘s Tarte de Carottes

 

Frühjahrsfarben, Tulpen in allen Farben, haben mich animiert.
Besonders schön die in Lachs und Orange Farbnuancen und all ich dann einen
Bund mit frischen Karotten sah,

 

war klar, das gibt eine

Tarte de Carottes

Zuerst natürlich einen Mürbteig machen, keinen 1-2 -3 Mürbteig wie sonst, sondern den Zucker weg gelassen, dafür 2 Eier statt sonst einen, und eine ordentliche Prise Salz.
Den dann 30 min in den Kühlschrank geben und dann ausrollen.


Das geht gut zwischen 2 Backpapieren, dann in die Form einlegen mit etwa 2-3 cm Rand.
Mit der Gabel einstechen , Backpapier, darauf Backerbsen , (ich nehme Dekosteine) und ab in den Ofen bei 180 Grad. 20 min und letzte 5, 6 min ohne Steine und Backpapier.
Dann sieht er so aus:

 

Und weiter geht s mit Karotten:

So nun Karotten schälen , klein schneiden und auf Biss kochen.
dann die Karotten mit dem Stabmixer super fein mixen und dabei ein wenig vom Kochwasser beigeben.


2/3 des Karottenpürrees für die Karottencreme
Diese 2/3 mit einem Becher Sahne und einem Becher Schmand erneut aufmixen
6 eingeweichte Gelatineblätter in etwas Karotten-Kochwasser auflösen und unter die Karottencreme mixen. Dann nach Belieben abschmecken.


1/3 des Karottenpürrees mit 4 aufgelösten Blatt Gelatine mischen leicht würzen, bei mir gab es einen Hauch Chillie Pulver dazu als Kontrast zum eher süsslichen Aroma der Karotten-Sahneceme.

 

Ist der Boden gut ausgekühlt, erfolgt die Hochzeit der Zutaten.
Dazu die Karottencreme auf dem Tarteboden verteilen und glatt ziehen, kalt stellen.
Ist sie wirklich gut durchgekühlt, dann darf der Karottenspiegel aufgezogen werden, und die Tarte erneut durchkühlen lassen.

Nun wäre sie eigentlich fertig, aber eine Tarte braucht etwas mehr,
das richtige Finnish, die Dekoration. Denn das macht aus einer schmackhaften Tarte erst ein Schmuckstück.

Und dann kann sie so aussehen:

Guten Appetit und  viel Spass  beim nachmachen

 

 

 

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Japanischer Käsekuchen – die Japanische Antwort auf Käsekuchen

Japanischer Cheesecake  –

die japanische Antwort auf Käsekuchen

Oft habe ich über diesen japanischen  Cheesecake  gelesen,von dem man hört, daß er besonders leicht und fluffig sein soll, jetzt war es an der Zeit ihn einmal nachzubacken.

Zuerst habe ich mal verschiedene Rezepte an geschaut.
Dann habe ich mit japanischer Sprache gegoogelt um Original Rezepte zu finden
und keine Nachbauten…

Und schnell wurde klar, der Unterschied der wichtigste Faktor zwischen hiesigem Käsekuchen und der japanischen Variante  in der Verwendung von vielen Eiern liegt.
Denn aus dem Eiweiß der Eier wird viel Eischnee gemacht und unter die eigentliche Käsekuchenmasse aus Frischkäse ( Japaner kennen wohl Quark oder Topfen nicht )
gehoben. Das ist der gravierende Unterschied und das macht diesen japanischen
Käsekuchen so leicht und fluffig.
Manchen mundet er etwas sehr nach Ei, aber das läßt sich vermeiden durch das abschmecken mit Vanille, Zitronenabrieb, Tongabohne und dgl.

Empfohlen wird auch das auslegen der Form mit Backpapier und das backen in einem Wasserbad.

