Heute gibts: Fränkischen Zwiebelkuchen

Fränkischer Zwiebelkuchen steht heute auf dem Programm. Gestern hatte ich schon mit dem Elsässer Flammkuchen vorgelegt, so daß das ein schöner Übergang ist.

Früher , als es noch nicht  diese fürchterlichen Backshops gab mit 400 Euro 08/15 Kräften, sondern richtige Bäckereien wo der Duft aus der Backstube in den Laden zog, wo der Meister in der Werkstatt war und die Chefin im Laden,
da gab es noch vieles , was es heute nicht mehr gibt. Schade, schade!

Dazu gehörten die typischen großen fränkischen Kuchenräder.
Rad deshalb weil das Kuchen waren mit dem Durchmesser eine Fahrradels.
Die waren in der Regel aus Hefeteig und entweder Zwetschgenkuchen, Käskuchen, oder auch Zwiebelkuchen, die ihren würzigen Duft im Laden verbreiteten.

Für uns Kinder immer ein erstauntes Vergnügen wenn wir so ein riesiges Stück von Kuchen in die Hand gedrückt bekamen.

Heute hatte ich ja bereits Hefeteig zubereitet der einige Stunden schön gegangen war und sich gut verarbeiten ließ.

Teig mit Hefe:
500 gr Mehl 405,
250 ml lauwarmes Wasser,
1 Päckchen Trockenhefe a 7gr    GEÄNDERT !                                                                                          (Sorry wurde aufmerksam gemacht daß 2 Päckchen viel zuviel sei!!)
(entspricht einem 20 gr. Würfelhefe),
1 TL Zucker, 1 TL Salz, 2 TL Öl
alles gut zu einem Teig verarbeiten und  an einem warmen Ort gehen lassen.

Für den Belag:
400 gr.Vollfettquark 40%
1/4 Ltr Sahne.
1/4 Ltr  Milch
3 EL Stärke, Salz,

ca 1,5 Kg Zwiebeln , geschnitten in halbe Scheiben
1/2 Tasse Öl zum anschmoren der Zwiebeln,
Salz
Pfeffer
Kümmel wer mag
Räucherbauch Streifen

Aber es waren reichlich Zwiebeln zu schälen, gute 1, 5 Kg etwa.
Diese dann halbiert und in halbe Ringe geschnitten.
Die durften dann in einer Pfanneschmoren.
Währenddessen hatte ich den Teig halbiert, ausgerollt und in 2 Formen ausgelegt.

Zudem hatte ich ja eine 400 gr. Packung Vollfettquark (40%) , die ich mit einem 1/4 ltr Sahne und einem 1/4 ltr Milch mit dem Schneebesen aufrührte und zuguterletzt noch 3 EL Stärke zugegeben hatte.
Zudem wurde noch etwas Räucherbauch  geschnitten , zumindest für ein Blech  der beiden Zwiebelkuchen.

Dann ging es los: die Zwiebeln waren leicht angeschmort, wurden etwas mit Salz und Pfeffer gewürzt und dufteten weithin.
Jetzt wurde die Quarkmasse unter die Zwiebeln gezogen, ein wenig nachgeschmeckt und dann auf die ausgelegten Bachbleche verteilt.
Beim einem Blech wurde noch etwas Kümmel  über den Zweibelkuchen gestreut, beim anderen nicht, denn  Kümmel ist ja bekanntlich nicht jedermanns Sache.
Beim anderen kam dafür zuletzt etwas Räucherspeck darüber.

Dann gings ab in den Ofen bei 200 Grad. 35-40 Minuten brauchte es schon, dann konnte ich meine beiden Zwiebelkuchen herausnehmen.

Und so schauten sie aus:

Gfallens dir, Kathrin?

Denn das müßt ihr wissen, Kathrin von  http://kochshooting.blogspot.de

ist eine hervorragende Bäckerin, vor deren Backkünsten ich einen großen Respekt habe

Euch allen beim nachbacken viel Spaß und
Guten Appet
it!

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4 Antworten zu Heute gibts: Fränkischen Zwiebelkuchen

  1. Eulchen1943 schreibt:

    Hmmm… mir gefällt das auch, mir läuft grad das Wasser im Mund zusammen!
    Sieht sehr appetitlich aus!

    Grüßchen dalasse und DANKE für den Ludwig, den du uns gepostet hast.
    Wir hatten eigentlich auf dich in a Packerl gewartet, aber du warst der Post sicher zu schwer… *breitgrins*
    Eva ♥

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  2. derbayerx schreibt:

    hallo,eulchen

    Bitte gern geschehen ich weiß doch wen du hören magst, war ja selbst auch immer sein Fan!
    Viele grüße,
    Bernd

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  3. keinbisschenleise schreibt:

    Oh da schreibst was Bernd,
    diese Bäckerläden fehlen mir auch sehr !!!

    Dein Zwiebelkuchen schaut fantastisch aus und ich werde jetzt erst mal mein Abendessen richten,
    sonst läuft mir hier der *Sapper raus *grins.

    Liebe Grüsse
    Uschi

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    • derbayerx schreibt:

      Uschi,
      ich war unlängst unterwegs, und wollte „ordentliches Brot“ aus einer richtigen Bäckerei
      und nicht aus so einem „Backshop“ das gefrorene aufgebackene Zeugs.
      Ich war 2 Stunden unterwegs!
      Alles nur die Backshops, dann erst fand ich eine richtige Bäckerei und dort duftete es auch,
      wie es in einer Bäckerei duften muß!
      Wie schön der Anblick als plötzlich der Bäcker in karierter Hose und Unterhemd in den Laden kam:
      in der Hand jonglierte er ein Blech mit frischer Ware!
      Herrlich !

      Lieber Gruß, Bernd

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