Warum kaufen : Hamburger Brötchen, Buns selbermachen

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Eigentlich.

eigentlich  ist das  ja eh nicht mein Ding…
mit den  Burgern.

Für mich  als  Herzblut – Gastronomen  waren die  beiden  gelben Buchstaben  sozusagen  Dekadenz  in Sachen Kochkunst.  Dann  konnte  ich mich wie  alle Köche  und Feinschmecker   an  der  dreisten Verwendung  des  Begriffs „ Restaurant  „ für  dieses  Fritten und  Bulettenlokal  nur  aufregen.
Und  meine  damals kleinen Töchter trauten sich  nur  unter allergrößter  Geheimhaltungsstufe  mit Mama  in  so  ein Lokal,  denn Papa  sollte  das  besser  nicht  erfahren….
Und wenn es  Hamburger  gab,  dann  waren die  von Papa höchstselbst  gemacht.

Die Patties  , so  wird  das  rund  geformte Hackfleisch  genannt ,
die  habe  ich stets  selbst aus  frischesten gemahlenen  Rinderhack  gemacht und sogar einen Trick  für das formen und pressen  erfunden ….
Nur  die Buns,  so werden die  Hamburger –  Brötchen genannt,   die  mußten immer gekauft werden.

Buns,  also die Brötchen  selbermachen kam mir eigentlich nie  in den Sinn.  Nur  in der letzten Zeit  machte  das selbermachen dieser  Buns  etwas  die Runde. Und  so  erhielt auch ich  mehrfach  Rezepte  zugeschickt  die ich doch mal  ausprobieren sollte.

Entschieden habe ich mich dann für  dieses:

200 ml warmes Wasser
1 Würfel Frischhefe
40 g Zucker
5 EL Milch
2 TL Salz
80 g zerlassene   oder weiche Butter
500 g Mehl Type 550
1  Ei

Zum  bestreuen : Sesam weiß / schwarz
zum bestreichen : 3 El Wasser, 3 El  Milch und  1 Ei

Mischen:
In einer großen Schüssel   das  gut lauwarme  Wasser, den Zucker  und  die Hefe auflösen. Dann die Milch, Salz und die weiche Butter  zugeben. Zuguterletzt 500 gr   Weizenmehl  Type 550 und   1 Ei .  Kräftig  durchmengen,  durchschlagen, bis  sich der  Teig beginnt  von  von der  Schüssel zu lösen. Dann  den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben:

Kneten:
Kneten, bis es einen  elastischen Teig hat,  der  nicht mehr  an den Händen klebt

Teig  aufgehen lassen:
Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben ,  abdecken so daß  er nicht abtrocknet und  1  Stunde  an warmen Ort aufgehen  lassen.

Portionieren und rund wirken:

Dann den Teig auf  eine  leicht  geölte  oder  bemehlte Arbeitsfläche  geben und  mit der Spachtel  und  per  Waage  portionieren :
Kleine  Buns   90  gr
Große  Buns  120 gr

dann in runde Kugeln wirken
und auf dem Backblech (mit Backpapier) ein wenig  flach  drücken,
das sollte sorgfältig  geschehen denn das entscheidet später über  das hübsche  aussehen.

Jetzt ein  Hinweis:

Man kann die Teigkugeln  nach dem  wirken einfach  wie oben beschrieben  auf das Blech geben.
Aber  damit sie nicht flach und breit laufen gibts einen kleinen Trick, den ich euch hier verrate:

Schneidet euch Streifen aus  dünnem Karton , macht davon einen Ring  den ihr einfach mit einer  Tackerklammer zusammenheftet.
Und da hinein gebt ihr die Teigkugel  für  die größeren Buns,
darin dehnt sich nun  der Teig aus und dann geht er hoch !

Dadurch werden  die Buns  höher und  geraten nicht außer  Form und man kann sie später wunderbar  aufschneiden.

das  sieht dann  so aus:

So  müssen die  Buns  dann nochmal  knapp eine  Stunde  an warmen Ort  (abgedeckt !)
gehen.

In der Zwischenzeit schlägst  du 3 El Wasser, 3 El  Milch und  1 Ei  gut auf.
Damit bestreichst du  nun mit einem Pinsel  die Buns noch, für einen schöne Farbe.
Zuguterletzt  etwas  Sesam  darüber streuen , und  ab gehts in den Ofen bei 200gr, für etwa 20 min.

Dann sollten sie so aussehen:


Viel Spaß beim nachbacken !

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