Also habe ich einmal losgelegt:

Zutaten:
8 Eiweiß
8 Eigelb
200 gr Quark oder Frischkäse
80 gr Butter
200 gr Milch und halb Sahne
130 gr Zucker ( 50gr Grundmasse und 80 gr für den Eischnee )
70 gr Maisstärke ( Mehl ginge auch )
1 Zitr. für Abrieb
3 TL guten Vanillezucker

Zubereitung:

1. zuerst einmal habe ich eine fettfreie Schüssel zum aufschlagen des
Eischnees für später kalt gestellt, die Eier sind eh im Kühlschrank
2a. Dann habe ich eine 26 er Springform eingefettet und mit Backpapier ausgelegt,
(das einfetten ist vorteilhaft, den dann klebt das Papier ein wenig an)


2b. Dann habe ich das tiefe Backblech ( etwa 4 cm hoch) mit etwas Papier
von der Küchenrolle ausgelegt


3. Nun die Eier sauber trennen ( es darf kein Eigelb im Eiweiß sein !)
4. Dann habe ich in einer Schüssel Quark ( statt Frischkäse) , die Milch+Sahne
Butter, den Zucker , etwas Zitronenabrieb und selbst gemachten Vanillezucker
gut aufgeschlagen und dann werden nach und nach die Eigelbe untergeschlagen


5. Zuletzt das Mehl zugegeben und zu einer homogenen Masse aufgeschlagen.
6. Diese Grund Masse habe ich dann durch ein feines Sieb getrieben


7. Nun die Eiweiße ( ich verwendete 8 Eier, andere nehmen bis 12 (!)) in der
kalten Schüßel zu Eischnee aufgeschlagen,
das dauert auch mit der Maschine ein wenig .


Wenn die Eischneemasse so fest ist, daß bei der Probe die Spitze fest ist
und stabil nach oben hält, dann den Zucker,( besser ist Puderzucker)
peu a peu in den Eischnee einschlagen. Dieser wird dann noch stabiler und fester.
8. Nun kommt die Hochzeit und unter die Grundmasse wird sachte der Eischnee
gehoben .


9. Nun die Masse in die zuvor ausgelegte Springform füllen

10. Die Springform kommt dann in das mit Papier ausgelegte tiefe Backblech
wird in den auf 160 gr O+U vorgeheizten Ofen (untere Schiene) geschoben
und 2-3 cm mit kochendem aufgefüllt, so daß die Springform quasi in
einem Wasserbad steht !
Das unterscheidet das backen dieses Kuchens von anderen.
30 min bei 160 gr , dann 60 min bei 135/140 , Ofen abschalten,
etwas öffnen und bei Restwärme noch weitere 15 min im Ofen lassen.
Falls notwendig wegen der Farbe mit Backpapier abdecken


11. Bis der Kuchen ausgekühlt ist kann man sich ja wie ich eine Schablone
basteln und den Kuchen dann ein Muster mit Kakao oder Puderzucker
geben.

Dann sollte der Japanische Cheescake so aussehen:

Viel Freude beim nachbacken !

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Feurig temperamentvolle Empanadas

Temperamentvolle Empanadas ,
mal feurig, mal aus Fleisch, Hühnchen , Fisch oder auch mit Gemüsefüllung

Empanadas, die gefüllten Teigtaschen sind eine Spezialität und Snack in allen südamerikanischen Ländern, nicht nur in Mexiko, oder Argentinien, auch in Spanien und vielen anderen Ländern rund um die Welt sind sie unheimlich beliebt.

Unterscheiden tun sie sich allenfalls durch den Teig. Denn in der Heimat der
Empanadas werden sie meist aus einem Teig von Maismehl gefertigt.
Doch die Version aus Weizenmehlmehlteig mit etwas Hefezusatz ist durchaus
nicht zu verachten, mir schmeckt sie sogar besser.

Kein Wunder also, daß ich beide Teige ausprobierte.
Und bei der Füllung habe ich mich für eine Rindfleischfüllung entschieden,
( denn es gibt sie mit auch mit Huhn, Fisch, Gemüsefüllung ) die nach dem
schmoren mit reichlich Gemüse und Tomaten ect bereichert und abgerundet wurde .

