Tarte aux pommes bouquet de roses / Apfel-Rosen Tarte

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An einem Sonntag, alles draußen grau in grau, sogar der Boden war leicht gepudert von ein wenig  Schneegraupel.
Da geht auch das Gemüt auf  Sparflamme.  Und auch Tee habe ich herausgeholt.
Statt für einen friesischen Tee, schön mit Sahne, entschied mich aber dann für einen grünen Thai- Tee den mir ein guter Spetzl aus Thailand voriges Jahr mal geschickt hat und dessen kleine Reste nun zur Neige gehen.

Dann erinnerte ich mich eines Kuchens den ich schon länger mal machen wollte.
Der wunderbar dazu geeignet ist, das Gemüt aufzuhellen, andere Stimmung zu erzeugen.
Es ist eine :


Tarte aux pommes bouquet de roses
Tarte mit  Apfel – Rosen

Ich habe diese Tarte weder in österreichischen Konditoreien oder Kaffeehäusern gesehen, noch bei uns hier. Seit heute weiß ich auch warum.

Was soll ich sagen:  sie sieht sündhaft aus , die RosenTarte. Der Anblick ist wunderbar , sie  verbreitet einen edlen romantischen Charme, wie zarte Rosen im dezenten Abendlicht liegend.  Man möchte fast erwarten daß eine Primaballerina das Parkett betritt, während man genüßlich am Tee schlürft.

Also ran an die Äpfel, ran an den Mürbteig für einen Boden. Ich war in der wunderbaren Lage nur in den Kühlschrank greifen zu müssen, da ich von vorgestern noch einen Beutel mit fertigem Mürbteig hatte, siehe Artikel davor , oder hier wegen Mürbteig : https://heutegibts.wordpress.com/2014/01/26/tarte-framboise/

Denn wie typisch und immer bei einer Tarte braucht man erst mal einen blind gebackenen leeren Boden. Dazu muß er ausgerollt werden, kommt in die ausgefettete Form mit einem kleinen flachen Rand nur. Ich verwendete die Rückseite einer Bisquitbodenform. Den Teig einstechen, Backpapier drauf  und dann mit Füllgut (Erbsen,, Bohnen, dgl) aufgefüllt  beschweren, damit der Teig sich nicht hebt. Das nennt man :  einen Boden blind backen.

Ist er fertig, auskühlen lassen.

Während dessen haben wir Zeit uns den gewaschenen Äpfeln zu widmen.
Wie formt man nur Röschen aus Äpfeln ?

Es gibt 2 Arten.

Die eine ist, den Apfel entkernen und vom Stiel zum Blütenansatz halbieren,
dann flach auf das Brett legen und dünne Scheiben schneiden, wie Halbmonde.
Diese ordnet man im Kreis herum an und bildet Blüten daraus.   Das gibt jedoch große, sehr große Rosen!

Die andere ist, das Kerngehäuse belassen, den Apfel in 3 starke Teile schneiden.
Dann mit einem Sparschäler rings herum schälen ohne abzusetzen, so daß es so aussieht wie Hobelspäne.
Diese müssen nun zusammengerollt werden.
Das geht dann von mal zu mal besser .

Jetzt sollte auch der Boden fertig gebacken sein und du läßt ihn auskühlen. Nach dem Auskühlen vorsichtig aus der Form nehmen und auf ein flaches Kuchenblech mit Backpapier setzen.

Jetzt stellst du den Boden vor dich und setzt ein Apfelröllchen nach dem anderen eng nebeneinander auf den Boden. Gut, das ist erst mal ein gefummel und auch Zeitaufwendig. Daher ist mir klar, daß man die „Rosen Tarte“ nur selten, wenn überhaupt mal sieht.

Fertig belegter Boden:

Dann backen  bei 190 grad,  15-20 min:

Während des Backens der  Tarte habe ich mir eine Glasur „gebastelt“.
Dazu habe ich eine gute Tasse Wasser aufgekocht, 4 geh. EL Gelierzucker dazugegeben, Saft einer halben Zitrone, zur Aromatisierung etwas Zimtrinde und 2 EL Aprikosenmarmelade zugegeben. Alles leicht andicken lassen, dann beiseite stellen . Ist die Tarte auch etwas abgekühlt, dann die Äpfel  mit einem Pinsel damit glacieren.

Dann sollte die  Tarte  aux pommes bouquet de roses   so aussehen :

Diese Rosen-Apfeltarte ist schon etwas aufwändig, aber  auch sehr edel und ein absoluter Hingucker.  Sie eignet sich vorzüglich zu besonderen Anläßen  und  zum repräsentieren. Kurzum, sie macht was daher!  Und so wie oben zubereitet  ist sie ein Genuß  ohnegleichen.
Daher habe ich sie auch einer lieben Mitbloggerin  die mit GLISS Caffee  http://www.gliss.de    verbandelt ist empfohlen, da dort immer wieder interessante Kaffee-Events stattfinden.  Gutes Gelingen, Claudia  und allen anderen!

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8 Antworten zu Tarte aux pommes bouquet de roses / Apfel-Rosen Tarte

  1. Claudia schreibt:

    Das sieht so toll aus, wird Claudanne sofort bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren. Danke für das Rezept 🙂
    Liebe Grüsse
    Claudia

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  2. Annely schreibt:

    ein echter Augenschmauss!

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  3. Eulchen1943 schreibt:

    Eine Augenweide…
    Wer soll das bloß alles essen???

    *Lieblächel*… Eva

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