Schweinelendchen „Calvados“



Schweinelendchen  Calvados

Auch wenn ich derzeit  als sogenannte „Fleischfressende Pflanze“  weniger Fleisch als  sonst  zu mir nehme,
so  ein Schweinelendchen musste es mal wieder sein.
Und zwar ein alter Klassiker  als es  noch Mode in guten Restaurants  war,  dass  flambiert wurde.
Kann sich  wohl unter  den jungen Leuten niemand  mehr  vorstellen.

Wenn  nach dem bestellen eines Flambier -Gerichtes  der  Kellner Commis  alles  mögliche  an den Tisch  chauffierte:
Einen  Beistelltisch ,  den er peu au peu  mit allen möglichen Zutaten füllte, sozusagen alle Zutaten des Rezeptes aus  der Kueche brachte.
Als  nächstes  wurde  ein meist fahrbarer  Gastro  Flambierwagen  vorgefahren,  mit einem  Gasbrenner oben drauf.
All das  war  bereits  interessant  anzusehen und zu beobachten.
Zuguterletzt wurden in diesem Falle die  Tranchen von den Lendchen  beigebracht und nun kommt  der  grosse  Auftritt eines  versierten Koches,  d
es Chef  de Ranges  oder des  geuebten Oberkellner.
Von einem Lehrling assistiert  beginnt  er  die Kupferpfanne  auf  zu erhitzen,  während  dessen  er  die leicht  flach gedrueckten Lendchenscheiben  mit der Salz und Pfeffermühle  gekonnt würzt und  so dann  in  der braunen Butter  scharf  anbraet….
Dabei ist ihm die Aufmerksamkeit  aller  umsitzender  Gaeste sicher, die sein tun  beobachten.


Dann heraus  nehmen,  warm stellen und   Apfelwuerfelchen zuzugeben und im Pfannenansatz kurz  anzuschmoren.
Die angeschwitzten Apfelwürfel flambierst du mit etwa 4 cl eines Calvados Brandys in der Pfanne, ( kurz abbrennen wir wollen nicht den Alkohol in der Sauce, sondern den Geschmack !) mit Sahne aufgießen, etwas grünen Pfeffer zugeben und die Sauce reduzieren.
Später  die Lendchen nochmal zugeben und anrichten.

Das  alles  habe ich einem Koenner  dieser Kochart abschauen dürfen ,  denn er veranstaltete  selbst Flambierkurse bei denen ich ihm assistieren durfte,
so  dass  es mir dann selbst in Fleisch und Blut ueber gegegangen  war.
Leider  ist das flambieren in  Zeiten  von mac doof  völlig  verschwunden,  aber  zu Hause  am eigenen Herd  mache ich es  noch immer  hin und  wieder.

Heute habe ich Kartoffelplaetzchen  dazu gemacht.

Aber eigentlich passen Streicholzkartoffeln viel besser und edler  dazu

Streichholzkartoffeln:

2 Große Kartoffeln schälen und in 2mm dicke Scheiben schneiden
( ich kann das, du nimmst dazu am besten deine Brotschneidemaschine !) dann schneidest du aus den Scheiben streichholzstarke Streifen.
Und ab ins Wasser.
Die Kartoffelstreifen nun abseihen und in einem sauberen Tuch nachtrocknen. Dann in der Fritteuse ausbacken. Falls du keine Fritteuse hast, nimmst du einen kleinen Topf füllst ihn zur hälfte mit Öl und backst die Streichholzkartoffeln darin aus.
( Aufpassen daß nix überläuft !)
Dann auf Küchenkrepp geben, damit das Fett abtropft , salzen, fertig.

Im original passt ein Salatherz mit Roquefort-Sahnesauce  am besten dazu,
auch wenn es bei mir heute  ein Ruccola Salat war…

Besorge dir einen schönen Kopfsalat, entferne alle äußeren Blätter bis du nur noch das zarte Salatherz hast.
Diese schneidest du in 2 hälften, wäscht es gut. Dann schneidest du den Strunk heraus und  drapierst es auf einem Teller.
In etwas Sahne brösle ich etwas Roquefort-Käse hinein, dann mit einem Stabmixer aufschlagen evtl leicht nachwürzen.
Das ist nun die Dressing zu den Salatherzen.
Nappiere die Salatherzen mit der Roquefort -Dressing.

Dann sollte  es so aussehen :

Guten Appetit !

Guten Appetit beim nachmachen

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