Feurig, rassig , mexikanisch : Bernds Taccos

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Taccos

mexikanische  Küche ist  uns etwas fern.
Allenfalls  Chilli con Carne  hat  es  hier  her  geschafft.
Dabei hat die  mexikanische  Küche  schon einiges  zu  bieten ,wie :
Tortillas, Tacos, Burritos oder Fajitas   aber auch vieles  vieles  mehr.

Heute  gibts  bei mir mal  wieder Taccos.

Ich habe  sie  bei  Abstechern  von  Texas  rüber nach Mexico  oder  drüben  in Tijuana, an der  kalifornisch – mexicanschen Grenze  kennengelernt.
Aber auch  in den USA,  denn dort  hat sich eine  spezielle  Küche  etabliert, die

Tex – mex  – Küche

die  verschiedene Elemente  beider  Küchen  vereint.

Und hier ein kleines  Geschichterl  dazu,von denn ich weiß  wie  sehr man sie hier im Blog mag und schätzt:

Vor  Jahren  hatte  ich einen  Stand  auf  dem „Wiesbadener  Weinmarkt“  dem größten  Weinfest  in Rheinhessen. Dort  wollte  ich mal  testen  wie  „TACCOS“   bei uns  ankommen.  Also  keine Tortillas  oder  so  mit dem  weichen Teig,  sondern  die eher aus den USA  kommenden  Tocco- Shells also  knusprige  Taccoschalen . Ähnlich dem  was ihr von Tacco  Chips  her kennt.

Also  wurden Tacco Shells  besorgt,  ein großer  Topf  mit einem speziellen Chilli con Carne zubereitet, Eisberg Salat klein geschnipselt und eine Sourcreme  für oben auf  gemacht. Schließlich noch Käseraspel  zum drüberstreuen.

Dann haben wir  untereinander getestet und getestet , verkostet, bis  Konsistenz, Geschmack, die Optik  stimmten.
Sodann  wurde ein kleines Verkaufsfenster ( neben dem regulären Programm)  für das neue Gericht die  „MexicanischeTaccos“ freigemacht,
um zusehen, zu testen wie das  neue   Gericht ankommen würde.

Und  es war überwältigend, sprach sich so  rasend  herum, wo  es die denn  gäbe
und schnell  standen die meist jungen Leute  Schlange an,  um einen Tacco  zu  erhaschen.
Also wurde in der Nacht sogleich ein ganzer Kessel  Chili con Carne  gekocht  und nicht nur ein Topf voll.
Und alles  schwärmte  aus,  die Supermärkte  leerzukaufen mit  diesen Tacco Schalen.
Dann hatten wir auch den Gastro-Großhandel in Wiesbaden leergekauft und mußten bereits bis  nach Frankfurt,
um  diese Tacco Shells zu bekommen,  denn alles  hatten wir  schon zusammengekauft.

Also,  die  Taccos  waren zu einem Renner  auf dem  Wiesbadener  Weinmarkt  geworden.

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Zeit also  sich nicht nur zu erinnern,sondern  wieder mal selbst welche zu machen.
Dazu habe ich mir  fertige  Tacco Shells  besorgt wie man sie im Supermarkt  bekommt.
Man kann sie auch selbst  machen , aber  das ist mir  für einmaliges kochen  nur  weniger Portionen  zuviel Aufwand .

Man   braucht  spezielles  Mehl, das in einem speziellen Verfahren  hergestellt  wird (Maismehl wird einem speziellen Gärverfahren unterzogen, dem „Nixtamalisado“)

Dann braucht  es  eine Presse wenn man nicht mühsam  Stück für Stück ausrollen will


wie hier von : http://www.amazon.de/Maxi-Tortilla-Presse/dp/B00M8MPBNE oder
http://www.mex-al.de/shop/index.php?page=product&info=419

Im Gegensatz zu den   weichen  Soft Tortillas  die wie Pfannkuchen in der Pfanne dgl gebacken werden,
sind diese  Cross  oder Crispy  Tortillas und   in heisem Öl  ausgebacken.
Ihr  seht also  das macht schon Arbeit  ehe man so recht loslegen kann.
In Mexico,  Texas kein Problem  da  gibts an jeder Ecke Tortilla Bäckereien wo man sich Stapelweise  alle Variationen  kaufen kann.


