Fränkische Bratwurst mit Kraut, Stampf und Zwiebel

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Ob ich Bratwürsteln einstellen kann, fragte ich micht erst?
Und eine tiefe Stimme in mir sagte flott: warum denn nicht!
Denn mein Blog heist ja nicht umsonst „Heute gibts“  und ist als Tagebuch angelegt, beschreibt das, was es tatsächlich an dem Tag bei mir zu essen gab.

Denn der Blog hier ist nicht  ein  Leistungs oder Nachweisverzeichnis für mein fachliches Können ,  sondern spiegelt wieder was bei mir täglich gekocht wurde.
Und ist sozusagen die moderne Ausführung eines Koch und Rezeptbuches für meine Töchter.
Und sie sollen das alltägliche finden und nicht Hummer,  Kaviar,  und Trüffel .
Das ißt kein Gastronom, kein Wirt, kein Koch ständig.

Und so gab es heute mal wieder deftiges. Kalendarischer Herbstanfang war heute  und zufällig kam auch noch ein Bekannter vorbei, ein Metzgermeister.
Er hat sich eine besondere Bratwurst ausgedacht , eine Weißbierbratwurst hat er entwickelt und jetzt war sie so,  wie er sie wollte.
( wer Interesse daran hat, bei mir melden)
Und ich als Fachmann und  Vertrauter sollte mein Urteil abgeben .
Also wunderbar, dann gibt es


Frankische Weißbier – Bratwurst
mit Sauerkraut
Kartoffelstampf mit  Röstwiebeln

Gestern hatte ich Sauerkraut aufgesetzt  kein frisches wie sonst immer und auch kein Fasskraut das ich sonst bevorzuge. Denn die Krautsaison beginnt erst in einigen Wochen, ehe es frisches gibt, das ich dann wohl auch einstampfen werde. Also habe ich das aus der gelben Dose genommen, da steht zwar ganz groß drauf MILD nennt sich auch ähnlich aber das wir von Kauf zu Kauf immer sauerer mußte ich feststellen. Also immer gut waschen ehe man es aufsetzt. Ich das meinige 3 mal !

Dann aufgesetzt mit :
100-150 gr Schweineschmalz, S +P,   2-3 EL Zucker, 1-2 Zwiebeln geschnitten, 2-3 Lorbeerblätter, 2 Tl Kümmel ( kann man auch weglassen)
und Würze , kann ja auch eine selbstgemachte sein, ohne Zusatzstoffe. Ich bekenne mich, ich gebe Fondor zum Sauerkraut !

Daneben habe ich Kartoffeln aus neuer Ernte geschält und aufgesetzt. Denn diese wollte ich ausprobieren, weil ich mir davon einen Wintervorrat zulegen möchte. Also passt alles, zu diesem einfachen herbstlichen Abendessen.
Und aus denen wird einfacher Kartoffelstampf mit reichlich Butter gemacht

aber was soll ich reden , schreiben über Bratwurst….


Hier schaut selbst das Ergebnis an:

Und  wie die Bratwurst war?
Die Weißbier – Bratwurst.
Hervorragend, man schmeckt wohl das Bier nicht direkt heraus,  aber sie sind recht ,kernig, gut gebunden auch ohne Hilfsstoffe und rund herum gelungen.
Kompliment  Herr Kollege!
Bald wird es keine Metzger mehr geben , die Bratwürste entwickeln, das machen dann Chemiker in den Wurtsfabriken  und keine erfahrenen traditionellen Metzgermeister.

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