Gedeckter Apfelkuchen und Spaziergang in der Äppelallee ?

Jetzt brauchts wieder mal etwas süßes!
Und ich bin ja weiß Gott kein „ZUCCKERBÄCKER“ wie zum Beispiel
die liebe Kathrin von  http://kochshooting.blogspot.de  , sie ist eine wahre Backfee!

Ich habe ja zur Zeit einen Apfelfimmel und mich zuletzt mal da und da an eine Apfeltarte gewagt. Nach dem Motto , Schuster bleib bei deinen Leisten,  hatte  ich auch heute wieder eine Idee : es sollte ein gedeckter Apfelkuchen sein.

Da ich natürlich Äpfel brauchte  und mir auch einen größeren Vorrat zulegen möchte, vorweg etwas,  was mich ärgert :

Jetzt ist Apfelzeit seit 2, 3 Wochen beobachte ich etwas genauer das Angebot an Äpfeln. Jetzt in der Apfelzeit sieht man überall draußen in der Flur Leute bei der Apfelernte.  Wird da nur Saft davon gemacht ?
Denn heimisches Obst, Äpfel  sieht man nirgends.
Kommt man aber in Supermärkte ( nicht Discounter), dann findet man jetzt, wo eigentlich heimische Apfelschwemme herrschen sollte,  nur Äpfel aus : Chile, Südafrika, Argentinien usw. , die um die halbe Welt gekarrt werden.

Das ärgert mich wirklich sehr,  das ist schlimm, daß man sich den inbegriff heimischen Obstes,  den Apfel  , auf dem Lande oder dem Markt in der Stadt holen muß und demnächst vielleicht beim Apotheker. Unglaublich.

Ihr wisst ja:  1 Apfel am Tag ersetzt den Doktor .

Und wie siehts denn  mit  dem  Gedeckten Apfelkuchen aus?
Also ich habe einen Mürbteig  gemacht, aber oh Schreck, ich mußte feststellen, daß ich kein 405 Mehl im Hause hatte. Alle möglichen Mehle : Pastamehl, Spätzlesmehl, Doppelgriffiges, Wiener Mehl, Roggenmehl usw.  nur eben kein normales 405 er .                                                  Also habe ich das Spätzlemehl genommen das allerdings nicht ganz so „geklebt“ hat.

Für den Mürbteig:
1 Pfund (500 gr) Weizenmehl Type 405
175 g  Butter Raumtemperatur
150 g Zucker
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen 10 gr Backpulver
1 Tl Zitronenschale
und 1 Prise Salz

1,5 – 2 kg Äpfelklein geschnitten für den Belag

Habe aber  die  Äpfel in Hälften, und dann in dünne Scheiben geschnitten und leicht mit Zitrone, Zucker und Apfelsaft mit Zimt mariniert.
Auf Rosinen oder Sultaninen habe ich verzichet.

Eigentlich wollte ich den Boden mit etwas Aprikosenkonfitüre und Semmelbröseln bestreuen, doch ich mußte Kirschkonfitüre nehmen und Brösel ging auch nicht,                meine haben Kümmel mit drin .                                                                                                                    Konfitüre und Brösel würden verhindern, daß der Boden zu sehr aufweicht.
Also ihr seht ich bin kein Backkünstler und mein Back Equipment ist eher dürftig.
Doch , was mir gelingt,  sollte auch euch gelingen.

Also wurde die Form ausgelegt und dann ein 2 cm Rand herum , dann mit Konfitüre ausgestrichen. Nun kamen die Äpfel aufgefächert auf den Teigboden und
nochmals etwas Zucker darüber. Den Saft vom marinieren hatte ich mit etwas
Stärke gebunden und der kam nun auch noch gleichmäßig darüber.

Jetzt dann der Teigdeckel zuguterletzt obenauf. Und damit das etwas ansprechender aussieht, habe ich aus dem Restteig schmale gerändelte Streifen
gemacht und aufgelegt. Mit etwas Eigelb bestrichen und ab in den Ofen, bei 180 Grad O + U für 45 Minuten.

So, Kathrin jetzt bist gspannt wie er ausgsehn hat, mein Gedeckter Apfel ?

Soooo:

001.JPG

 

 

Und hier im Anschnitt:

Und dieses Stückerl ist all den netten Damen die meinen Blog immer besuchen gewidmet :
Übrigens Kathrin, i mog oan Apfelstrudel machen; wie mach i den Teig , Dirndl ?

Guten Appetit !

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6 Antworten zu Gedeckter Apfelkuchen und Spaziergang in der Äppelallee ?

  1. Kathrin Holas schreibt:

    Hallo Bernd!

    Das mit der Backfee ist aber ein ganz schmeichelhaftes Kompliment – vielen lieben Dank (gleich erröte!). Finde des so unheimlich nett, dass du mich verlinkt – Danke, danke!

    Perfekt schaut er aus dein gedeckter Apfelkuchen – ganz wunderbar, hast du das hingekriegt!! Aber das erstaunt mich bei deinen Kochkünsten nicht wirklich – gib’s zu, insgeheim bist auch ein
    Backbube (zwinker!)

    Liebe Grüsse von der Backfee

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    • derbayerx schreibt:

      Habe das nur gemacht ,
      daß du mir gut erklärst wie ich einen gscheiten STRUDELTEIG hinbekomme !

      Will nämlich einen Strudel machen, einen Apfelstrudel !

      Geh, sei a liabs Dirndl und verrats mir !
      Liabe Grüaß, Bernd

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  2. keinbisschenleise schreibt:

    KLASSE !!! KLASSE !!!
    KLASSE !!!

    Falls du das Stückerl für die netten Damen vermissen solltest, das war ICH *sfg*

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  3. San Samaki schreibt:

    Ja ja die Damen werden bevorzugt, Gehe aus lauter Frust gleich zu Rimping ein Fondue kaufen.(Lach)

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    • derbayerx schreibt:

      Hallo, Peter

      ;9 nein,nein….
      aber habe etwas für dich alten Käsefreak:

      Paneer indischer Käse

      Zutaten für ca. 250 g Paneer:

      2 l Vollmilch
      Saft einer Zitrone oder einen kräftigen Schuss Essig

      Zubereitung:

      Die Milch zum Kochen bringen, dabei gelegentlich rühren, damit die Milch nicht anbrennt.

      Sobald die Milch kocht, Zitronensaft oder Essig dazu geben. Die Milch sollte jetzt sofort ausflocken (= sie wird dick gelegt) – falls nicht, noch etwas Zitronensaft oder Essig dazu geben.

      Den Topf vom Herd nehmen und die Milch durch ein mit einem Passiertuch ausgelegtes Sieb gießen, dabei aufpassen, dass die Molke abfließen kann. Den Paneer mindestens 15 Minuten abtropfen lassen.

      Wird eine schnittfeste Konsistenz gewünscht, den Paneer in einem Passiertuch eingeschlagen in einem Sieb, das über einer Schüssel hängt, und mit einer Dose o.ä. beschwert über Nacht in den Kühlschrank geben .

      Gruß Bernd

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