Flanksteak oder Bavette , so wirds gemacht !

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Flanksteak , Dünnung  oder  Bavette

Wie man  ein  hervorragend  abgehangenes  und  ausgereiftes  Flanksteak
oder auch Bavette genannt  zubereitet,  möchte ich  auf vielfachen Wunsch  einmal
darstellen.

Edle Fleischstücke  sind Kostbarkeiten und  wurden  bereits liebevoll zugeschnitten,
gelagert,  gereift….und  viel Zuwendung  bekommen, den  gut  Ding  will  Weile haben.
Das ist  das besondere  daran , auch wenn es zu  dieser  schnellebigen Zeit  gar nicht zu passen  scheint.

Und alles  was besonders  gut  sein soll,  braucht  diese  Zuwendung.
Nicht nur  Wein,  nicht nur Käse,  ja insbesondere  das  Fleisch!
Im  vorgehenden Posting  hatte ich über  die Beschaffung  besonderen Fleisches  gesprochen,
Heute nun  soll  dieses  wunderbare

Flanksteak , Dünnung  oder auch  Bavette

zubereitet werden.

Es  braucht  eigentlich gar keiner besonderer Handlung, sie sollten dir  in  Fleisch und Blut übergegangen sein.

Es sind  nur  wenige  Regeln die man beachten muß,
ich zähle sie mal  auf :

1.  Das  Fleisch muß  rechtzeitig  raus  aus dem kalten Kühlschrank!
( es  soll  Zimmertemperatur  haben , wenn es in die Pfanne kommt )
2.  Überprüfe noch mal  ob  es  deinen Wünschen gemäß  pariert  ist
(  Flexen,  Häutchen  weg  ? )
3.  Wenn du  das  marinieren  bevorzugst, sollte  es  über Nacht, zumindest
12 Stunden  zuvor  geschehen sein
4.  Ich persönlich bevorzuge  ausschließlich  Salz  und Pfeffer aus  der  Mühle
und  :  ich würze  es damit  etwa  1 Stunde  zuvor .
Andere  Gewürze und anderes lasse ich  bei mir nicht  dran, da bin ich eigen… ;)
5.  Ich verwende  ausschließlich  eine Grillpfanne mit Rillen
6.  Die Pfanne muß  total  heiß sein !
Und wenn ich total  heiß  sage, dann meine ich auch  total  heiß !!!
7.  ich gebe nur etwas  NEUTRALES  Öl  in die Pfanne damit  sie damit  nur leicht
überzogen ist.
8.  Und  wenn sie  ganz  leicht  das Rauchen beginnt,
dann kommt  das  Fleisch  hinein. Und man  bleibt  dabei  stehen, das gelingt
am besten wenn man ein Glas  guten Rotwein am Herd  stehen  hat ;)

Die  Bratzeit :
Bei  diesem  Stück  Flank mit  etwa  einem  Kilo  habe ich bei voller  Temperatur
dem Fleisch  Pro  Seite zuerst mal  gute  3,5  min gegönnt ,
beim wenden sah es dann so  aus :

und das geschah  auf  beiden Seiten.

Das  Fleisch hat dann  ein „Bratmuster“ mit Rillen in einer Richtung;
es kommt  dann noch  auf beiden Seiten  für  1,5 min in Gegenrichtung
sodaß  es  ein Grillmuster  bekommt.
Das  ist dann  immer  das  Zeichen  :  ab in den Ofen,
die Ofenröhre  war bereits  auf  130  grad erwärmt.

Insgesamt  war  das Fleisch nun pi mal Daumen etwa gut  10 Minuten
in der Pfanne  und das  voll Pulle  aufgedreht. !
Jetzt  darf  es  noch im  warmen Ofen ruhen, sich entspannen, und  punktgenau  garen.
das  dauert dann  etwa nochmal  8-0 minuten,  dann sollte  es optimal  sein und du  darfst
auf  dem bereitstehenden Brett  den ersten überraschenden Schnitt machen.

Wenn es  dann so  aussieht wie hier oben,  dann nimm gleich  einen guten Schluck von deinem
Rotwein   neben dem Ofen. Denn dann kannst du dir auf die  Schulter  klopfen und  du  hast  alles richtig gemacht…
Und du  und  deine Gäste haben ein fürstliches  Stück  Fleisch!

Hier  die Bilder :

 

Guten Appetit beim nachkochen !

Über  das  verwendete Fleisch  schaust  du  hier : https://heutegibts.wordpress.com/2016/01/05/spezialsteak-flanksteak-duennung-flanchet-bavette-hose-oder-flank/

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3 Antworten zu Flanksteak oder Bavette , so wirds gemacht !

  1. tmc6 schreibt:

    Ha! Da hat er gleich noch die Zubereitung nachgeschoben! Drei Daumen, mein Lieber! Nur was die ‚total heiße Pfanne‘ betrifft, wage ich anzuzweifeln. ‚Total heiß‘ kann viel sein, erhitze mal eine leere Pfanne auf dem Induktionsherd auf voller Power, dann hast Du ruckzuck Temperaturen zwischen 350 und 500°. Nun weißt Du als Profi aber auch, dass selbst gehärtete Fette bei 220 – 240°C bereits gnadenlos abrauchen – aber selbst diese Temperaturen sind weder notwendig, noch erstrebenswert für ein gut gebratenes Steak. Ich habe lange experimentiert (berufsbedingt, logisch 😉 und ich bekomme bei maximal 170 – 180°C die besten Ergebnisse. Kein oder kaum grauer Rand, schönes Grillmuster, und kein piepender Rauchmelder. Bei diesen Temperaturen funktioniert auch ’ne beschichtete Grillpfanne aus Aluguss – und die wiegt ein Bruchteil von den gusseisernen Prügeln. Fotos davon (und von den Ergebnissen) haste sicher bei mir schon öfters gesehen 😉

    Beste Grüße au dem Exil im hohen Norden
    Tommy

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  2. tmc6 schreibt:

    Whoops … das ’s‘ liefere ich hiermit nach…;)

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  3. hardy2014 schreibt:

    Super auf dem Punkt Dein Fleisch. Ich würde Deinen Lesern noch sagen, dass man es zwingend (so wie Du) quer zur Faser aufschneiden muss.

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