Herrlich erfrischend : Tarte aux Citron

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Tarte aux Citron

Diese Tarte stelle ich heute zu gerne in meinen Blog ein.
Denn sie ist mir vorzüglich gelungen und rundherum ist nichts auszusetzen.
Wann gelingt einem das mal , daß man selbst bei kritischer Betrachtung nicht aber auch gar nichts auszusetzen hat. Und das war heute der Fall.

Daß die Tarte  dann auch noch so gut gelingt,  freut einen halt.

So jetzt will natürlich jeder eine Punktgenaues Rezept. .
Aber wer mich näher kennt, wer Köche kennt, der wird schon wissen, daß da grammgenaue Angaben nicht gemacht werden können. Denn bei mir wie bei vielen anderen auch, wird aus dem Handgelenk , aus der langen  Erfahrung heraus gearbeitet. So, wie es auch bei vielen Omis ist : 1000 mal gemacht und es kommt aus dem Handgelenk.

Ich wollte einen Kuchen und ich liebe Quark, in Österreich auch Topfen genannt.  Damit kann  man sehr gut variieren und spielen. Es sollte also kein Käsekuchen werden, sondern etwas fruchtiges, etwas sehr fruchtiges, erfrischendes. Quark ist saftig, ist frisch und man kann fast alles mit ihm variieren,  mischen.

Und so überlegte ich Zitrone oder Limette?  Doch die Entscheidung fiel schnell, ich hatte  schöne reife Biozitronen. Bei den Limetten war ich mir da nicht so sicher.
Zuerst wie immer bei einer Tarte  brauchts einen Mürbteigboden.
Einen blind gebackenen, das heißt, erst wird der Boden blank,ohne nichts gebacken . Erst dann kommt die Tartefüllung darauf und wird erneut gebacken.
Diese Methode sorgt dafür, daß der  Boden später cross  und nicht aufgeweicht ist.
den Mürbteig mache  ich nach der 1-2-3 Methode
100 gr Zucker
200 gr Butter /Margarine
300 gr Mehl
1 Ei
alles gut durchmischen , zu einem Kloß formen , in einen Plastikbeutel  und für 30 min in den Kühlschrank

In  dieser Zeit kann  man den Ofen anstellen auf 180 Grad
und den Tarte Belag machen.

Dazu habe ich
500 Quark (Topfen) in eine Schüßel gegeben, dann etwa
400gr Joghurt,
125 ml Sahne (Obers)
125 ml Buttermilch
3/4 Päckchen Puddingpulver oder 2 gut geh EL Stärke
alles gut mit dem Schneebesen verrühren.

jetzt von 2 Bio Zitronen  die Schale abreiben.
die 1 Zitrone auspressen
von  der 2. Zitrone die Schale samt der weißen Fruchthaut gut abschneiden
und das Zitronenfruchtfleisch  in  feine Würfel schneiden.
den Zitronenabrieb, den Zitronensaft, das Zitronenfleisch zur Quarkmasse  dazugeben und gut unterrühren.

Das alles  wird nun sehr sauer schmecken denn wir müßen ja noch Zucker zugeben.  Gebt erstmal 2 Tassen Zucker dazu ( wer das nicht mag, nimmt Süßstoff dgl), ich denke ich hatte schon etwas mehr und zusätzlich ein Packerl Vanillezucker.

Jetzt dürften die 30 min Ruhezeit für  den Mürbteig zu Ende sein und man kann  ihn  verarbeiten.
Diese Mürbteigmenge halbiere ich, sie reicht mir für 2 Böden  (27 cm), da ich den Boden gerne sehr dünn mag.
Dazu den Mürbteig zu einem Knödel formen, dann in etwas Mehl flach drücken.
Jetzt kann der Teig auf ein Backpapier, ein weiteres Backpapier darüber und nun ausrollen.
Dann  die Form einfetten und mit dem  Teig auslegen .
Den Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen, dann darüber ein Backpapier und das mit  Erbsen dgl beschweren, und ab gehts in den Ofen
bei 180 grad.  Nach ca 14, 15, Min. die Erbsen  vom Teig nehmen so daß er auch von oben ein wenig Farbe nehmen kann.
Gut aufpassen und  dann herausnehmen.

Jetzt kann die fertige Quark – Zitronenmasse eingefüllt werden.
Bei  mir blieb ein wenig über für ein Dessert.
Die Masse mit einer Spachtel schön glatt ziehen und die Tarte in den Ofen geben. Nach etwa 20, 25  Min herausnehmen ( sie sollte möglichst keine Farbe bekommen haben)  und  abkühlen lassen.

Zuvor hatte ich noch eine Zitrone  in dünnste Scheiben geschnitten in reichlich Zucker gewendet, festgedrückt,
auf ein EW Tuch gelegt und draußen an der Sonne kandiert, fest werden lassen.
Zusätzlich habe ich die grüne Zeste einer Limette fein abgeschält und sehr fein gehackt, zur späteren Dekoration der Tarte.

Nach dem durchkühlen im Kühlschrank habe ich etwas klaren Tortenguss mit Zitrone gemacht und die Tarte damit dünn eingepinselt.
Dann wurden die kandierten Zitronenscheiben  zur Deko aufgelegt,  diese auch mit Guss bestrichen und zuguterletzt die gehackte Limetten-Zeste verstreut.

Fertig!

Wunderbar cremig, nicht zu fest von der Konsistenz, herrlich abgestimmt in der fruchtigen zitronigen Säure und Süße.

und so hat sie dann ausgesehen:


Viel Spaß und Erfolg beim nachbacken!

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