Saftig zarter Nußschinken mit Sauerkraut und Stampfkartoffeln

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Lange hat mich darnach gelüstet und jetzt sah ich es rauchfrisch bei kleinen aber feinen Metzger in der Rhön,
der u.a. ganz vorzügliches Geräuchertes hat.
Manche Sachen muß man spontan machen, dann wenn man sie bekommt.
So auch diesmal.

In Zeiten wo die meisten nur noch dieses Packerlzeug kaufen, auch noch industriell hergestellt, nach nichts schmeckend, kennen sie auch gar nicht, wie toll eine frisch geräucherte Wurst vom Metzger, ein nach Rauch duftender Schinken, Kassler, oder Räucherbauch sein kann.

Und ich deutete beim Metzger auf ein schönes Schweinenüßchen.
Zart  gepökelt,  geräuchert, oder wie andernorts gesagt wird:
ein gselchtes, ein gesurtes Schweinenüsserl.
(Zeigen kann ich es euch leider nicht, wegen Pc. Problemen)

Also gab es heute bei mir :

 

Nußschinken vom Schwein
mit rauchfrischem Geschmack
fränkisches Weinsauerkraut
buttriger Kartoffelstampf

(gesurt und geselchtes Schweinenüßchen)

 

Das Nüßchen ließe sich durchaus auch im Sauerkraut zubereiten was ich  auch hin und wieder mal mache.
Doch diesmal habe ich es wie einen Schinken gekocht.
Nein, nicht sprudelnd und nicht in wallendem Wasser, sondern sachte bei nur etwa 60/65 Grad und auf eben diese Kerntemperatur gegart.
Warum?
Dieses langsame, sanfte zubereiten bei Niedertemperatur garantiert ein saftiges zartes Fleisch.
Einfach in einen Topf mit Wasser geben und ein Thermostat hineingehen.
Dann die Temperatur so regeln daß diese 60 Grad gehalten werden.
Daneben habe ich noch ein Einstechthermostat in das Fleisch gesteckt wird und das mir die Kerntemperatur zeigt.
Hat diese 65Grad erreicht, ist das Nußchinkerl fertig, saftig, unwahrscheinlich zart und kann aufgeschnitten werden.

Die Sauerkrautzubereitung
habe ich zwar schon x mal beschrieben im  Blog  aber hier noch mal in Kürze:

Fassauerkraut oder Dosensauerkraut je nachdem wie sauer es ist,  mit kaltem Wasser waschen .
Dosenkraut  meist 3x waschen, dann erst aufsetzen mit :
Zucker,Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter,Wacholderbeeren,  Fondor(ja ich steh dazu) wer mag auch Kümmel ,in Franken sehr beliebt.
Fett muß auf jeden Fall in ein Sauerkraut :
ich verwende Schweineschmalz vom Metzger.
Kochzeit ca 2, 5 Std

Für den Stampf die Salzkartoffeln kochen, dann abgießen,zerstampfen und reichlich Butter zufügen.Diesmal habe ich auch noch Zwiebelgrün untergehoben.

und dann kann serviert werden und so schaut  es aus:


Guten Appetit beim Nachkochen!

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