Daher  meine  Empfehlung : fertige  kaufen  im Supermarkt ,

oder heutzutage  kein Problem eben online ,
z.B. hier:   http://www.delicious-food-and-drinks.de/index.php?cat=c41_Tortillas.html

Jetzt  aber zu  den  „Rellenos“   den Füllungen.

Diese  sind  schier unendlich und der Phantasie  keine  Grenzen gesetzt  und gliedern sich in:

Fleisch Rellenos     :  von Hackfleisch, Schwein, Rind und Lamm Geschnetzeltem
Geflügel Rellenos   :  geschmortes  Huhn in  verschiedensten Salsas  ect
Fisch  Rellenos       :   Ragouts   oder  gegrillt, mit Salsa  dgl  überzogen
Gemüse /vegetarische  Rellenos :    aus  Salaten ,  Tomaten, Paprika, Zucchinis, Auberginen, usw  gefüllten  Tortillas und Taccos

Taccos  werden sozusagen geschichtet  befüllt:
1.  Salat
2.  Guakamole  (  Creme  aus Avocado und Tomatenstückchen gemacht)
3.  Relleno  also die Füllungen  ( aus Fleich , Fisch, Geflügel)
4.  Dann  Sour creme  darüber  ( aus Creme fraich gemacht )
5. und / oder   geraspelter  Käse   darüber

Sie eignen sich auch vorzüglich  zu Gartenfesten und Parties,  da sich  alles gut vorbereiten läßt .
Man stellt alles  wie ein Selbstbedienungsbuffet  auf  und jeder  kann sich nach Lust und Laune  nehmen und  bedienen.
Und  jeder kann sich individuell  seine  Taccos   füllen und zusammenstellen .

Bei mir  waren es  2  erlei  Ragouts  von Rinderhack
1.  mit  viel  Paprika und und  Pepperoncini und Tomatenstücken
2.  ein  Chili con Carne  mit feuriger Note

3.  zudem   eine Salat- Variation
4.  mit  Grillgemüsen

und so sehen sie  dann aus  meine Taccos :

Hier die  2  erlei  Hackfleischfüllungen

 

Hier  die  vegetarischen :

 

 

Guten Appetit beim nachmachen !

Hier eine ausführliche Komplett – Bechreibung, wie ich sie selbst nicht hätte  bessermachen können.
Sie  zeigt  das  oben von mir  beschriebene auch bildhaft :
http://stefangourmet.com/2014/03/16/homemade-corn-tortillas-and-hard-taco-shells/

interessant auch das :  http://www.tacoweb.de/

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Heute gibts Lasagne Bolognaise

Denn aus aktuellem Anlaß möchte ich hier zeigen , daß man keinen solchen Dr… kaufen muß, denn eine Lasagne selbstgrmacht  ist gar nicht so schwierig zu machen, auch gar nicht teuer aber dafür sehr gut, und man weiß was drin ist, wenn man sie selber macht. Natürlich etwas Arbeit, aber ein Gläschen Barolino  etwas Musik von Eros Ramazottis aus dem Hintergrund und schon macht es auch Spaß so etwas zuzubereiten.
http://www.youtube.com/watch?v=EtvWSdbmeRI

Lasagne kommt aus Bologna deshalb auch der Name „Lasagne bolognaise“ und wie bei den bekannten Spaghettis eben auch mit der Tomaten-Fleischsauce.
Dabei werden schichtweise:
Teigplatte, Sc. Bechamel, Teigplatte, Sc Bolognaise, Teigplatte Sc. Bechamel in einer Auflauf  bzw Gratinierform  aufeinander geschlichtet. Zuguterletzt kommt etwas Reibekäse darüber und ab geht es in den Ofen.
Klar gibt es in bella Italia regional verschiedene  Versionen und Abwandlungen. Doch die beliebteste  ist nun mal die Lasagne Bolognaise.

Also  brauchen wir dazu :

1. Teigplatten (gibts in jedem Supermarkt  im Nudelregal)
hier welche von Barilla:

2.  Sauce Bechamel (das ist eine helle Sauce auf Milchbasis )

3.  Sauce Bolognaise ( das ist eine Tomaten-Fleischsauce)

4.  Reibekäse zum überbacken (Emmentaler, Gouda, Parmesan, aber auch Mozarella)

Sauce Bechamel:

3 El Butter gehäuft in einem Topf zergehen lassen.
4 gehäufte EL Mehl darin zu einer hellen Mehlschwitze  rühren
ca 1 Ltr heiße  Milch  unter kräftigem rühren mit dem Schneebesen unterarbeiten,
so daß eine cremige, dickere sauce entsteht. Mit etwas Wein, einer Prise Salz und meinetwegen etwas Fondor abschmecken und beiseite stellen.

