Tomatenpassata selber machen

Tomaten, Tomaten , Tomaten

Habe ich jetzt reichlich. Deshalb werde  ich immer mal aus meinen eigenen Tomaten  selber guten Tomatensaft machen, oder eine Tomatenpassata ( eine
etwas eingedickter Art Tomatensaft)  wie man ihn zu einer Tomatensauce etc benötigt.    Oder auch einen Tomatensugo, für allerlei italienisches, oder stückige Tomaten  im eigenen Saft, all das werde ich die nächsten Tage immer mal machen und euch zeigen wie  es geht.

Natürlich kann man das teilweise billig kaufen.

Aber;:  das wird nie den Wert für mich haben wie selbst und naturrein gefertigtes.
Denn auch bei uns bekommst du vollreife Tomaten,  du kannst sie dir beim Biobauern bestellen, im Bioladen oder du  bittest deinen Gemüsebauern in der Nähe
er möge dir für den Tag X  so und soviel Kilo vollreife Tomaten richten.

Das ist nämlich das entscheidende:
Das Zauberwort „Vollreif „
Was du im Supermarkt bekommst, ist mit einem Hauch von rot geerntet.
Rot werden sie erst beim Transport, im Lager beim Händler, dann beim Verteiler und zuletzt die 2, 3, 4  Tage  beim Einzelhändler im  warmen Laden.

Sie werden dabei zwar rot aber nicht  tomatig süß.

Stellt euch vor die Winzer würden die Trauben schon grün herunternehmen?
Nein sie lassen sie hängen und ausreifen, freuen sich über jeden Sonnentag, denn der bringt Öchsle : Süße, Reife und Vollmundigkeit.

Die Tomaten aber werden noch fast grün, unausgereift und alles andere als vollmundig geerntet. Aus so etwas kannst du keinen Tomatensaft, keine Passata, keinen Sugo machen.

Also wenn, dann wie oben beschrieben besorgen, oder selbst anbauen wie ich.

So ran an die Arbeit.
Die Tomaten habe  ich gewaschen und  grob klein geschnitten.
Dann kamen sie in einen Topf, leicht angedrückt und dann langsam zum köcheln bringen.
10 bis 15 Minuten köcheln lassen, dann  geht es ab in ein Sieb.
So ein Sieb hat jeder zu Hause.
Wenn ich eine größere Menge mache, dann verwende ich meine Flotte Lotte,
so heist ein praktisches Passiersieb für Profiköche.
Wichtig ist, daß man wirklich alles sehr gut und gewissenhaft durch das Sieb treibt, denn nicht der wässrige Saft, sondern das ausgepresste Fruchtfleisch bringt Farbe , Geschmack und Dichte.

Ganz professionell geht es mit solchen Teilen wie sie viele in Italien zu Hause haben:

damit kann man ganze Waschkessel voll machen.
http://www.understandingitaly.com/food-content/recipes/passata.html

Tomaten haben viel Wasser, daher ist es dann notwendig das ausgepresste
einzudicken. Das passiert dadurch, daß du es nachher zart einkochen läßt.
Damit bestimmst du wie dick es wird:

wird es nur ein Tomatensaft,
wird es eine dickere oder weniger dicke „Passata“
wird es noch dicker, eine Paste,
oder 3 fach eingedickt  Tomatenmark

Bei mir wurde es eine  Flasche voll  Passata

so, also wer nachmachen will, auf gehts!
Und wer Fragen hat, bitte!

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