Bernd´s Apfelkuchen mal ganz anders

.

Apfelkuchen modern Style


Vieles  ändert sich ,  wird  zeitgemäß  oder  erscheint neuen Stil.
Nein,  gutes, bewährtes  muß , ja  soll sich gar nicht  ändern.
Es  sind unsere Traditionen unsere  Erinnerungen, gewohntes  von Generation zu Generation weitergegeben.
Das  muß unbedingt  erhalten bleiben, gerade in der heutigen Zeit !

Aber   ab und  zu  darf man  ruhig mal   dieses  althergebrachte  in  eine neues  Gewand  , in einer  neuen, anderen Aufmachung   präsentieren .

Ich bin ein Freund  französischer Lebensart, seiner Küche,  den  tollen handwerklichen Broten, den  Patisserien, Konditoreien   dort.
Ganz  besonders  aber  der unwahrscheinlichen Vielfalt  an Blechkuchen , an Tartes,  Quiches  usw .
Gerade  in Frankreich wird  althergebrachtes gerne  mal in einem  anderen Gewand  präsentiert.
Und  das  will ich mit  diesem Apfelkuchen  auch.

Denn  das  Bild  von einem  Apfelkuchen ist  bei  jedem von uns im Gedächtnis  gespeichert.
Kommt nun  einer in ganz anderer  Aufmachung, dann ist  das Auge  erstmal  ein wenig  irritiert.
Und  erst wenn man  realisiert :   ach ja  das ist  ja Apfel ,  ja  dann,  dann kommt  das :


Ahaaaa


Und  dieses   Ahaaa,  das möchte ich euch heute vorstellen:

Bernd‘s
Apfelkuchen  einmal   anders

Zuerst mal braucht es  einen  Kuchen – Hefeteig,

den mache ich meist so :

300 g Mehl
1/8  l  Milch
1     Päckchen Hefe  (oder halben Würfel )                                                                           1/2 Tasse Milch, 1EL Zucker                                                                                                      50   g Zucker,
1     Prise Salz
70   g Butter
1     Ei

1. Hefe in ein wenig lauwarmer Milch mit 1 Teelöffel Zucker verrühren.

2.  300 g Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde  bilden, die verlüssigte Hefe dazu gießen und mit wenig Mehl bestäuben.
Diesen  Vorteig  abdecken und gehen lassen,  bis er doppelt  groß ist.

3.  Dann die weiche Butter,  den Zucker,  das  Ei und 1 Prise Salz zugeben, alles  verrühren
und kneten bis er sich von der Schüssel löst.
Teig abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gegen lassen.

Diese  Menge  reicht mir  meist  für  2  x 26 cm Rundbleche.  Oder ein Ofenbackblech.
Daher  verwende  ich immer die eine Hälfte  sofort,  die andere rolle ich aus und gefriere  sie  ein ,
so daß ich immer einen fertig ausgerollten Boden im TK  habe,  falls ich schnell mal einen Kuchen  machen möchte.

Nun zu  den Äpfeln.

Ich hatte eine grüne Sorte und eine  Sorte die auf einer  Seite  sehr  rot waren und  auf  der anderen eher blass gelb.
So  hatte  ich also  drei  Farben  für  den Apfelbelag ( es gehen  auch mehr ) nur beim Einkauf  darauf  achten….

Während der Teig  geht,  die Äpfel  waschen aber nicht  schälen nur  mit einem Ausstecher  das Kerngehäuse  ausstechen .
In Zitronenwasser  legen.
Nun  nimmst du  dir ein Brettchen,  ein scharfes  Messer,  die  Äpfel  halbieren und in dünne  Scheiben  schneiden.
Aber so  daß  der Apfel nicht  dabei zefällt.
Auf gehts,  das ist ratz  fatz  passiert:

Nach  dem schneiden sauber auf  eine Platte legen,  denn jetzt geht es daran   den Teig  auszurollen.
Ich habe  wunderbare eckige  Backformen in verschiedenen Größen diese  hier  war 29×20 cm  entspricht  etwa  einem 26 er  Rundblech.



So,  fertig  ausgerollt  und  ausgelegt.

Jetzt sauber und  akkurat  die  Äpfel auslegen

Sind  sie  ausgelegt,  dann  den Apfelkuchen  reichlich  mit  Zimtzucker, oder falls  jemand Zimt nicht mag,
mit  Rohrzucker bestreuen und in den Ofen   bei  200  grad  schieben.
Erst ganz  unten  etwa 12-15 min  dann auf  halbe  Höhe,  dabei  beobachten  und  herausnehmen, sobald  der Teig  etwas  Farbe genommen hat, denn dann  ist  auch der Apfelbelag  soweit.

Auskühlen  lassen.  Nach  dem  Auskühlen  etwas  Apfelgelee flüssig machen  und  die  Äpfel  damit  einpinseln.
Oder   etwas  Aprikosenmarmelade  mit ein klein wenig  Wasser erhitzen und  damit  dünn einpinseln.

Dann sollte  der  Apfelkuchen  so  aussehen :


Guten Appetit und viel Spaß  beim nachmachen !

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