Der ewig gute Gemüseeintopf

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Zu keiner Zeit gibt es so viele  Gemüse  wie  jetzt.
Es heißt zwar immer so schön„ Frühjahrsgemüse“  aber was gibts denn schon im Frühjahr an Gemüsen?
Das ist bescheiden gegenüber  der jetzigen Zeit.
Und jetzt im Herbst an einem Tag wie heute und dem ersten Herbststurm hat man richtig Appetit darauf.

Und Lust.

Es ist so eine Sache, wenn man aus einer Großfamilie kommt, da war es gar keine Problem
einen kleinen Wirsing, Weißkohl, Blumenkohl,  Romanesco, sowie Erbsen , Bohnen, Karotten, Lauch, Sellerie , Petersilienwurzel, Kartoffel, Zwiebel einzukaufen.  Das ergab dann einen riesigen Topf an

„Pichelsteier Eintopf „

der auf den Herd kam, aber jeder wollte ja dann 2 oder 3 Teller  und in null Komma nichts war so ein Topf  zum Erstaunen und Freude der Mutter  vertilgt.

Vitamine,Vitamine,
hieß es dann immer sogleich, doch was nun heute? Heute mit den kleinen Familien  ohne die Omis, Opas oder gar den 3 Generationen Haushalt.  Was macht man da nun?
Ich empfehle  , das Gemüse nach dem putzen, schnibbeln und waschen  aufzuteilen , einen Teil kochen den anderen Teil einzugefrieren.

Oder:  man greift auf Tiefkühl Suppengemüse zurück und bessert dieses um das eine oder andere Gemüse auf.

Dann braucht es ein Suppenfleisch dazu.

Rindfleisch:
ein Spundfleisch gibt viel Geschmack und auch einige Fettaugen oder
Rinderbrust, Tafelspitz  oder etwas von der Schulter wenn es magerer sein soll

Schweinefleisch:
Schulter, Bauchfleisch  oder auch Leiterchen, also die Rippchen werden gerne genommen
bei mir waren es heute:
Bauchfleisch und was mageres von der Schulter

Bis man alles zusammen hat,  ist so  ein „Pichelsteiner Gemüseeintopf“  weiß Gott kein  arme Leute Essen. Da man ihn jedoch nicht so oft macht,sollte man da mal nicht pingelig sein.

Und jetzt gehts los:
Wirsing, Weißkohl,
Blumenkohl,Romanesco,
sowie Erbsen ,Bohnen,
Karotten, Lauch,
Sellerie , Petersilienwurzel,
Kartoffel,Zwiebel

Putzen schneiden, schnibbeln, waschen .

Zu unterst in den Topf zuerst das Fleisch.
Darüber dann   „Schichtweise das Gemüse“  also Sorte für Sorte  wenn es ganz original sein soll.
Im Privathaushalt allerdings habe ich das nie  gemacht, sondern das  frisch gewaschene gemischte Gemüse  wie es war in den Topf gegeben.

Dann nur Wasser dazu und ggf eine Messerspitze Natron.
Den Deckel drauf und nun durfte er aufkochen. dann herunterdrehen und nur noch simmern lassen, damit nicht alles zerkocht.

nach etwa einer Stunde ist er fertig und man kann das Fleisch herausholen und klein schneiden.
Wer es besonders eilig mit seinem Eintopf hat, kann auch das Fleisch vor dem kochen kleinschneiden….

Gewürzt wird mit S+P allenfalls ein Hauch Muskat.
Den guten Geschmack ergeben die vielen Gemüse.

Dann gehört der  ganze Topf auf den Tisch, eine große Kelle und los gehts.

Dabei wünsche ich euch viel Freude , klappernde Löffel und einen  guten Appetit

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3 Antworten zu Der ewig gute Gemüseeintopf

  1. BabetteFee schreibt:

    Ja wirklich, so ein Gemüseeintopf ist immer was Leckeres!
    Viele Grüsse – Babette

    Gefällt mir

  2. rwarna schreibt:

    Genau das liebe ich an Deinen Rezepten. Eine ehrliche Küche, authentisch und schmackhaft. Einfach nur toll. Danke. Lg Roger

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  3. Pingback: Der ewig gute Gemüseeintopf | Heute gibts: » webindex24.ch - News aus dem Web

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