Marmorkuchen ist nie altmodisch …….

Marmorkuchen

MARMORKUCHEN ist nie altmodisch, denn  er  ist  eben  ein  Klassiker.

Vieles kommt vieles geht , unterliegt den Moden dem Zeitgeist.
Mal muß es extravagant sein mal exotisch und manchmal ein neuer Anblick, ein
verführerisches Aussehen .

NEU, NEU , NEU ist ein Motto unserer Zeit.

Doch dann ertappt man sich immer wieder nach der Sehnsucht an gewohntem althergebrachten, solidem. Und jeder besinnt sich der Stunden schon bei Großmuttern einen Marmorkuchen vorgesetzt bekommen zu haben. Erinnert sich an den Back – Duft
im Haus, an Spitzendeckchen und altmodisches Geschirr….

Jaaaa, Großmutters Kuchen…. ein

                                                   Marmorkuchen

und genau darnach hatte ich wieder mal Gelüste.

Marmorkuchen gehört zu den Sandkuchen oder auch Rührkuchen, anders als bei Hefekuchen wird bei diesen Backpulver oder Weinstein als Triebmittel benutzt.
Und wie der Name schon sagt : rühren, rühren rühren, denn sowohl die Butter
als auch die Eier müssen gut aufgerührt werden, damit es einen lockeren Kuchen gibt.
Die Marmorierung ergibt sich dadurch, daß ein Teil des Rührteiges mit Kakao vermischt wird und dann durch eine Spiralbewegung mit dem hellen Teig vermischt wird.
Simpel, aber als Kind fragt man sich schon, wie Oma das wohl hingezaubert hat…

(vorweg : ich hatte Eiweiß von 8 Eiern vom Mango Curd machen übrig,
diese habe ich hier verarbeitet !)

Das braucht es zu einem Marmorkuchen :

375 g Weizenmehl (heute 500gr)
300 g weiche Butter ( Margarine geht auch )
275 g Zucker (heute 300gr)
3 EL selbstgemachten Vanillin-Zucker
1und1/2 halbes Päckchen Backpulver
etwas Rum-Aroma
Prise Salz
2 Stamperl Milch
5 Eier (Größe M) (heute 8 Eiweiße verarbeitet)

für den braunen Teig:

3-4 EL guten Kakao
3 EL Puderzucker
3-4 EL Milch

Und so wirds gemacht:

1. Die weiche Butter ( Margarine ) mitsamt Zucker, Van. Zucker, Prise Salz, und dem
Rum ( Rum-aroma) mit Rührgerät einige Minuten zu einer homogenen cremigen
Masse verarbeiten.
2. Dann die Eier einzeln auf hoher Stufe gut unterarbeiten
( ich zusätzlich die 8 Eiweiße 😉 )
zuletzt die 2 Stamperl Milch einarbeiten


3. Nun das Backpulver unter das Mehl mischen und auf 2 Teile gut in die Masse
einarbeiten bis du einen schönen glatten cremigen Teig hast.


4. 2/3 vom Teig nun in die gefettete Form füllen
5. den Kakao, Milch und Puderzucker gut verrühren und zum restlichen drittel
des Teiges geben und gut mit der Maschine zu einem braunen Teig rühren.
6. den braunen Teig nun ebenfalls in die Form gießen, dann mit einer Gabel
und spiralförmigen Bewegungen unterziehen .

 

dann ab in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für gut 60 min.
( meiner brauchte heute mehr Zeit – 90 min )

Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen:

Beim aufschneiden sollte er dann so aussehen :

Viel Spaß beim nachmachen !

 

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MANGO CURD – eine süße Verführung

 

 

MANGO CURD

Lemon Curd ist ein Klassiker den viele kennen, vor allem lieben,
Ein fruchtiges süßes Geheimnis, anders als Marmeladen, Konfitüren
und dabei leicht und luftig.

siehe auch hier :  https://heutegibts.wordpress.com/2016/10/12/zum-verlieben-lemon-curd-orange-curd/

Schon öfters habe ich diesen Curd abgewandelt und auch aus Blutorange,
Orange gemacht. Nun hatte ich wunderbare Mangos bekommen und da
kam sofort der Gedanke auf nicht nur ein Mango Chutney zu machen, sondern
auch einen Mango Curd zu machen.

