Verführerisches Maispoulardenbrüstchen

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Schön wenn man einen guten Feinkosthändler in der Nähe hat, dem man vertrauen kann und der noch dazu beste französiche Ware  3, 4 mal die Woche ankarrt und auch im ganzen Umkreis  die gehobene Gastronomie
beliefert. Und dort hab ich mir wieder einiges geholt, unter anderem  ausgelöste Brüstchen von der Maispoularde, und die gibt s heute.

Brüstchen von der Maispoularde
pfeffrige Marillen- Sahnesauce
Kartoffel Galette

Zuallererst brauchte ich einige gewaschene abgebürstete Kartoffeln für eine Kartoffel Galette
Das ist sozusagen ein Kartoffelkuchen und ein klein wenig verwandt mit der klassischen Pommes Anna.
Dazu braucht man einen guten dünnen Hobel und eine runde Kuchenform. Am besten wäre eine Springform. Diese wird nun ausgelegt mit den dünngehobelten Kartoffel und zwar immer schön spiralmäßig im Kreis herum und zwar von außen nach innen. Dazwischen immer mal mit etwas Öl einpinseln und etwas salzen. Das ergibt dann  eine wenig aufdringliche Galette. Natürlich kann man auch Knoblauchscheibchen, oder Kräuter mit einschlichten, dann wird das etwas pikanter, rustikaler.

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht , daß eine Kartoffel-Galette in eine Kuchenform geschlichtet zum einen sehr lange Zeit zum garen braucht, daß sie sehr dicht und kompakt wird. Das liegt mit daran, daß sie nur nach oben frei liegt, seitlich aber keine Wärme  daran kommt. Daher bevorzuge ich eine  Galette frei auf  eine Kuchenplatte  ausgelegt. Dadurch kommt die Wärme besser und überall heran, sie wird knuspriger und auch hübscher.

Diese  wird dann beim anrichten ähnlich einem Kuchen aufgeschnitten .
Gut auch , daß man sie sehr gut am Tag vorher zubereiten kann.

Da die Röhre nun eh an war, habe ich die Mais-Poulardenbrüste leicht mit S+P aus der Mühle gewürzt und kurz in Kokosöl das ich derzeit sehr gerne verwende angedünstet, dann durften sie ab in die Röhre zur Kartoffel Galette.

Zeit über die spätere Sauce dazu nachzudenken. Ich wurde auf ein Orangen – Poulet hingewiesen, das gefiel mir, die fruchtige Note.
Da ich aber keine Orangen im Hause hatte baute ich um und  entschied mich für eine

Pfeffrige Marillen – Sahnesauce:

Kleinwürfelig  geschnittene Marillen
mit etwas Zucker in Butterschmalz anschwenken,
mit  Sahne ( Süßrahm, Obers) aufgießen.
Die Sahne reduzieren lassen. Nur leicht mit fleur de sel salzen.
Das ist es eigentlich schon, wenn die Sauce die richtige sämige Konsistenz bekommen hat und die Marillen (Aprikosen) ihren fruchtig zarten Geschmack abgegeben haben.
Zuguterletzt  beim anrichten reichlich frisch gemörserten schwarzen Pfeffer
darüberstreuen.

Die Sauce gibt eine sehr feine  fruchtige Note und die Sahne eine schöne Konsistenz.
In Verbindung mit dem Pfeffer  einmal eine interessante Variante.


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Übrigens : ich habe verschiedenste Pfefferarten im Haus, da kann  man dann mal mit spielen und so habe ich mir eine Pfeffermischung  aus diesen drei Arten gemörsert:
Tasmanischen Pfeffer, indischem Langpfeffer und schwarzen Pfefferkörnern.


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Übrigens für alle die viele Marillen haben, denen würde ich gerne ein Marillen -Chutney empfehlen und zwar auf  Basis eines  Mango- Chutneys siehe auch hier :
https://heutegibts.wordpress.com/2013/02/18/heute-gibts-ein-mango-chutney/
Also vereinfacht ausgedrückt eine Marillenmarmelade mit reichlich feinst geschnittenen Ingwer mit drin. Noch besser würde es , wenn du etwas feingehacktes Orangeat zusätzlich mit hinein mischt.  Das wäre dann sicher göttlich vom Geschmack und würde sicher auch gut zur Poulardenbrust passen .

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Sind nun alle drei Komponenten so weit, dann darf angerichtet werden.
Zuerst die  rösche und farblich schöne Kartoffel-Galette  ähnlich einem Kuchen aufschneiden.
Für eine festliche Tafel  ist sie natürlich ein reizender Blickfang am Tisch. Nun noch die Brüstchen tranchieren , dann dar angerichtet werden:

Ich wünsche einen guten Appetit beim nachkochen !

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