Involtini di Pollo – gefülltes Röllchen auf italienisch

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Heute gibts  mal wieder

   Involtinis

und wie mein Blog aussagt,   war das  das  letzte mal  im Dezember 2012,
https://heutegibts.wordpress.com/2012/12/09/involtini-di-pollo-mit-tagliatelle/
also, da  wa es  wieder mal an der Zeit.

Aber  das  sagt auch etwas  aus  über  das Repertoiere  das  jeder  so  hat.
Es  gibt ja  die einen oder anderen, bei denen  reicht die übliche Speisenscala  drei Wochen aus  und  dann beginnt sich alles zu wiederholen und  von vorne.

Bei mir ist das  eher umgekehrt  ,  bis  auf  einige  wenige Gerichte , Lieblingsgerichte halt,  wie  sie jeder  hat…
Statt dessen wird  meine Nachkochliste  eigentlich immer länger  statt  kürzer, da kann ich seit Jahren kochen wie  ich  will.
Und immer kommt neues  dazu, manches  unterstrichen,  anderes mit Ausrufezeichen versehen auf der Liste.

Involtini  sind  die italienische  Varinate   von unseren Rouaden,  würde  ich mal  vereinfacht ausgedrückt sagen.
Halt  nur leichter,  etwas  beschschwingter,  mit  der südländischen Note  eben, mit  der  unsere  italienischen Freunde   ihre  Speisen zubereiten.

Diese  gefüllten  Fleischröllchen   sind dort  eine ausgesprochene  Festtagsspeise.
Wie  Fleisch im allgemeinen in Italien nur selten auf den Tisch kommt.
Da  sind  sie ganz anders  als  wir  deutschen oder  Mitteleuropäer.
Denn Fleisch  ist und war  in Italien schon immer sündhaft teuer  und  nur daher  eine Rarität.
Billigfleisch ist  dort  unbekannt !

Daher  ist  es  nicht verwunderlich,  das  Involtinis  sehr  oft  auch   aus  Geflügelfleisch,
eben der  Brust gemacht werden und nicht  aus teurem Kalbfleisch, also  der Edelversion.

Das Fleisch :
Bei mir war es  auch Geflügelfleisch, besser  gesagt ,eine Poulardenbrust, die ich  2 x einschnitt,  so daß  sich die Fläche   verdreifachte.


Die Fülle :

zuerst das ausgelegte  Fleisch  salzen und  pfeffern,   mit etwas Brät bestreichen , das ist das  was  du z.B. in feinen, rohen  Kalbsbratwürsten  findest .( ich mache  das meist selbst in meiner Moulinette)

dann kamen heute  zuerst frische  Basilikumblätter  darüber  :

darauf dann  würzig herber Ruccola  aus dem  eigenen Garten:

zuguterletzt   getrocknete und eingelegte  Tomaten aus dem Glas  und etwas  rotem  Pesto Genovese  bestreichen .

Dann alles  vorsichtig zusammenrollen, und  zuguterletzt mit  etwas  Garn zusammenbinden, damit alles  Halt hat und nicht schon beim anbraten zerfällt.

Nun das Involtini  in etwas Öl mit  Butter allseits schön anbraten und dann mit etwas  Schalotte, Knoblauch, Thymian und etwas  Rosmarin schmoren.
Mit gutem Rotwein und etwas  Tomatensaft  ablöschen und schmoren lassen,  das ist die ganze  Kunst.

Zwischenzeitlich   hatte ich die Qual  der Wahl , denn wie   sollte  es anders sein , bei einem italienischen Gericht  :
Pasta  sollte es  dazugeben ,  nur  welche:

Genovesi, Strozzapretti,  oder Orichette

es wurden dann  die zarten  Genovesi   hier unten.

Und   als pikante  Beilage  gedünsteter Ruccola  mit einem Hauch Knoblauch.

und dann durfte angerichtet werden :

Guten Appetit beim nachmachen  !

 

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