Eigentlich keine schwierige Sache , nur etwas Geduld braucht es beim aufschlagen
des Gelbei zu einem Schnee einer festen Masse. Das geht ähnlich wie beim
aufschlagen für  eine Sc. Hollandaise. Man tut sich erheblich leichter, wenn man
dazu einen Topf mit Wasser aufsetzt es erhitzt, die Schlagschüssel darüber gibt
und dann geduldig das Eigelb aufschlägt zu einer kompakten Masse.
(Aber ein wenig aufpassen, notfalls die Schlagschüssel mal vom Wasserbad nehmen
nicht daß die Masse stockt und du Rührei erhältst 😉 )

Was braucht es an Zutaten :

8 Eigelbe ( das Eiweiß läßt sich zu anderem wie Kuchen oder einem Baisser
verarbeiten )
2 vollreife Mangos, ansonsten zu Hause 2, 3 Tage bei Raumtemperatur nachreifen
lassen, den meist kommen sie hier Transportgekühlt in die Märkte
125 gr Butter
1 Saft einer Limette
ggf etwas Rohrzucker
1 gehäufter EL Stärke

Zum einmachen natürlich einige kleine Marmeladengläser, die du vorher mit den Schraubdeckeln in kochendem sterilieren solltest !

Und so wird es gemacht :

1. Die Mangos einmal ringsherum mittig auf der flachen Seite bis zum Kern
einschneiden. Dann in beide Hände nehmen und gegensätzlich drehen bis du
zwei Hälften in der Hand hast in einer Hälfte ist der Kern de andere kernlos
2. Mit einem Esslöffel läßt sich der Kern gut herausstechen
3. Nun mit einem Löffel dicht unter der Schale das gelbe Fruchtfleisch ringsum heraus
stechen und in grobe Stücke schneiden, dann mit dem Stabmixer fein pürrieren


in einen Topf mit der Butter geben, die Stärke zugeben, sanft erhitzen und zum
köcheln bringen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen
4. Den Limettensaft oder  Zitrone ausdrücken etwas zur Mangomasse geben , falls du es
süßer haben möchtest, noch etwas Zucker…


5. Die Eigelbe trennen und in eine Schlag/ Rührschüssel geben

6. Ein Wasserbad auf dem Herd stellen zum sanften köcheln bringen
7. Nun die Eigelbe auf dem Wasserbad aufschlagen. Da ist Geduld gefragt
denn das dauert schon 10-15 minuten ist aber sehr wichtig es wirklich
gut zu einer Masse aufzuschlagen


8. Dann die etwas abgekühlte aber noch warme Masse peu au peu mit dem
Schlagbesen gut unterheben und aufschlagen
9. Jetzt kannst du die Masse in die zuvor sterilisierten Gläser füllen

Und ich garnatiere dir, du wirst alles ausschlecken wie einst in der Kindheit 😉

Und ein wenig wirst du gleich selbst naschen…

Dann sollte dein Curd so aussehen:

Viel Spaß und Freude beim nachmachen !

Wie man einen Mango Chutney selbst macht, findest du hier : https://heutegibts.wordpress.com/2018/08/24/mango-chutney-selbermachen-geht-nicht-gibts-nicht/

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MANGO CHUTNEY selbermachen , geht nicht , gibts nicht…..

Mango Chutney

Wer einmal in Asien war, der kommt verliebt in Mangos zurück !

Es ist wie bei uns mit Äpfeln, es gibt unwahrscheinlich viele Sorten und jede
schmeckt dann je nach Reife noch etwas anders, so daß sich ein unwahrscheinliche
Geschmcksfülle ergibt.


