Butter-Zitronen Landgockel mit Kräutern

So nun zu meinem Landgockel.
Was es dazu zu sagen gibt habe ich im Artikel zuvor beschrieben.

Ich hatte bereits zuvor überlegt wie ich ihn wohl zubereiten werde. Zum einen
hatte ich immer wieder mal von Zitronenhähnchen/ Poularden gehört, auch von einem Butter- Zitronenhähnchen.
Zudem erinnerte ich mich an eine Zubereitung wie sie auf  dem ländlichen Ibizza gemacht wird, mit vielen , vielen Kräutern gefüllt, gespickt und auch  unter die Haut geschoben . Mariniert mit Honig, Kräuterschnaps und reichlich
dickschaliger Zitrone.

Also wurde es eine Mischung , nämlich ein

Maritimer
Butter/Zitronen Landgockel mit reichlich Kräutern
geschichteter Kartoffelstampf
mit
angeschwenktem Endivien
aufzutunken ist:
Zitroniger Butterbratensaft

Aus dem Garten holte ich Petersilie, Thymian, Majoran, Origano, 1, 2 Lorberblätter, Pfeffer wurde gemörsert, 2 Bio Zitronen klein geschnitten
Schön wären so dickschalige italienische oder wie es sie auf den balearen gibt-
Dann vor allem reichlich Butter ( laßt euch um Himmels willen nicht immer die schöne gute Butter madig reden!!) diese wurde reichlich unter die Haut geschoben, die Kräuter plus Zitrone  in den Gockel hinein , dann mit Rouladennadeln gut verschlossen.
Das habe ich einen Tag zuvor gemacht so daß ich die Reine samt Gockel nur in den Ofenschieben brauchte;

Dann durfte es in den Ofen bei 180 Grad  OuU
Immer mal nachsehen und auch mal wenden.
Wichtig ist, daß der Gockel nicht direkt auf dem Bratenbehälter /Reine aufliegt und womöglich angeht.
Dazu dienen die Zwiebeln etc, auf ihnen liegt der Hahn „bequem“ ohne daß was passieren kann. lach.

und immer mal nachschauen, nach dem Gockel:

Jetzt war ich allerdings am überlegen was ich für eine Beilage machen sollte,
holte mir auch einige Vorschläge. Letztendlich entschloß ich mich zu etwas Neuem:
Es wird alleine durch die auslaufende Butter  viel buttrige Sauce geben, die es aufzunehmen gilt. So ein Kartoffelstampf macht das doch vorzüglich dachte ich mir. Nur, er ist auch ziemlich langweilig zu dem leckeren Hähnchem mit der fruchtigen Zitronennote und dem nußig-buttrigen Sößchen.
Ich hatte schon mal frischen Endiviensalat fein geschnitten und in feinsten Zwiebel und Lachschinkenbrunnoise angeschwenkt, einige halbierte Rieslingtrauben aus dem Weinberg dazu.
Dann kam die Idee und das wares dann auch:

Ich stampfte die leicht gebutterten Kartoffeln, schwenkte meinen Endivien an und schlichtete alles schichtweise in ein gefettetes Glas.
Auf den Teller stülpen  und fertig war eine wunderbare komponierte  Beilage.
Schön anzusehen aber auch vorzüglich in der geschmacklichen Harmonie zueinander.  Gelungen, durchweg gelungen! (selber schulter klopf….)

Fertig war eine empfehlenswerte Neukomposition:

Lasagne
von
Kartoffelstampf und gedünstetem Endivien
Und nun ging es ans anrichten, das wäre das halbe mit Brot gewesen: Nö!

Dann lobe ich mir das hier :

Und das brauchte ich:
1 Landgockel  1300 bis 1600 Gramm
gut 125 gr Butter
Petersilie,
Thymian,
Majoran,
Origano,
1, 2 Lorberblätter,
Pfeffer wurde gemörsert,
2 Bio Zitronen klein geschnitten

1 Pfund (500gr)Kartoffeln geschält, gekocht, gestampft
10-12 Blätter Endiviensalat
4-5 Scheiben Lachsschinken und
1 kl. Schalotte in Brunnoise

Ich darf mir erlauben dieses Gericht wärmstens zu empfehlen, ich habe es erstmals auf diese Art zubereitet und darf nur eines sagen: Vorzüglich !
Stimmts Daniela ?

Guten Appetit!

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