Entenbrust in Glühweinsauce mit Julienne-Rösti

 

 

Herbstzeit ist auch Entenzeit,
und wir haben ja noch Herbst, der Winter kommt erst noch.
Die  doch etwas große Gans  hat es außer zum Weihnachtsfest schwer gegen eine Ente. In Zeiten in denen es immer mehr Single Haushalte gibt, hat es schließlich sogar eine Ente schwer.

Doch man kann sich das Vergnügen dennoch gönnen, man kann sie auch aufteilen, kann den einen Teil so zubereiten den anderen so. Das habe ich nämlich genauso gemacht.  Denn wenn so eine ganze Ente für mich alleine vor mir läge,  würde es mir schon eher den Magen zuschnüren. Links die Schüßel mit Blaukraut , rechts die Schüßel mit Klößen,  huch

Das geht anders auch.
Ich  habe meine Ente erst mal halbiert.
Die eine Hälfte gibt es morgen, die habe ich gut gewürzt mit Salz , Pfeffer und innen zusätzlich mit Majoran,
auf eine Platte gelegt , mit Folie umwickelt und wieder  ab in den Kühlschrank.
Die wird ganz konventionell morgen zubereitet in der Röhre.

Von der andere Hälfte  habe ich  die Entenbrust herausgeschnitten die soll es am Abend  geben.
Das Viertel mit der Keule habe ich mir mittags zu einer Entenbrühe gekocht  und das ausgekochte Entenviertel peu au peu bei jedem Küchenbesuch „abgefieselt“ ..
ja das macht wohl jeder mal, auch ich !

Und abends war dann die Brust dran.
Diese war auf der Hautseite eingeschnitten und mit grobem Meersalz und gemahlenem Langpfeffer gewürzt, mehr nicht .

Nachdem die Pfanne mit etwas Öl ausgesprüht  und gut erhitzt war , durfte die Entenbrust auf der ziselierten Seite  in die Pfanne, damit das Fett ausbraten kann.
Nach kurzem beidseitigem Braten ging es für das Entenbrüstchen in die vorgeheizte Röhre .

Zur Entenbrust habe ich mir ein Rösti von rohen Spaghettikartoffeln ausgedacht.

Und ein kleines aber feines Sößchen habe ich mir auch gezogen:
aus einem Vorratsglas habe ich Entenjus reduziert und mit etwas angesetztem Glühwein aromatisiert und auf Glanz reduzieren lassen.

Wenn jemand versiert  ist und ein gutes Auge hat, wird er einen Grund zur Kritik finden.
Welchen ?
Mir ist ein Malheur passiert.
Was ?
Ja, mir ist das Enten-Glühweinsößchen beim reduzieren angegangen.  >Scheibe<
Also mußte  die Entenbrust nochmal in die Röhre und das  ganze Timing war
über den Haufen geschmissen, um geschwind nochmals die Sauce zu machen. Gott sei Dank hatte ich ja Jus  aus dem Glas aber reduzieren mußte es dennoch mit dem Glühwein erst mal wieder.

Aber keine Bange es hat trotzdem ganz lecker geschmeckt!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Heute gibts: aktuell abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s