Egal ob der fliegenden Händler am Strand, die Früchteverkäufer in den Straßen oder auf Märkten überall bekommt man sie vollreif angeboten, die verschiedenen Sorten gezeigt. Aber auch Mango Drinks und zahlreiche Desserts. Besonders beliebt ist
„Suman“ eine Art Grießbrei , jedoch von süßem Cocos-Reis gemacht und dann Mango dazu : Asiaten verdrehen die Augen dabei…

Die Engländer brachten die Mango aus Asiens Kolonien mit und creierten den

Mango Chutney

Engländer sind richtige Marmeladen und Konfitüre Freaks , es gibt kaum wo bessere
und so verwundert es nicht daß sie auch aus der Mango etwas machten, etwas Ingwer dazu mit einem Hauch scharfer asiatischer Chillies und schon war das Mango Chutney geboren, das sich klasse als Dip zu allem möglichen eignet oder eben auch auf einem Toast , dem Sonntags Toast oder auf Cakes. Passt aber auch toll zu gerilltem wie Steaks, Medaillons oder oder den beliebten Satay Spießchen.

Und das sollte, mußte mal wieder sein und da ich mich entscheiden konnte was nun:

Mango Chutney
oder
Mango Curd

habe ich eben wie so oft beides gemacht 😉 😉

Die Zutaten:

2 vollreife Mangos , ansonsten zu Hause 2, 3 Tage bei Raumtemperatur nachreifen
lassen, den meist kommen sie hier Transportgekühlt in die Märkte
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 kleine scharfe Chillie
1 Tl bestes Currypulver ( da gibts ja viel Schund in den Supermarktgläschen)
1 Limette oder Limone/Limette (notfalls geht auch ein Zitrone)
ein wenig Rohrzucker, 2-3 Tl Obst oder Apfelessig,

 

Zum einmachen natürlich einige kleine Marmeladengläser, die du vorher mit den Schraubdeckeln in kochendem sterilieren solltest !

Und so wirds gemacht:

1. Die Mangos einmal ringsherum mittig auf der flachen Seite bis zum Kern
einschneiden. Dann in beide Hände nehmen und gegensätzlich drehen bis du
zwei Hälften in der Hand hast in einer Hälfte ist der Kern de andere kernlos
2. Mit einem Esslöffel läßt sich der Kern gut herausstechen
3. Nun mit einem Löffel dicht unter der Schale das gelbe Fruchtfleisch ringsum heraus
stechen und in grobe Stücke , etwa 2x 2 cm schneiden, in einen Topf geben


4. Eine kleine oder einen Teil einer Chilieschote je nach gewünschter Schärfe
fein hacken oder mörsern ( erst mal nicht alles zugeben dann ! )
5. Ein daumengroßes Stück Ingwer schälen in Scheiben schneiden und dann fein
hacken


6. Eine Limette ausdrücken
7. Nun alle Zutaten mit den Mangowürfeln in einen Topf geben und langsam zum
köcheln bringen, dabei umrühren und nicht angehen lassen
8. Jetzt kannst du abschmecken, nach Wunsch noch etwas nachzuckern, salzen,ggf
noch etwas Chilie zugeben oder Limettensaft
9. Und zuguterletzt kurz aufköcheln lassen und in die zuvor sterilisierten Gläser füllen,            Ränder gut abwischen, Deckel drauf, gut verschließen und die Gläser nochmals in               einem Wasserbad 10 min aufkochen lassen. Fertig !

Dann sollten deine Gläser und dein MANGO CHUTNEY so aussehen:

Viel Spaß beim nachmachen, euer Bernd !

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Die Frankfurter Kleinmarkthalle – Schlemmereise – Teil 2

Die Frankfurter Kleinmarkthalle – Schlemmereise – Teil 2

 

Nach  dem  1.  Teil wurde  ich  verschiedentlich  gefragt ,  besonders aus  Österreich,  wo  das  denn  sei ?  Gut  Frankfurt  kennt  jeder,  aber  die  Kleinmarkthalle wohl  nicht.

Das  ist  auch  gar  nicht  so  verkehrt,  denn  sie  soll  nicht  zu  einem  Touristenrummel  verkommen  wie  z.B   der  „Naschmarkt“  in  Wien.  Dort  wird  man  fast  aufdringlich belästigt von  den  vielen Olivenverkäufern  u.a.  Das  letzte mal  war  ich  so  enttäuscht,  daß ich schnell wieder  ging, denn   der Naschmarkt  hat  nur  noch  das Flair  eines Basars in der  Türkei  oder  was  weiß ich  wo. Und Österreicher,  oder  heimische  Bevölkerung  sieht  man  gar  nicht, was  sollen  sie  auch  dort, gute erstklassige  heimische  Produkte  gibt  es  dort  nicht.  Und  das  wenige  Gemüse,  Salat  Früchte,  Allerweltsware bekommt  man in  jedem  Supermarkt  (  halt ist es  am  Naschmarkt 3 x so  teuer ) …

