Bistecca Pizzaiola de la Bernardo

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Bistecca Pizzaiola
de la Bernardo

Ein wenig abgewandelt, daher  de la Bernardo Wink
Zu den wenigen Fleischgerichten die man früher beim Italiener bekam, gehörte ein Bistecca. Etwas kurzgebratenes, eine Steak in unserem Sinne mußte das nicht sein. Es ist ratsam da  nochmals nachzufragen, denn leicht kommt es da zu „Mißverständnissen“  , Italiener haben noch heute oft andere Vorstellungen von einem Steak als wir.

Fleisch ist im armen Italien ein absoluter Luxus , nur zu Festtagen und auch dann eher spartanisch…

Aber insbesondere bei meinem Lieblingsitaliener Paola gab es immer ein ordentlich abgehangenes und bestens zubereitetes Bistecca , also Steak. Denn ansonsten muß man da etwas großzügig sein, denn zubereitet werden diese Bisteccas oft wie ein Rostbraten, also eher geschmort.

Aber Paola machte ein richtiges Steak, und dieses wurde mit der Pizzaiola Sauce überzogen. Typisch italienisch auch meist mit Spaghettis serviert. Entscheident war aber der Sugo und die Pizzaiola Sauce.

Dieses Pizzaiola habe ich abgewandelt, weil es dann weicher, zarter, eleganter und nicht ganz so fruchtig  herüberkommt. Das  erreicht man durch die Zugabe von reichlich Sahne.

Als Fleisch verwende ich eine wunderbar abgehangene Rinderhüfte vom  Aberdeen Agnus, die mir gestern beim Metzger ins Auge fiel.
Davon habe ich zwei fingerdicke Scheiben abgeschnitten und in breite
dicke Streifen geschnitten und schön Raumtemperatur annehmen lassen ( das ist von großem Vorteil beim anbraten , da die Pfanne nicht so leicht abkühlt und das Fleisch dann gerne Wasser zieht) .

Zudem hatte ich von meinem gestrigen Nudelteig breite Bandnudeln und die sollten gebuttert die Beilage zum Bistecca Pizzaiola  sein.

Nun zur Pizzaiola:

Version 1:
Tomaten überbrühen, abschrecken, Haut abziehen, vierteln, entkernen und grob klein schneiden. Knoblauch und Schalotten in Brunnoise  schneiden.
etwas Olivenöl erhitzen und Knoblauch und Schalotten darin glasig dünsten. Tomaten,  Oregano, Thymian, etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle zugeben und bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten einkochen, bis eine sämige Sauce entsteht.
Dann mit reichlich Sahne aufgießen und langsam reduzieren lassen

Version 2:
0,3 ltr Dose Tomaten geschält abseihen die Tomaten klein schneiden. Dann wie oben, ggf etwas Tomatensaft zufügen.
Verison2 bevorzuge ich, da Dosentomaten in der Regel aromatischer sind und nicht so viel  Säure haben.
Ansonsten fortfahren wie in Version 1.

Daneben das gesalzene Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln garen,
ich hatte breite selbstgemachte Bandnudeln dazu.
Kochzeit  5 min

Jetzt zum Bistecca, das ich nicht wie ein Steak im ganzen zubereitet habe .
Stattdessen hatte ich grobe Streifen geschnitten, aber nicht wie ein Geschnetzeltes!!
Sondern sehr grobe starke Streifen.
Diese werden nun in wenig Öl scharf  (Betonung liegt auf sehr scharf anbraten )  angebraten  denn dadurch bleibt der Saft innen und das Fleisch zart.
Es soll nur schnell  unter schwenken Farbe bekommen . dann S+P aus der Mühle und schon kommt es heraus, da es kein Wasser ziehen soll.

Dann darf es zur Hochzeit zwischen Bistecca Pizzaiola Streifen, der Pizzaiola Sauce und der Pasta.

Bei mir sah es dann so aus:


Viel Spaß beim nachkochen!

 

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