Sauce Bolognaise:

Das Hackfleisch in etwas Olivenöl  anschmoren, salzen pfeffern,  nun die Zwiebeln dazugeben weiterschmoren. Zuguterletzt das Tomatenmark zugeben  und gut mitschmoren.
Dann kann etwa ein halber ltr Wasser dazu , sowie der Knoblauch, Lorbeerblatt, Oregano.
Nun köcheln lassen. Zuguterletzt abschmecken und auf die richtige Konsistenz bringen.
Nicht zu dünn und nicht zu dick, denn die Teigplatten saugen noch einige Flüßigkeit auf.
Wer es fruchtig mag kann etwas variieren, geschnittene Tomaten zugeben, oder geschälte Tomaten aus der Dose usw.

Reibekäse:

Ein guter  Emmentaler oder anderer Hartkäse ist bestens  geeignet.
Allerdings wird auch gerne Mozarella verwendet,  andere verzichten darauf, sondern geben obenauf etwas Creme Fraiche, oder auch Schmand.

Und so gehts weiter :

Jetzt  Schicht für Schicht abwechselnd in die Gratinform füllen

Sind alle Vorarbeiten gemacht, der Ofen auf 160-180 Grad geheizt, kann es los gehen.
Eine Gratinform (notfalls geht eine Kuchenform) ausbuttern.
Jetzt schichtweise einfüllen  Sc. Bechamel, Teigplatte, Sc. Bolognaise, Teigplatte, Sc. Bechamel . Zuguterletzt  kommt oben auf kommt heute bei mir etwas Creme Fraich und der Parmesankäse von der groben Reibe.
Dann geht es ab in den Ofen.
nach  gut 35 bis 40 Minuten  sollte der Käse schon Farbe haben und alles appetitlich
köcheln und schmoren. Nun kann die Lasagne heraus und auf den Tisch.
Dort  schöne Stücke schneiden und wie ein Stück Kuchen servieren!

Guten Appetit!

900 gr Rinderhackfleisch ( beim Metzger holen !!!)
1 kl. Döschen  Tomatenmark  140 gr (evtl etwas passierte Tomaten mit dazu )
2-3 Zehen Knoblauch gehackt, oder in Salz zerrieben
1-2 Zwiebeln je nach Größe feingewürfelt
Lorbeerblatt, Oregano, Salz , Pfeffer

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Tomatenwoche : Tomatenpassata selber machen

Tomatenwoche

 

Bild-Url: http://up.picr.de/26748245gd.jpg

Jetzt sind viele vollreif von meinen Tomaten also gilt es all dies zu verarbeiten, die man gar nicht gleich essen kann. Und ein wenig eingefangene Sonne im Glas erfreut einen dann im tristen Winter.

Tomaten für den Pizzabelag:
Manche mögen lieber eine Passata also passierte Tomaten, sozusagen Fruchtpaste.
Andere mögen es lieber stückig. Auf jeden Fall immer ohne Haut, denn die wird abgezogen, durch kurzes Brühen im Wasser.,  dann :

Bild-Url: http://up.picr.de/26748259lm.jpgBild-Url: http://up.picr.de/26748253ce.jpg

Bild-Url: http://up.picr.de/26748263zf.jpgBild-Url: http://up.picr.de/26748268kr.jpg

dann das Kerngehäuse , das sulzige entnommen, geht gut mit einem Löffel , bei vollreifen mit dem Daumen.

Bild-Url: http://up.picr.de/26748271ln.jpg

Das fleischige kann nun in Stücke geschnitten werden. Und später der durchgeseihte Tomatensaft wieder zugefügt werden .

Bild-Url: http://up.picr.de/26748275bl.jpgBild-Url: http://up.picr.de/26748280ca.jpg

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Du kannst aber auch beides kochen dann bekommst du eine richtige Tomatenpassata, wie sie jede Italienische Mama macht , und das geht so  mit Maschine:

Bild-Url: http://up.picr.de/26748223kq.jpg

Zutaten:

Viele reife, saftige Tomaten.
Salz.