Nun zu den Teigen.

1 . Original Maismehlteig:

100 gr Maismehl
20 g Butter ( Margarine)
1/4 Teelöffel Salz
50 ml warmes Wasser

Das Mehl auf den Tisch geben, Salz untermischen, ein Mulde machen,
nun die flüßige Butter zugeben und alles vermengen ( sieht dann aus wie Streusel )
erneut eine Mulde machen, das warme Wasser zugeben , erneut vermengen.
Erste ist es etwas klebrig, doch nach ein wenig Weizenmehlzugabe und weiterem
kneten bindet alles mehr und mehr und der Teig wird fester und fester.
In Folie einwickeln und 30 min gehen lassen. Dann kann er auf etwa 2-3
ausgerollt, und in Runde Teiglinge von etwa 18 cm ausgestochen werden

 

2. Teig aus Weizenmehl

500 gr Mehl
1 TL Salz 1 TL Zucker
130 gr warme Milch
1/2 Würfel Hefe
40 gr Butter
40 gr Wasser

Das Mehl mit dem Salz und Zucker vermischen,
die Hefe in der warmen Milch auflösen zum Mehl geben, einige Minuten
in einer Mulde gehen lassen, dann das Wasser zugeben und alles zu einem
Teig verarbeiten, bis er sich vom Schüsselrand löst. Den Teig dann 45-60 min
unter Folie abgedeckt gehen lassen. Dann falten, in 2-3 Teile teilen und auf
2-3 mm ausrollen. Nun auf runde Teiglinge von ca 18 cm ausstechen.

Die Fülle:

Rinderhackfleisch
Zwiebel, Knoblauch , roten Spitzpaprika, Paprika grün , Zucchini,
Tomaten, Paprika edelsüß, Jalapeno und Habanero Chilie

Das Rinderhack in Öl anschmoren, dann die Zwiebel und Koblauchwürfel
zugeben und mitschmoren, Paprikapulver zugeben. Dann die roten und grünen
Paprika, Zucchini und Tomatenwürfel zugeben. Zuguterletzt nach belieben
scharfen Habanero und/oder Jalapeno Chilli zugeben und nach Geschmack abschmecken,
dann beiseite stellen.

Sind die Teiglinge fertig ausgestochen, einen gut gehäuften EL in der Mitte plazieren,
den Rand mit einer Gelbei/Wassermischung einpinseln und den Teig hälftig zusammenklappen. Dann mit einer Gabel den Rand rings herum eindrücken.

Sind alle Empanadas fertig, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Die Empanadas mit Eiermilch bestreichen und im auf 200 gr vorgeheizten Backofen us unterer Stufe ca 20 min ausbacken bis sie entprechende Farbe haben.

Dann sollten sie so aussehen:

 

 

Hier die mit Maismehl gefertigten Empanadas:

Hier die aus Hefeteig :

Mir mundeten die mit dem Hefeteig besser, und euch wünsche ich viel Spaß
beim nachbacken dieser tollen Empanadas.

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Roggen Salz und Knusperstängchen

Roggen  Salz  und   Knusperstängchen

Salzstangen kennt jeder , denn sie werden in den meisten Bäckereien angeboten.
Doch wie wäre es einmal einen anderen Teig auszuprobieren ?
Das dachte ich mir als ich meinen letzten Frankenlaib, ein Roggenmischbrot
gemacht habe.

Also wurde diesmal eine doppelte Menge Teig gemacht, zum einen für einen Laib Brot und zum anderen um

Roggen Salzstängelchen

zu machen.
Eine willkommene Knabberei zu den Fußballspielen der Weltmeisterschaft im Moment. Mal was anderes als Chips oder sonstwas und passen als Herrengebäck auch wunderbar zu einem Gläschen Bier.

