Japanischer Käsekuchen – die Japanische Antwort auf Käsekuchen

Japanischer Cheesecake  –

die japanische Antwort auf Käsekuchen

Oft habe ich über diesen japanischen  Cheesecake  gelesen,von dem man hört, daß er besonders leicht und fluffig sein soll, jetzt war es an der Zeit ihn einmal nachzubacken.

Zuerst habe ich mal verschiedene Rezepte an geschaut.
Dann habe ich mit japanischer Sprache gegoogelt um Original Rezepte zu finden
und keine Nachbauten…

Und schnell wurde klar, der Unterschied der wichtigste Faktor zwischen hiesigem Käsekuchen und der japanischen Variante  in der Verwendung von vielen Eiern liegt.
Denn aus dem Eiweiß der Eier wird viel Eischnee gemacht und unter die eigentliche Käsekuchenmasse aus Frischkäse ( Japaner kennen wohl Quark oder Topfen nicht )
gehoben. Das ist der gravierende Unterschied und das macht diesen japanischen
Käsekuchen so leicht und fluffig.
Manchen mundet er etwas sehr nach Ei, aber das läßt sich vermeiden durch das abschmecken mit Vanille, Zitronenabrieb, Tongabohne und dgl.

Empfohlen wird auch das auslegen der Form mit Backpapier und das backen in einem Wasserbad.

Also habe ich einmal losgelegt:

Zutaten:
8 Eiweiß
8 Eigelb
200 gr Quark oder Frischkäse
80 gr Butter
200 gr Milch und halb Sahne
130 gr Zucker ( 50gr Grundmasse und 80 gr für den Eischnee )
70 gr Maisstärke ( Mehl ginge auch )
1 Zitr. für Abrieb
3 TL guten Vanillezucker

Zubereitung:

1. zuerst einmal habe ich eine fettfreie Schüssel zum aufschlagen des
Eischnees für später kalt gestellt, die Eier sind eh im Kühlschrank
2a. Dann habe ich eine 26 er Springform eingefettet und mit Backpapier ausgelegt,
(das einfetten ist vorteilhaft, den dann klebt das Papier ein wenig an)


2b. Dann habe ich das tiefe Backblech ( etwa 4 cm hoch) mit etwas Papier
von der Küchenrolle ausgelegt


3. Nun die Eier sauber trennen ( es darf kein Eigelb im Eiweiß sein !)
4. Dann habe ich in einer Schüssel Quark ( statt Frischkäse) , die Milch+Sahne
Butter, den Zucker , etwas Zitronenabrieb und selbst gemachten Vanillezucker
gut aufgeschlagen und dann werden nach und nach die Eigelbe untergeschlagen


5. Zuletzt das Mehl zugegeben und zu einer homogenen Masse aufgeschlagen.
6. Diese Grund Masse habe ich dann durch ein feines Sieb getrieben


7. Nun die Eiweiße ( ich verwendete 8 Eier, andere nehmen bis 12 (!)) in der
kalten Schüßel zu Eischnee aufgeschlagen,
das dauert auch mit der Maschine ein wenig .


Wenn die Eischneemasse so fest ist, daß bei der Probe die Spitze fest ist
und stabil nach oben hält, dann den Zucker,( besser ist Puderzucker)
peu a peu in den Eischnee einschlagen. Dieser wird dann noch stabiler und fester.
8. Nun kommt die Hochzeit und unter die Grundmasse wird sachte der Eischnee
gehoben .


9. Nun die Masse in die zuvor ausgelegte Springform füllen

10. Die Springform kommt dann in das mit Papier ausgelegte tiefe Backblech
wird in den auf 160 gr O+U vorgeheizten Ofen (untere Schiene) geschoben
und 2-3 cm mit kochendem aufgefüllt, so daß die Springform quasi in
einem Wasserbad steht !
Das unterscheidet das backen dieses Kuchens von anderen.
30 min bei 160 gr , dann 60 min bei 135/140 , Ofen abschalten,
etwas öffnen und bei Restwärme noch weitere 15 min im Ofen lassen.
Falls notwendig wegen der Farbe mit Backpapier abdecken


11. Bis der Kuchen ausgekühlt ist kann man sich ja wie ich eine Schablone
basteln und den Kuchen dann ein Muster mit Kakao oder Puderzucker
geben.

Dann sollte der Japanische Cheescake so aussehen:

Viel Freude beim nachbacken !

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