Und  gerade  das  ist  es  was  die  Kleinmarkthalle  so  einzigartig  macht. Man  bekommt wirklich  nur  das  Gute,  das  Besondere. Und  daneben  bekommt man z.B.  bei  den  vielen Fleischern  und  Metzgern  auch  das was  man  sonst  nirgends  mehr  bekommt, angefangen vom  Kalbskopf,  Kalbsfüßen, beste  hausmacher  Wurst  oder  auch  italienische Wurst  und  Schinkenspezialitäten   in  unendlicher  Auswahl. Und  neben bestem ,  frischesten  gut  ausgesuchtem heimischen  Gemüsen,  Salaten,  Kräutern bekommt man  auch  das  Außergewöhnliche aus anderen  Ländern,  eben  das  was  man  sonst  nirgendwo erhält.

Ein  Rausch  für  die  Sinne  und  ein  Einkaufsparadies  für  die  gute  Hausfrau genauso wie für Gourmets, Feinschmecker  ambitionierte  Köche.  Denn  alles  für  ein  besonders ausgewähltes  Menue  findest  du  hier an  einem  Platz.  Aber  auch  die  normale  Hausfrau  findet ihr Kräuterpaket  für  die  „Frankfurter  gree  Soß“  oder kann unter  20,30 verschiedenen  Kartoffeln  auswählen.

Also  dann  wieder  rein  ins  Getümmel  :

Hier  ein  Geflügelstand  mit  allem  was  man  an  Frischgeflügel  wünscht. vom  einfachen  frischen  Suppenhuhn  über  Tauben,  Wachteln  oder  Label  Geflügel  aus  Frankreich

Hier   der  Käsehändler , ein  Affineur , einer  von  vielen,  dieser  führt  erstklassigen Handkäse in  allen  Reifestufen ,  geich  was  mit  genommen !

Hier nun  etwas  für  die  Damen…                                                                                          Verführerisch  lachen  diese  edlen  Pralinen  besonders  die  weibliche  Kundschaft  an

Dann erblickt  mein  Auge  etwas  :  eine  alte  schöne  italienische  Aufschnittmaschine (stellt  jetzt  glaube ich  Bizerba  her..)  darauf  läßt  sich  herrlich  dünn die  dicke  Mortadella aufschneiden.  insbesondere  auch  die  zahlreichen  original Parmaschinkensorten,  Salames …

Ein  italienischer  Feinkosthändler…

etwas  besonderes  dieser  weiche  fast  zerlaufende  „Dolze“   Gorgonzola

einer  der  vielen Gemüsehändler

aber  auch  Brotstände,  handwerkliche  Ware  kein Industrie-Zeugs…

das  hier  mußte  ich  mir  mitnehmen,  ein  helles  Italienisches  Landbrot,  schön großporig…hmmmmm

Hier  ein  Gewürzhändler:  alles  was  du  brauchst,  brauchen kannst..

Und  alle  möglichen Teesorten

Auch  Oliven  und  allerlei  eingelegtes :

Und  natürlich  jede  Menge  bestsortierte  Gemüsestände

Und  schaut  euch  diese  Auslagen  mit   bestem  Frischfeisch  an !  Ich begreife  es  noch  immer nicht,  daß  die  meisten  Leute  heute   dieses   billig  Packerlglumpert  in  Supermärkten  kaufen……..  langsam  wird  der  Kunde  umerzogen  auf  Gelumpe,  denke  ich mir  oft  und  gute  Handwerkskunst  geht innerhalb  weniger  Jahre verloren.

