Tomatenwoche : Tomatenpassata selber machen

Tomatenwoche

 

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Jetzt sind viele vollreif von meinen Tomaten also gilt es all dies zu verarbeiten, die man gar nicht gleich essen kann. Und ein wenig eingefangene Sonne im Glas erfreut einen dann im tristen Winter.

Tomaten für den Pizzabelag:
Manche mögen lieber eine Passata also passierte Tomaten, sozusagen Fruchtpaste.
Andere mögen es lieber stückig. Auf jeden Fall immer ohne Haut, denn die wird abgezogen, durch kurzes Brühen im Wasser.,  dann :

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dann das Kerngehäuse , das sulzige entnommen, geht gut mit einem Löffel , bei vollreifen mit dem Daumen.

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Das fleischige kann nun in Stücke geschnitten werden. Und später der durchgeseihte Tomatensaft wieder zugefügt werden .

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Du kannst aber auch beides kochen dann bekommst du eine richtige Tomatenpassata, wie sie jede Italienische Mama macht , und das geht so  mit Maschine:

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Zutaten:

Viele reife, saftige Tomaten.
Salz.

Roma-Tomaten sind mit Abstand die beste, aber wenn Sie nicht sie dann jede andere Art von ‚Paste‘ Tomaten tun können. Paste Tomaten sind fleischiger, dichter und weniger Pips als andere Sorten. Anders als Roma, sind die nächste beste Art der Paste Tomaten San Marzano. Wässriger Tomaten sind nicht geeignet für die Herstellung von Tomatenpüree.

Und so beginnen …

Das erste, was du tun mußt, ist es, alle Gläser sterilisieren und sicherstellen, dass Sie sie kühl und sauber sind.
Das zweite, was du brauchst, ist ein schöner, sonniger Tag!
Dies ist in der Regel möglich, überall ab Mitte September oder Anfang bis Ende Oktober.
Es ist eine schmutzige Angelegenheit und daher viel besser im Freien zu machen.

Die Tomaten waschen und prüfen, ob sie alle reif sind.

Italiener schwören darauf die Tomaten zuerst zu halbieren , leicht mit Salz zu bestreuen (3 TL auf 5 Kilo etwa) und auf Tabletts in die Sonne zu legen (Backbleche ect ) das bewirkt, daß die Tomaten besser ihren Saft abgeben, ehe es dann losgehen kann:

1. Jetzt kann man die Tomaten durch die Maschine lassen

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2. Denn die Herstellung einer passata ist einfacher und macht mehr Spaß, wenn Sie mit Hilfe einer Maschine statt manuell von statten geht, notfalls ein Flotte Lotte verwenden.
3. Der Saft und das Fruchtfleisch wird durchgedrückt und wird in einem Eimer oder Schüssel aufgefangen. Die Haut und Kerne schmeißt so eine Passatamaschine seitwärts raus ,  siehe Foto

4. Beim anfänglichen „Pressen“ kommt die meiste Flüssigkeit und die Pulpe wird noch ziemlich flüssig sein. Gerne trennt man den anfänglichen Saft von der zum Ende festeren Pulpamasse .
5. Solange durch das Sieb oder die Maschine treiben bis kein Saft/Paste mehr austritt.

6. das sollte man mindestens drei oder vier Mal zu tun, dann ist auch wirklich alles draußen.

 

7. Nach jedem Passieren wird die Pulpa dicker und ist weniger flüssig

8. Du kannst alles mischen bevor du deine Pulpa in Flaschen/Gläser abfüllst oder du
sammelst aus verschiedenen Stufen und hast dann eine flüßigere oder festere Pulpa

Wenn du es mit der Hand und einem normalen Sieb machst,

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Tomaten haben viel Wasser, daher ist es dann notwendig das ausgepresste
einzudicken. Das passiert dadurch, daß du es nachher zart einkochen läßt.
Damit bestimmst du wie dick es wird:

wird es nur ein Tomatensaft,
wird es eine dickere oder weniger dicke „Passata“
wird es noch dicker, eine Paste,
oder 3 fach eingedickt Tomatenmark

Du kannst die Pulpa entweder erst kochen und dann in Flaschen abfüllen oder umgedreht , du füllst sie in Flaschen und sterilisiert ( ca 1 Stunde) die du dann wie sonst Gläser einkochst.

Dann langsam abkühlen lassen.

Von 10 kg Früchten erhälst du rund 8 Liter Passata je nach Qualität der Tomaten.

Viel Spaß beim Tomaten einmachen !

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