Roma-Tomaten sind mit Abstand die beste, aber wenn Sie nicht sie dann jede andere Art von ‚Paste‘ Tomaten tun können. Paste Tomaten sind fleischiger, dichter und weniger Pips als andere Sorten. Anders als Roma, sind die nächste beste Art der Paste Tomaten San Marzano. Wässriger Tomaten sind nicht geeignet für die Herstellung von Tomatenpüree.

Und so beginnen …

Das erste, was du tun mußt, ist es, alle Gläser sterilisieren und sicherstellen, dass Sie sie kühl und sauber sind.
Das zweite, was du brauchst, ist ein schöner, sonniger Tag!
Dies ist in der Regel möglich, überall ab Mitte September oder Anfang bis Ende Oktober.
Es ist eine schmutzige Angelegenheit und daher viel besser im Freien zu machen.

Die Tomaten waschen und prüfen, ob sie alle reif sind.

Italiener schwören darauf die Tomaten zuerst zu halbieren , leicht mit Salz zu bestreuen (3 TL auf 5 Kilo etwa) und auf Tabletts in die Sonne zu legen (Backbleche ect ) das bewirkt, daß die Tomaten besser ihren Saft abgeben, ehe es dann losgehen kann:

1. Jetzt kann man die Tomaten durch die Maschine lassen

Bild-Url: http://up.picr.de/26748226nf.jpg

2. Denn die Herstellung einer passata ist einfacher und macht mehr Spaß, wenn Sie mit Hilfe einer Maschine statt manuell von statten geht, notfalls ein Flotte Lotte verwenden.
3. Der Saft und das Fruchtfleisch wird durchgedrückt und wird in einem Eimer oder Schüssel aufgefangen. Die Haut und Kerne schmeißt so eine Passatamaschine seitwärts raus ,  siehe Foto

4. Beim anfänglichen „Pressen“ kommt die meiste Flüssigkeit und die Pulpe wird noch ziemlich flüssig sein. Gerne trennt man den anfänglichen Saft von der zum Ende festeren Pulpamasse .
5. Solange durch das Sieb oder die Maschine treiben bis kein Saft/Paste mehr austritt.

6. das sollte man mindestens drei oder vier Mal zu tun, dann ist auch wirklich alles draußen.

 

7. Nach jedem Passieren wird die Pulpa dicker und ist weniger flüssig

8. Du kannst alles mischen bevor du deine Pulpa in Flaschen/Gläser abfüllst oder du
sammelst aus verschiedenen Stufen und hast dann eine flüßigere oder festere Pulpa

Wenn du es mit der Hand und einem normalen Sieb machst,

Bild-Url: http://up.picr.de/26748221ou.jpg
Tomaten haben viel Wasser, daher ist es dann notwendig das ausgepresste
einzudicken. Das passiert dadurch, daß du es nachher zart einkochen läßt.
Damit bestimmst du wie dick es wird:

wird es nur ein Tomatensaft,
wird es eine dickere oder weniger dicke „Passata“
wird es noch dicker, eine Paste,
oder 3 fach eingedickt Tomatenmark

Du kannst die Pulpa entweder erst kochen und dann in Flaschen abfüllen oder umgedreht , du füllst sie in Flaschen und sterilisiert ( ca 1 Stunde) die du dann wie sonst Gläser einkochst.

Dann langsam abkühlen lassen.

Von 10 kg Früchten erhälst du rund 8 Liter Passata je nach Qualität der Tomaten.

Viel Spaß beim Tomaten einmachen !

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Tomatenwoche : “ Pizza a la Pescadore „

Tomatenwoche bei Bernd

denn ich kann reichlich selbst angebaute Tomaten ernten und unter 20 Sorten auswählen, alle sind nicht nach Schönheit, Farbe oder weil sie in sind ausgesucht sondern ausschließlich nach Geschmack. Überwiegend alte Sorten von Vern.

Vorgestern gab es bereits eine “ Tarte Tatin de Tomate“ die Königin der Tartes aus den verschiedensten Tomaten gemacht , die ein wunderbares Bild ergeben.

Heute nun soll es eine Pizza geben, eine

Pizza a la Pescadore

Dazu braucht es erst mal einen Pizzateig und da habe ich ein tolles Rezept dafür
den findest du da, https://heutegibts.wordpress.com/2014/10/22/bernds-bester-pizzateig/ einfach anclicken.