Sehen  sie  nicht herrlich  aus,  diese  vollreifen Wassermelonen…

Seht  euch  diese  Tomaten  an…..

ich bin  ein  Tomatenfreak,  diese  oben  ähnelt  einer  meiner  Sorten,  der  Lehrertomate, werden  über  ein  Kilo  schwer  und  dennoch  vom  besten  Geschmack.  Unten  dann  unzählig  andere  Sorten…

Von  diesen  italienischen  Salames  mußte  ich mir  auch  einige mitnehmen…

und besonders  von  diesem  extra  zartem,  dahinschmelzenden  Gorgonzola  Dolce

Etwas  Süßes,  dann hier,   ausgesprochen  lecker  und  appetitlich  anzusehen

       t

und zuguterletzt  für  die,  die  keine  Wurst  mit  Semmel  mögen… appetitlich  belegte  Fladenbrötchen  mit  verschiedenstem  schmackhaften  Belag

 

Das  war nun  ein kleiner  Rückblick  auf  meinen  Besuch  der  Frankfurter  Kleinmarkthalle.  Eingekauft  wird  nächstes  mal  richtig, denn  bei  35  grad läßt  sich  das  nur  schwer  heil  nachhause  bringen….

Ich hoffe  ihr  hatte  auch  etwas  Spaß  bei  diesem  Rundgang,

Pfiadeuch,  euer  Bernd

 

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Gesund , Gesund , Gesund : Frankfurter grüne Sauce

.
Frankfurter grüne Soße,

Da ist nicht nur in Frankfurt oder in Hessen ein Leibgericht für viele, sondern auch weit darüber hinaus. Und erstaunlicherweise sind solche Gerichte heute aktueller, beliebter als je zuvor. Ich denke das hat etwas mit der heutigen Zeit zu tun, wo es überall das gleiche und immer gleiche gibt.
Wo soll da eine Identität oder ein Heimatbegriff aufgebaut werden. Wenn, dann nur über die Sprache , den Dialekt und über  Originale heimatliche Speisen und Gerichte. Darnach haben die Leute Sehnsucht , das gibt Individualität, Bodenständigkeit zurück. Etwas womit man sich identifizieren kann.

Und so verwundert es nicht, daß Gerichte wie die Frankfurter Grüne Soße
so eine Renaissance finden. Auch anderswo finden heimische Gerichte immer mehr und immer größeren Anklang. Und das ist gut so.

Als ich in Frankfurt war, kam ich nicht umhin mir ein Paket, eine Rolle „Gemüß“ , also eine Packung „Frankfurter Grüne Soße“ zu kaufen. Diese ist an jedem Marktstand schon von weitem zu erkennen, denn es sind ganz typische Verpackungen

Es gibt spezielle Betriebe nahe Frankfurt, die sich darauf spezialisiert haben die dafür notwendigen 7 Kräuter :
Petersilie, Borretsch, Sauerampfer, Kerbel, Kresse, Schnittlauch, Pimpinelle

anzubauen.
Daraus wird traditionell die „Griii Soß „  hergestellt. Und mit nichts anderem. Besonders verpönt ist Dill.
Diese kommen dann auf einen Bogen Papier und werden da hineingerollt.

Zusätzlich braucht es noch :
2 gekochte Eier
500 g saure Sahne, Schmand oder Creme fraiche,

ich habe  je einen Becher mit
250 gr  Schmand und
250 gr  saure Sahne verwendet
dazu einen EL Senf
2 hart gekochte  Eier


So nun müssen dann nur die Kräuter gewaschen werden evtl. auch Stiele entfernt werden, dann sind die Kräuter fertig zu verarbeiten.
Das geschieht am besten in einem Mixer oder mit einem Stabmixer mit dem die Kräuter fein gemixt werden.
Dann kommen auch die anderen Zutaten dazu, ein wenig Salz und werden untergemixt und das ist sie dann, unsere

Frankfurter Grüne Soße

und die darf dann noch 2, 3 Stunden zur Geschmacksentfaltung im Kühlschrank ausruhen, ehe sie serviert wird.

Traditionell gibts dazu Pellkartoffeln, und hart gekochte Eier
und genauso auch bei mir. Allerdings, anderes Gedöhns oder gar Knoblauch haben nichts in der „Grie Soß“ verloren.

Und dann sollte sie sooooo aussehen:

Guten Appetit !

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Guacamole – und so wird sie gemacht !

 

Guacamole

Eines Tages rief mich ein Freund aus Singapore an, Bernd, komm , ich habe geschäftlich in Argentinien zu tun, ich mache einen Stop in München, komm doch mit
mit mir, du bist eingeladen, steig einfach zu und wir fliegen zusammen. Laße Tickets
für dich hinterlegen und dann laß uns eine gute Zeit dort haben.

