Die edelste von allen : Tarte de Cassis

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Ich habe eine gute Quelle gefunden. Keine Ölquelle, aber einen für allerbestes TK Beerenobst. Ich kenne mich damit ganz gut aus,das ist das Beste was mir je unter die Hände gekommen ist. Keine Kultur oder Hybridbeeren wie man sie leider  fast nur noch bekommt.

Das ist Beerenobst aus  Wildbeeren in freier Natur. Niemand kann sich den Geschmack vorstellen und ich kann ihn auch nicht erklären, sagenhaft halt…
Habe von dort bereits Walderdbeeren gehabt, Sanddorn, Preißelbeeren und jetzt schwarze Johannisbeere und Moosbeere ( auch eine Art Preißelbeere).

Mir als altem TARTE Liebhaber war sofort klar was ich damit machen werde.
Natürlich eine

Tarte de Cassis

eine schwarze Johannisbeertarte , die möglichst unverfälscht ihre unbeschreiblichen Aromen , diese Süße, gepaart mit feinsten Säuren und der kontrastreichen Farbe die dieses Früchtchen so  faszinierend machen.

Mit den anderen Früchten  aus dieser Quelle hatte ich ja  bereits allerbeste Erfahrungen gemacht:  Wildfrüchte , keine  geschmacklosen Kulturfrüchte aus Hybridanbau. Also probieren  und ich war einfach hin und weg.

Noch gestern abend habe ich angefangen und einen Mürbteig gemchte für meinen Tarteboden, einen 1 , 2 , 3  Teig

1 Teil    Zucker       100 gr
2 Teile  Butter         200 gr
3 Teile  Mehl          300 gr.
1 Ei

gut vermischen zu einem Teig, aber nicht warm kneten und gleich für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit hatte ich eine gute  Tasse  Früchte  gefroren wie sie sind,  3-4  EL Zucker  und etwa eine  3/4 Tasse Wasser zum leichteren aufmixen mit dem Stabmixer zugegeben und feinst pürriert.

(Diese  Masse hätte man auch leicht als Smoothie verwenden können.)

Dann habe ich meinen Teig ausgerollt. Aus der oberen Menge rolle ich immer 2 Teige blind aus.
Die Hälfte des Teiges  rund und etwas flach drücken, dann zwischen 2 Backpapiere legen und schön rund ausrollen.
Dann ab in die leicht gefettete Tarteform, Ränder abschneiden .
Nun mit einer Gabel zwecks Entlüftung mehrfach einstechen, Backpapier drüber.
Jetzt beschweren , dazu nehmen die einen Erbsen oder sonstwas.
Ich habe ulkiger Weise  Ziersteine, aber es funktioniert.
Dann kommt der Boden bei  gut 180 gr für gut 15 Minuten in den Ofen erst unten , dann mittlere Schiene;
nach  2/3 der Backzeit ( geht alles auf Sicht und nach Gefühl)  kommt die Beschwerung mitsamt dem Papier heraus, damit der Boden gut cross wird und ganz leicht Farbe bekommt.

Ist das geschehen kann es losgehen mit dem belegen des Bodens:

1. aufgemixte Johannisbeermasse  erwärmen  ggf nachzuckern auf dem Boden
mit einer Spachtel oder Palette  gleichmäßig glattstreichen

2. darüber eine glatte Schicht Johannisbeeren eng an eng verteilen

3. a Zuguterletzt habe ich  Johannisbeer Konzentrat (gibts bei IKEA) mit wenig   Wasser verdünnt und mit einem Päckchen  klaren Tortenguss  leicht aufgekocht. Aber den Guss nicht fest sondern nur cremig werden lassen!
und nur dünn bestreichen, also nicht voll kleistern wie einen Erdbeerkuchen.

3. b Gleiches geht auch mit pürrierten, aufgemixten Früchten  zzgl halbe Menge Wasser , zzgl ein Päckchen Tortenguss

Dann sollte ein Traum von einer Tarte vor dir stehen, die du noch etwas ab kühlen läßt.
Glänzend, edel und fein steht sie vor dir  und dich gelüstet es, sie  endlich aufschneiden und genießen zu dürfen.

Und dazu wünsche ich guten Appetit !

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3 Antworten zu Die edelste von allen : Tarte de Cassis

  1. Pecoraro-Schneider schreibt:

    Mir läuft das Wasser im Mund zusammen…..ich hätte da auch noch schwarze Johannisbeeren aus dem Garten im TK…..danke für das Rezept 😀
    LG Sabine

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    • derbayerx schreibt:

      Na dann ran an den Speck,

      oder an die
      Johannisbeeren . Ich habe alles dazu gesagt, Sabine,
      ich kenne keine bessere , fruchtigere Tarte.
      Ich habe ja zugleich eine etwas andere gemacht.
      Ebenso einen dünnen Mürbteigboden, dann ca 1 cm Schicht Käsekuche – Quarkmasse und mit den Johannisbeeren ordentlich aufgepeppt. Auch sehr gut!
      Stelle ich morgen ein
      LG Bernd

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