Der sieht dann so aus:


Dann muß er ausgerollt werden, ganz dünn bitte:

Mein Pastahersteller in der Stadt macht das auch nicht anders….
guckst du :https://www.facebook.com/bernd.nippert.9/videos/1146056698766089/
den ausgerollten Teig auf dem Blech ( Ich verwende stets dünne Alu Tortenbleche) wieder ein wenig ruhen lassen dann erst kommt die Tomatenpassata darauf.

(Wie diese Passata)gemacht wird, erkläre ich im nächsten Bericht,

daher mache ich ja eine „Tomatenwoche“ um all die wunderbaren Sachen die man aus der Tomate machen kann,  zu zeigen😉

Dann kommt Reibekäse darüber, oft reibe ich ihn selbst, jungen Edamer oder einen Esrom oder Emmentaler. Dies ist ein fertig geriebener aus der Packung, den ich darüber streue.

https://i1.wp.com/up.picr.de/26738625hg.jpg
Darauf kommen dann noch Scheiben von einem Mozarella die machen alles saftiger.


Zuletzt kommt Fisch darauf, denn a la Pescadore heißt nach Fischers Art also Habe ich hier gerollte Sardellen drauf, selbsteingelegte Sardinenfilets, dann ganze Sardinen , sowie Muschelfleisch.

dann gehts ab in den auf höchste Stufe vorgeheizten Ofen. Ich habe unten einen Backstein liegen da geht das vorzüglich, denn dieser speichert hohe Temperatur , einfach genial.

Nach dem herausnehmen habe ich dann noch Wakame darauf verteilt, das ist dieser grüne Algensalat . Genial, einfach genial im Geschmack und Aussehen, aber seht doch selbst:

Viel Spaß beim nachmachen !

*Übrigens : Inspiriert dazu hat mich Isabelle, eine ganz süße charmante Frau aus FB

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TTT : Tarte Tatin de Tomate

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Schon einige Tage möchte ich endlich mal wieder eine

Tarte Tatin de Tomate

zubereiten,
denn an der Zeit ist es, Tomaten habe ich reichlichst und zwar verschiedenste Sorten.
Und heute, als ich bei strahlendem Sonnenschein nach draußen ging und die Tomaten im kräftigen Licht strahlten,
stand fest, was es heute gibt.

Tarte ?
Tarte Tatin?

Vereinfacht ist der Unterschied der,
daß bei einer normalen Tarte, der Boden unten ist und  egal ob nun blind gebacken oder nicht.
Und darauf kommt dann der Belag.
Bei einer Tarte Tatin ist das genau umgedreht:
da kommt der Belag in die Form und darüber dann sozusagen eine Haube, nämlich der  Teig.
Ist die Tarte Tatin dann gebacken , dann wird sie gewendet,
so daß der Boden dort ist wo er hin gehört : nämlich nach unten….

Doch zuerst braucht es erst mal den Teig

250 Gramm Mehl
100 Gramm Kalte Butter
1 Ei
5 -6 EL. Milch
1 Teel. Zucker 1 Teel. Salz
zudem habe ich klein gehackte Kräuter aus dem Garten zugefügt : Thymian, Oregano, Basilikum
alles gut vermengen und zu einem Teig kneten, der dann gute 30 min in den Kühlschrank muß , ehe er ausgerollt werden kann.

Währenddessen kann ich meine Tomaten pflücken und waschen. Ich will es bunt  und durcheinander haben und darnach  wähle ich meine Tomaten aus.
dazu dann noch Kräuter wie :

Basilikum 3er lei , viel  Estragon, Thymian, Oregano, 1-2 Knoblauchzehen
und eine Hand voll schwarze trockene Oliven
Olivenöl
S + P aus der Mühle  ,
etwas Pepperoncini

Dann sträue ich   4, 5 TL  Zucker in die Tarteform, einige Topfen Öl dazu  und lasse den Zucker leicht karamelisieren,
aber so, daß er auf keinen Fall schwarz wird.
Das sorgt für  zusätzlich für Geschmack und Aroma und unterdrückt  die Säure der Tomaten etwas .