So kam ich nach Argentinien.
Er hatte dort geschäftlich zu tun, war eine Koryphäe in Sachen Lederverarbeitung
insbesondere auch für Zulieferer in der Automobil Industrie. Autositze, Luxusausstattung für Autos, Flugzeuge, und und und.

Und er hatte einen Termin bei einem der größten in der Branche in Argentinien.
Nebenbei hatte der Industrielle eine riesige Farm in der Pampas mit tausenden
von Rindern und endlos großen Weiden und Farmland. Das alles wurde von einem
Vormann geschmissen und verwaltet. Und genau zu dieser, seiner Farm lud uns der Industrielle ein für 3, 4 Tage zum relaxen.

Es war wie im Film und wir mittendrin, eine großes Farmhaus mit vielen Nebengebäuden , Unterkünften für Arbeiter und Cowboys und : einer großartigen
Hauswirtschafterin. Sie kochte auf, für all die Cowboys und Mitarbeiter in der Pampas.
Und so verwunderte es nicht daß an den riesigen Tisch schon mal 20, 25 Leute Platz nehmen konnten um ihre Mahlzeit nach harter Arbeit zu sich zu nehmen.
Und die Küche war so groß wie bei anderen das Einfamilienhaus, mit einem riesigen
gemauerten Backofen wo täglich hunderte Brote und Gebäckteile gebacken wurden, denn man belieferte auch umliegende Farmen.

Und ich als Töpflesgucker schlich mich gerne bei ihr herum.
Eines Tages sah ich Kistenweise Avocados am Tisch stehen und sie begannen diese zu zu halbieren, zu entkernen…. Wir machen Guacamole Bernd, die Männer lieben es als Starter vor dem Essen und sie sind hungrig , sehr hungrig und lächelte mir blinzelnd zu…

Also ging es los , es braucht dazu

2-3 Avocados
sie sollten schon etwas reif sein, es steht oft drauf vorgereift und sind es dann
oft doch nicht, weil gekühlt….. dann 2, 3 Tage nachreifen lassen .
man erkennt es, leichter wenn sie schon außen etwas bräunlich werden.
1. diese der Länge nach rings herum bis zum Kern einschneiden, dann in beide Hände
nehmen und gegenseitig drehen bis du 2 Hälften in der Hand hast.
den Kern entnehmen
2. Dann das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale entfernen
3. Das grüne Fruchtfleisch dann mit etwas Zitronensaft beträufeln ( damit sie nicht
oxidieren und braun werden !)
4. nun in einem Mörser zu einer Art Püree zerstampfen ( du kannst auch einen
Mixstab verwenden, ich hab aber lieber das eine oder andere Stückchen drin 😉


5. 1-2 fleischige Tomaten ohne Kerngehäuse in feinste Würfelchen geschnitten
wegen der Optik vielleicht verschiedenfarbige Tomaten …
6. Nun etwas verschiedenfarbigen Paprika in feinste Würfelchen schneiden
7. und in der orginal Version gehackte Chillie ( am besten geräucherte !!, ist
aber hier kaum erhältlich…;)
8. etwas gehackter oder gemörserter Knoblauch kann, aber muß nicht sein
9. zuguterletzt ein wenig salzen
10. Jetzt sollte die Guacamole eine gute Weile durchziehen, damit sie den Geschmack
voll entfaltet , Gut ist es dabei den Kern darauf zu legen ( er verhindert das
bräunlich werden !!) und mit Folie überziehen-

Nachtrag:  Wichtig ! Ein absolutes  „must“ ist  frischer grüner  Koriander, fein  gehackt. Leider  hatte  ich  keinen  im Haus daher konnte  keiner  Verwendung  finden. Und : Lemonjuice  ist  Zitrone   vorzuziehen 😉

Dann kannst du sie anrichten und servieren.

Zum dippen eignet sich ein gutes grobporiges Weißbrot nach südländischer Art
recht gut, angetoastet oder auch frisch. Natürlich kannst du auch ein Fladenbrot, Enchiladas oder Tortillas, oder auch Tortilla Chips verwenden.

