Gänseleber auf Blätterteig > Silvestervorspeise <

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Für  Silvester ein wenig an einer Vorspeise gebastelt.

Sautierte Gänseleber auf Blätterteig
Maronen Pralinees mit Bratapfelmousse
Steinpilzlack

. Vorgabe  ist Gänseleber die ich auf verwunschenen Wegen bekam.
Keine Angst, das ist keine französische Gänsestopf bzw Fettleber, also nicht die , bei der die Gänse oder Enten mit einem Trichter das Futter eingeflößt bekommen.
Habe die von deutschen Gänsen aus einem Edelbetrieb der viele Gänse verarbeitet

Tja und ich wollte unbedingt mal wieder Maronen haben. Und sogleich dachte ich an die Maronenpralinen die wir früher immer machten.
Die sehen dann Marzipankugeln  recht ähnlich und verblüffen so manchen.
Sogar mit Bitterschokolade haben wir sie überzogen.
Diesmal nicht.
Doch man muß arg aufpassen: die verschwinden in der Küche, als seien Heinzelmännchen da.

Neulich hatte ich schon mal mit Gelee von Glühwein experimentiert, diesmal mit Bratäpfeln.
Erst sollten es Miniäpfel sein, zu klein nix dran. Ganze Äpfel zu groß in der Relation.
Dann kam mir in den Sinn daß ich schon mal Bratapfelmarmelade machte, die wunderbar schmeckte.
Also machte ich Bratäpfel, diese fein abgeschmeckt und daraus dann ein Mousse.
Das kann man dann mit einem Löffel abstechen, wunderbar, das war es.

Den Steinpilzlack machte ich aus aufgeweichten und dann lange gekochten getrockneten Steinpilzen. Dieser Pilzsud wurde dann stark reduziert und leicht gebinden, so das er wie ein Lack glänzt und sein unwahrscheiliches Aroma entfaltet.

So habe ich also ein Geschmackserlebnis aus verschiedensten Richtungen: die Mixtur der Aromen beim Preißelbeer-Bratapfel, das trocken blättrige des Blätterteiges, das erdige volumige Pilzaroma des nur leicht aufgetragenen Steinpilzlackes, das nussig-mehlig-süße und cremige der Maronenpraline. Und zuguterletzt das kräftige tief und urigwürzige der Gänseleber. Das alles vereint sich auf einem Teller zu einer wahrlich würdigen Silvester Vorspeise, die man durchaus statt als warme Vorspeise auch kalt servieren könnte.

Jetzt nur noch die eingelegten Lebern mehlieren und sachte sautieren dann bei geringer Hitze in die Röhre.


Und dann durfte angerichtet werden:


Guten Appetit !.

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