Der Teig :

Vorteig (Sauerteig ):
200 gr Roggenmehl 1150
200 gr Wasser
20 gr aktiven ST
Teigruhe 12-14 Std, am besten über Nacht

Autolyseteig :
230 gr Weizenmehl 550
150 gr Wasser
Teigruhe 2 Stunden

Hauptteig :

Vorteig (Sauerteig)
Autolyseteig
550 gr Roggenmehl 1150
250 gr Weizenmehl 1050
30 gr Salz
30 gr Brotgewürz
8 gr Hefe
2 EL Zucker
600 ml Wasser

Zubereitung:

a. Alle Zutaten zu einem nicht zu einem Teig verkneten, der nicht allzu fest ist.
In der Schüssel bei warmer Temperatur eine gute halbe Stunde bis 45 min.gehen lassen.


b. ( Ich habe 75o gr Teig zur Seite gegeben, kurz gefaltet, einen Laib geformt
und in ein bemehltes Brotkörbchen mit dem Schluß nach unten gegeben)


Du kannst natürlich auch alles zu Salzstangen verwenden
c. Den Teig für die Salzstangen einmal falten und erneut für 30 min gehen lassen
d. dann mit der Spatel Teigstücke mit 90 gr abwiegen, rundwirken und
mit Folie abgedeckt kurz gehen lassen
e. Die Teigkugeln nun mit beiden Händen langrollen auf etwa 40 cm
und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen


f. Kurz mit einer Sprühflasche mit Wasser besprühen oder einem Pinsel
abstreichen
g. und sogleich mit grobem Salz und Kümmel bestreuen
h. andere habe ich mit weißem Sesam, schwarzem Seesam und auch
mit grobem Pfeffer bestreut , ganz nach belieben


i. Die Roggenstängchen abdecken und erneut für 10 min gehen lassen
j. Dann in den auf 250 gr vorgeheizten Ofen schieben, schwaden und
bei absinkender Temperatur auf 210 gr. fertigbacken, ca 20 min

Dann sollten sie so aussehen:


Viel Spaß beim nachbacken !

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Marillen Blätterteigtaschen -schnell gemacht

Marillen Blätterteigtaschen

 

Wenn es einmal schnell gehen soll, oder Besuch naht,
dann bieten sich süße Blätterteigtaschen geradezu an.
Und sie sind noch dazu einfach zu machen, man braucht
nicht eine Menge Zutaten, das meiste hat man zu Hause.

Bei mir sind es heute Marillen , hier oft auch Aprikosen
genannt. Natürlich eignen sich auch viele andere Früchte dazu,
der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Man braucht nicht erst einen Teig ansetzen, denn Blätterteig
kauft man üblicherweise fertig. Es gibt ihn gekühlt oder auch
gefroren in Platten, in Rollen, die man dann aufrollt und sich
nach seinen Wünschen zurecht schneiden kann. Da man Blätterteig
ohne weiteres einfrieren kann, hat man immer etwas in Reserve
egal ob für süßes oder pikantes.

Was man ansonsten braucht , ist :

1 Paket Blätterteig (z.B. Real 10 quadratische Scheiben )
1 Tasse Quark oder Joghurt,
2-3 El Marmelade, z.B Aprikosenmarmelade,
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei,
2 EL Milch für die Eiermilch zum bestreichen

Dann kann es schon losgehen:

a. Die Blätterteigscheiben auf einem Brett auslegen und ein wenig antauen lassen

b. in der Zwischenzeit den Quark / Joghurt mit der Marmelade, dem Vanille


Zucker mischen
b. dann mit einem scharfen Messer nach unteren Mustern einschneiden
c. Auf die Blätterteig- Teilchen einen TL der Quarkzubereitung geben
d. die Blätterteigteilchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen
e. den Blätterteig der Teilchen mit etwas Eiermilch
( das Eigelb und Milch vermischt) einpinseln
d. und ab geht es in den auf 190 grad vorgeheizten Backofen untere Schiene
notfalls mit etwas Backpapier abdecken, damit dir nicht passiert was mir
geschah und die Teilchen etwas dunkel wurden..;) für ca 20 min

Hier alles Step bei Step:

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Und so sollten sie dann aussehen:

Viel Spaß beim nachmachen !

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