Jetzt aber geht es los:
1. erst mal den Teig ausrollen Maß nehmen daß er passt.
2. die gewaschenen  Tomaten  verkehrt herum auf den karamelisierten Zucker in dieTarteform setzen.
3. dann die  Oliven an leeren Stellen dazwischen geben
4. Obenauf nun  2-3 Stamperl Olivenöl
5. dann die Kräuter und Knoblauch
6. zuguterletzt grobes Meersalz , schw. Pfeffer aus dem Mörser
7. Den ausgerollten Mürbteig darüber stülpen und gut an den Seiten
andrücken

Jetzt kann die Tarte Tatin in den auf 200 gr vorgeheizten Ofen, fallend
auf  180 gr  gut  45 -60 min Backen
Erst ganz nach unten für gut 20 minuten dann mittlere Stufe .
Am Ende sollte der Teig nur leicht gebräunt  und knusprig sein.

Dann aus dem Ofen holen und ein wenig abkühlen lassen,

 

denn dann kommt die Stunde der Wahrheit,
die Tarte mitsamt der Form wird umgestülpt,
die Spannung steigt und dann :

 

Und wie ist sie geworden ?

Sooooo:

Und wer mich kennt weiß, daß ich es dann erst richtig Cracy wollte.
Ich machte eine seher pikante aufgeschlagene  kalte Tomatensahne zur lauwarmen Tarte Tatin.
Und  einen Tomaten Cappuccino.
Frisch gemixten cremigen Tomatensaft  mit untergehobener  creamy Tomatensahne,  und oben getrocknete Tomatenflocken,wow.

Für mich ein wenig Foodgasm.
Viel Spaß beim nachmachen

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EinTraum, ein FRÜCHTETRAUM dieser sommerliche Obstkuchen

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I get a Dream ……
einen Früchtetraum,

denn ich Träumte von wunderbaren Farben die nur die Natur zustande bringt.
Von frischem Obst und dessen  unendlicher Farbenpalette .                           Farblich arrangiert wie ein Gemälde.
Das schwebte mir vor und das hat mich geführt, geleitet, wie die Hand eines Malers an seinem Bild.
Mein Bild sollte ein Traum aus Obst werden.

Zuerst den Boden:
Aus einem 1-2-3  Mürbteig gemacht.
300 gr. Mehl 405
200 gr Butter
100 gr  Zucker
1 Ei
alles mischen eine Stunde kalt ruhen lassen.

Diesmal kein blind gebackener  Tarteteig,  sondern in einer Obstkuchenform gebacken:  gute 15 Min in der Form, dann gestürzt ohne Form weitere 10-15 min.

Damit der Boden nicht durchweicht, gibt es verschiedenene Möglichkeiten:
a   mit Marmelade bestreichen und „versiegeln“
b   mit einer Buttercreme bestreichen
c   mit einer Puddingcreme bestreichen

Ich hatte mich für eine Vanille Puddingcreme entschieden und den Boden mit 4, 5 mm davon bestrichen und auskühlen lassen.

Wie ein Maler  Farben braucht,  so brauche auch ich diese, als bediente ich mich der Natur und kaufte herrliches Obst auf dem Markt ein:

Und wie ein Maler seine Staffelei , seine Farben bereitstellt, auf der Palette mischt, ähnlich ging es mir diesmal. mein ganzes großen Backbrett war voll von Obst, aus dem ich mich bediente und mit scharfem Messer Frucht für Frucht zurecht schnitt.

Dann wurde ausgelegt und  ausgelegt, immer wieder gedreht und von verschiedenen Seiten betrachtet, so daß ich mir teilweise wirklich wie bei der Komposition eines Bildes vorkam. Immer weniger war vom Kuchenboden zu sehen und er füllte und füllte sich.
Langsam nahm alles ein Gesicht an.
Jetzt ging es an Feinheiten des Arrangements: da noch einen Farbpunkt setzen und dort.

Dann hatte ich es geschafft und muß sagen daß ich auch zufrieden mit dem war, was ich zuwege brachte.
Oft werden in Konditoreien Obstkuchen dick mit Tortenguss zugekleistert, das wollte ich ganz und gar nicht und dachte an meinen früheren Konditormeister Prosch im Betrieb. Ein Meister alten Schlages der noch solche klassisch  herrlichen Obstkuchen arrangierte. Wozu er immer tüchtige Helferinnen benötigte die das Obst putzten , schnitten und vorbereiteten eher der Maestro Hand anlegte. Dabei schaute ich immer gerne einmal zu und so war ich fast eine bisschen träumerisch bei der Arbeit. Auch er verwendete nur sehr leicht, sehr sparsam Tortenguss, denn das Obst soll man schmecken und keinen Guss.
Also nur einen Hauch mit dem Pinsel auftragen.
In Konditoreien wird das mit Gussspray oder mit Airbrushpistolen gemacht.