Dann sollte deine Guacamole auch so aussehen :


Und :
einige Flaschen CORONA Bier kalt stellen nicht vergessen und dann noch einen
Tequilla hernach und das Glück ist vollkommen !!!

Guten Appetit und viel Spaß beim nachmachen

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Die Frankfurter Kleinmarkthalle -Schlemmerreise – Teil 1

Schlemmerreise

Ich liebe es,
ich liebe die Frankfurter Kleinmarkthalle !

 

Es ist ein Tempel für Gourmets .
Überall auf der Welt findet man diese Markthallen und Märkte.
Wo andere Kirchen und Sehenswürdigkeiten besichtigen, gehe ich
lieber auf so einen Markt.

Und so war ich wieder einmal in der Frankfurter Kleinmarkthalle.
Bei der Wärme ging es mir nicht so sehr um Massen einzukaufen , dazu
ist es einfach zu heiß mitten im Sommer. Und riesige Kühlboxen mitzuschleifen
ist dann nicht so mein Ding .

Nein, ich wollte da und dort etwas schnabulieren, die Seele baumeln lassen,
mir Inspirationen holen und gezielt dies oder das einkaufen 😉

Bitteschön , ihr seid eingeladen, unternehmt mit mir einen kleinen Rundgang
durch diese Gourmet Halle :

 

Das  ist  der  erste  Eindruck,  wenn man  hineinkommt:

Ganz am  Anfang  ist  ein Laden  mit  abertausenden  von  Sämereien  für  Blumen,  Kräuter,  Salate, Gemüse  und  natürlich   Blumen  und  Kräutern!

Dann  sehe  ich  eine  riesige  Schlange stehen .  Nach  was  die  wohl  anstehen?

Ich  mußte  nicht lange raten,  sie  standen  um  eine  Wurst  an !  Es  ist  der  Wurststand  von  Frau  Stürmer,  jeder  in  Frankfurt  kennt  sie,  ob  Millionär,  Schicki Mickki oder Arbeiter  bei  der  Müllabfuhr.  Sie  alle  stehen  gerne  bei  Mama  Stürmer  an,  sie  bietet Fleischwurst ,  Karakauer  frisch  nach  Wunsch  warm vom  Ringel  abgeschnitten  an oder  Rindswurst,  das  Frankfurter  Original. Und  Mama  Stürmer  sit  selbst  schon  ein  Original  in  Frankfurt,  eine  freundliche  liebenswerte  Frau,  die  auf  4, 5  Quadratmetern  ihr  Himmelreich  hat.

Doch uns  zieht es  nach der  Fahrt  erstmal  zum  Kaffeestand  der  Frankfurter  Kaffeerösterei.  Dort  gibt  es  einen  super  vorzüglichen  Kaffee,  sowohl  aus   einer  großen italienischen  Kaffeemaschine  aber  auch  noch  den  guten  alten  Filterkaffee,  frisch  gefiltert.

Von  hier aus  kann man  schön  dem munteren  Treiben zusehen  udn  sieht  auch  schon  den nächsten  Stand.  Also  kann  es  loegehen  mit  einem  Rundgang

 

Ein Geflügelstand  mit  heimischem  Geflügel  aber  vor  allem  auch  französischem  Label –  Geflügel,  exquisit  alles  dort  !

dann  ein  Käsestand,  hier  hole  ich mir  immer den  bekannten Handkäs,   da  werde  ich später nochmal  vorbeischauen…

Jetzt  ist  mein  Schwesterherz  weg….  wo  ist  sie  ?  bereits am  nächsten  Stand ,                  kein  Wunder  seht  selbst : Pralinen, Pralinen,  Pralinen

ich  sehe  schon mal zur  anderen  Seite,  was  erblicke  ich  ?

diese  wunderbaren  Spezialitäten  aus  Italien:  Käse  ,  Schinken,  Salami, und und  und

Oben  rechts,  dieser  DOLCE  hat  es  mir  angetan,  ein  Gorgonzola  der  auf  der  Zunge  zerchmilzt…..hmmmmmm

und  hier  frisch  vom Laib  abgerochen :  wunderbarer  Parmesan  Käse

 

Ende Teil  1

siehe  nächste  Seite  …….

 

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