Klassischer Schweinebraten knusprig und rösch

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Ach das war wieder mal klasse,  denn trotz Sommer brauchte ich wieder einmal einen richtig schönen Schweinebraten.
Animiert von 2 netten Damen  die sich ein Rezept für einen Schweinebraten wünschten und wissen wollten,
wie ich denn den so mache, war nicht nur Lust sondern auch Appetit darauf.

Ich hatte zudem eine Schwäbisch Hällsche Schweineschulter erhalten die
genau dazu passte: https://heutegibts.wordpress.com/2014/08/10/schweinebraten-fur-die-damen-vorbereitungen/

Also habe ich mir das so vorgestellt:

Knusprigen Schweinsbraten
mit Fränkischen Klößen
Bayrisch Kraut von Spitzkohl
Warmer Krautsalat von Spitzkohl

Den Dicken Bug  der Schweineschulter hatte ich am Abend zuvor gesalzen und gepfeffert , (wer mag kann ihn auch ein wenig mit Knoblauch einreiben).
Um eine gute Sauce , einen guten Bratensaft zu bekommen hatte ich reichlich Mirpoix Röstgemüse ( aus Sellerie, Lauch, Zwiebel, Karotte)zubereitet und zudem einige Bratenknochen.
An Gewürzen hatte ich S+P, sowie Kümmel, 1/2 frische Knoblauchknolle,  etwas Koriander,  Schwarze Pfefferkörner, etwas Pimentkörner und  etwas frischen Lorbeer. .
Das wir mit etwas Gemüsebrühe angegossen, der Braten darauf gesetzt und ab in den Ofen bei 160 Grad.
Der Braten hatte 1,750 Kg  und so war mit einen Bratzeit von gut 3 Stunden , eher mehr zu kalkulieren

Als Klöße gab es Fränkische  Kartoffelklöße  halb und halb, das ist hier bereits genauestens beschrieben:
https://heutegibts.wordpress.com/2013/08/07/klose-klose-nichts-wie-klose/

Dann ging es an den Spitzkohl:

Aus der einen Hälfte habe ich Streifen geschnitten ,  die ich für einen lauwarmen Krautsalat verwendet habe.
Geschnitten, blanchiert , abgießen mit Krautfond S+P, etwas mildem Weinessig,  Kümmel, gedünsteten Zwiebel Brunoise und Öl anmachen.

Aus der anderen Hälfte habe ich kleine Fleckerl geschnitten. Zwiebel und Räucherspeckwürfel angeschmort und dann den Spitzkohl zugegeben und mitgeschmort. Mit Mehl gestäubt und mit einem Fond aus Gemüsebrühe, Weißweinessig, Zucker, S+P abgelöscht  so daß eine leicht sämige Konsistenz  entsteht. Der junge Spitzkohl braucht nicht lange und schon ist er gar und fertig.

hier der wunderbare Spitzkohl :

Den Braten immer wieder begießen und auch wenden, und dabei darauf achten daß Knochen und Röstgemüse schön Farbe ziehen und dabei immer wieder angießen, reduzieren lassen usw.
Nach guten 3 Stunden war es soweit, der Bratensaft wurde abgegossen.
Der Geschmack war vorzüglich durch die guten  Zutaten und so wurde nur ein klein wenig mit Stärke abgebunden.

Nun durfte der Braten tranchiert werden und die  Teller angerichtet:

so, bitte, es kann serviert werden :


Guten Appetit !

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3 Antworten zu Klassischer Schweinebraten knusprig und rösch

  1. Schöne, klassische Rezepte – ein schöner Blog! 🙂 Hättest du mir nicht einen (mehr oder weniger kritischen) Kommentar hinterlassen, hätt ich den gar nicht entdeckt! 😉 Werde ich gerne weiterempfehlen! Ligrü, Heike

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    • derbayerx schreibt:

      Hallo, Heike
      freut mich, dich hier begrüßen zu dürfen,
      Mal echt, wegen deines Artikels: sammelst du auch selber Pilze, oder hast du nur mal so Informationen zusammengetragen?
      Deine Bilder dazu sind wunderhübsch!

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      • Ja, ich geh jedes Jahr selbst in den Wald um zu sammeln (ich bin allerdings seeeehr vorsichtig und nehme meistens nur Steinpilze und Eierschwammerl)! 🙂 Dieses mal hatte ich allerdings erstmals meine Kamera dabei und hab Fotos gemacht – freut mich sehr, dass sie dir gefallen! 🙂

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