Und hier nun das Ergebnis.
Ich habe sehr viele Bilder davon gemacht und kann mich einfach nicht entscheiden welche die Besten sind.
Daher werden es diesmal einige Bilder mehr als sonst, vielleicht erfreuen sie euch genauso wie mich:

Gerade als ich fertig war, erhielt ich eine  sehr schmerzhafte und mich zutiefst erschütternde Nachricht.
Ich konnte mich also nicht mehr daran erfreuen.
Und  wollte den eigentlich so gelungenen FRÜCHTETRAUM nur noch schnell  im Kühlschrank unterbringen….

Euch allen viel Freude beim nachmachen !

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Ach wie fein : Miesmuscheln in Tomate

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Ich hab  die ersten  Herbst – Muscheln gesehen und schon mußte ich zugreifen.
Ich liebe sie so sehr, daß ich sie beinahe täglich essen könnte.
Nun, eine Zeit lang war das tatsächlich so, denn während meiner Lehrzeit war ich stets dazu vergattert  Mießmucheln zu putzen und zuzubereiten.

Damals war das noch ein größerer Akt, denn zur damaligen Zeit waren das noch vielfach „Wildfänge“  . Also die Fischer holten die von natürlichen Felsbänken  und dort waren sie  den Naturgewalten ausgesetzt, oft sehr sandig, und mußten mühsam geputzt und geschrubbt werden. Heute werde die Muscheln in „Farmen“   an sauberen Haltevorrichtungen gehalten, sind sehr sauber und werden zudem maschinell vorgereinigt  und geschrubbt. Zudem in geschütztem Wasser wo kaum Sand aufgewühlt wird..  Daher kann man Muchseln heute oftmals fast so wie man sie kauft abkochen .

Das war früher nicht möglich. eistwar viel „Bart“  an den Muscheln und abschrubben mußte man sie auch. Waren sie Sandig stand auch noch ein längerer Verbleib in klarem Wasser an.
Das hat aber den Nachteil das einges an Geschmack verloren geht, das in den Muscheln verbliebene  salzige Meerwasser  bringt einfach einen anderen Geschmack nach dem kochen.

Hier noch einige einfache Regeln:

1. Miesmuscheln waschen
2. den Bart unterhalb der Muscheln  gut entfernen
3. Kaputte , beschädigte Muscheln wegschmeißen
4. Die meisten Muscheln öffnen sich an der Luft manche nicht…
5. Kochzeit bei Muscheln ca 5 Minuten.
6.  sind sie gekocht, dann nur geöffnete Muscheln verzehren, geschlossene nicht !

In meiner Lehrzeit wurden Muscheln meist nach „Rheinischer Art“  zubereitet.
also in einem  Weißwein oder Rieslingsud  mit in  feinste Brunnoise (feinste Würfelchen 2-3mm im Quadrat) geschnittenem Wurzelgemüse  ( Sellerie, Lauch, Zwiebel, Karotten)   und kräftiger Pfeffernote.

Erst später mit den Reisen in die südlichen Länder und besonders durch die Italienischen Restaurants bei uns wurden vermehrt Muscheln nach südländischer Art, meist in würzigem Tomatensugo angeboten.  Damals noch sehr  extravagant und „exotisch“ sind Muscheln heute wieder sehr beliebt geworden.

Heute habe ich mir meine Muscheln in einem Tomatensugo  zubereitet.
1. Zwiebeln schälen und in feine Brunnoise schneiden
2. In Öl  anschwitzen ,dann  reichlich gehackten Knoblauch dazu
3. Thymian Zweiglein, etwas Oregano, 2-3 Lorbeerblätter zugeben
3. dann Ganze Schäl-Tomaten aus der  Dose würfeln und zu den  geschmorten Zwiebeln zugeben
4. alles gut köcheln  lassen
5. wer mag gibt etwas Wein dazu
6. dann Salz und reichlich gemörserten  schwarzen Pfeffer zugeben
7. der Sugo darf ruhig etwas reduzieren  und sehr kräftig gewürzt sein , denn die Muscheln bringen wieder Wasser mit  hinein. ..
Dann dürfen  die gewaschenen und gereinigten Muscheln hinein,  gute 5 Minuten bei geschlossenem Deckel  reichen aus, ehe man sie servieren kann.


Dann sah das so bei mir aus:

 

Guten Appetit !

 

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