Tarte aux pommes à ma façon (Apfeltarte)

Tarte aux pommes à ma façon?

Was ist denn das?
Gar nicht so aufregend,  es ist eine Apfeltarte ,aber eine ganz besondere.
Dem Kennerauge sagt vielleicht ein Blick auf den fertigen Kuchen etwas mehr.
Er wird feststellen, was ist denn da so weiß ?

Und damit ist schon zu erkennen, daß nicht ein Gelee oder eine Marmelde, Konfitüre als Überzug verwendet wurde,
sondern eine französische Machart, eine


“Appareil”

auf Créme fraîche Basis, die man auf verschiedena Art   aromatisieren kann.

Doch von vorne. Wie immer muß bei einer Tarte der Boden erst hohl, also ohne Belag ausgebacken werden und wie ich lesen konnte, nennt man das :
“La cuisson à blanc“ also weiß backen, ohne Inhalt.

Dazu nimmt man vorzugsweise einen Mürbteig.
Der wird ausgerollt  und auf die eingefettete  Tarteform gelegt.
Sodann ein dünner Rand ringsum gelegt.
Nun kommt  Backpapier obenauf  und zur Beschwerung Erbsen, Bohnen, Kichererbsen oder sowas.
Ich habe wieder meine Dekosteine genommen , was die Kathrin aus Tirol wieder zu einem Lachkrampf reizen wird.

Dann gehts in den Ofen etwa 10 min mit und weitere10 min ohne Backpapier.
Dann sollte der Boden leicht Farbe genommen haben und Trocken sein , so daß er nicht sogleich durchweicht beim späteren belegen und backen.

Während dieser Zeit kann man 3-4 Äpfel schälen, ausstechen, und schneiden, dabei zitronisieren nicht vergessen.

Zudem brauchen wir die Besonderheit dieser  Apfeltarte, die “Appareil” .

dazu braucht es: 3 EL Crème fraîche, 1 Ei, 3 EL Joghurt, 2 EL Vanille Zucker , die mit einem Schneebesen gut miteinander vermischt werden.

Ist nun der Boden ausgebacken, kann mit dem auslegen  begonnen werden.
ist man damit fertig, kommt nun die Appareil zum Zug.
Sie wird schön gleichmäßig  ( das ist mir nicht so sehr gelungen)  über die Tarte verteilt und läuft in die Hohlräume der Äpfel hinein.

Jetzt kann es für 20 Minuten etwa in den Ofen bei etwa 170, 180 Grad  in mittlerer Höhe .
Dann herausnehmen kurz abkühlen lassen und den Rand der Form entnehmen.
Nun darf  die Apfeltarte zum abkühlen, ehe sie auch vom unteren Blechboden genommen wird.

Und dann kann sie so aussehen und ich denke für den 1. Versuch ist sie ganz hübsch  geworden:

Für die Appareil
3 EL Crème fraîche, 1 Ei, 3 EL Joghurt, 2 EL Vanille Zucker ,

Für den Boden
100 g Mehl,
50 g Zucker,
60 g Butter ,
1 Eigelb,

Die Tarte habe ich nach einem  Rezept von Madame Aurelie Bastian nachgebacken, deren  französische Rezepte  mich immer wieder beeindrucken: http://www.franzoesischkochen.de/tarte-aux-pommes-a-ma-facon-franzosische-apfeltarte/

Viel Spaß beim nachbacken!

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Eine Antwort zu Tarte aux pommes à ma façon (Apfeltarte)

  1. Achim Kern schreibt:

    Hallo Bernd

    „Nun kommt Backpapier obenauf und zur Beschwerung Erbsen, Bohnen, Kichererbsen oder sowas.
    Ich habe wieder meine Dekosteine genommen , was die Kathrin aus Tirol wieder zu einem Lachkrampf reizen wird.“
    Das sieht aber auch zu komisch aus!

    Grüße Achim

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