So spritzt man eine Rinderzunge selbst

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So pökelt man eine Rinderzunge

Dieser Tage habe ich ein seltenes Angebot bei meinem Metzger gesehen:
Rinderzunge wurde da angeboten.
Rinderzunge ?
Na die wollte ich mal gleich sehen und mir wurde eine wunderbare  Zunge von einem Jungtier gezeigt. Kaum hatte ich sie gesehen, hatte  ich micht schon entschieden :
„Die nehme ich sagte ich zur Verkäuferin“ !

Ich möchte nicht nährer darauf eingehen , ob nun jemand Zunge oder Züngerl mag oder nicht . Ich mag sie !  Zwar gibt es sie nicht so oft aber so 1, 2 mal das Jahr schon.

Dazu sollte sie aber gepökelt sein, zum einen wegen des Geschmacks zum anderen macht es die Zunge rot, denn ansonsten würde sie nach dem kochen mausgrau sein, was bestimmt nicht hübsch ausschaut.

Hier möchte ich zeigen wie man eine solche Rinderzumge auch zu Hause pökeln kann.
Dazu brauchst du :

1. Pökelsalz  ( bekommnst du beim Metzger)
2. Plastik – Spritzen , die bekommst du im Pharmaziehandel, oder in der Apotheke, und die gibt es in vielen Größen ( meine heute hat ein Fassungsvermögen von 50 ml)
3. Spritznadel (Hohlnadel)
4. 1, 5 ltr Pökellake  11 %ig, das heißt auf 1 ltr Wasser 110 gr Pökelsalz und gut  auflösen

Die Zunge nochmals gut unter kaltem Wasser abwaschen so daß wir mit Hilfe der Spritze Pökellake  in das Zumgeninnere spritzen. Wenn wir das nicht machen benötigt der Pökelvorgang und die Durchrötung sicher 4-5 Tage
Spritzen wir die Lake gleichmäßig an allen Stellen hinein, dann geht das schneller und gleichmäßiger sie wäre also schon 24 Stunden später bereit zum abkochen.  Also eine enorme Zeitersparnis.

Dann wird alle 2 cm ca eingestochen und etwas Lake in die Zunge / das Fleisch hineingespritzt. das geschieht nun ringsherum.

Ist das geschehen die Zunge in einen Plastikeimer dgl geben.
Dann mit dem Rest der Lake übergießen, so daß sie restlos mit Lake bedeckt ist. So kann sie nun über Nacht durchröten und durchziehen.
Lake ist auch gut zum einlagern. In Lake eingelegt hält sich Zunge oder anderes Fleisch recht lange. Das nennt man dann einpökeln.

Zur Zubereitung der Zunge gibt es einen extra Bericht.

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