Heute gibts: die Herztomate

Jetzt, wo ich im wahrsten Sinne die Früchte meiner Arbeit ernten kann, nämlich meine selbstgezogenen Tomaten, ist natürlich alles was man damit anfangen kann im Vordergrund.

Gestern war ja „Fummeltag“ . Heute , Wahltag in Bayern , triste und grau das Wetter, also hab ich auch wenig Lust. Nur die tägliche Frage bleibt:

Was gibts?

Irgendwas mit Tomate, nur was? Etwas ganz ganz einfaches, legeres , ganz und gar nichts aufregendes. Nur , das besondere sollte die selbstgemachte Tomatensauce, der Tomatensugo, die Pastasauce werden, denn nicht aus der Dose, nicht aus einer Packung und auch keine gekauften Tomaten sondern welche aus eigenem Anbau. Diesmal waren Herztomaten dran.

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Es ist eine schöne vollfleischige Sorte die ich angebaut habe, also in etwa einer Fleischtomate ähnelnd , da sie sehr viel Fruchtfleisch und wenig Kerngehäuse hat, sich also wunderbar aufschneiden läßt, z.B. zu einem Tomatenbrot, oder einem Caprese oder ganz toll zu einem Tomaten Carpaccio . Schöne große Scheiben aber auch sehr gut vom Geschmack, Aroma, fruchtig süß, weder mehlig , aber auch nicht vor Saft triefend, also sehr schön die Sorte, die heute
verwendet werden soll.

Zuerst wurden gut 2/3 abgewaschen, in Würfel geschnitten und in einem Topf,
in dem etwas Zwiebel in wenig Olivenöl angeschwitzt wurden, gegeben. Dann sachte angeschwitzt, etwa 15 Minuten lang. Dann ging es ab in den Seiher, und durch das Sieb getrieben. Diese Passata durfte nun wieder auf den Ofen und nochmal um 1/3 bis etwa zur Hälfte langsam reduzieren.

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In der Zwischenzeit wurde das andere Drittel der Herztomaten geschält, entkernt
und stückig geschnitten. Denn die sollen dann zur reduzierten Tomatenpassata hinzukommen, so daß unsere heutige Tomatensauce auch ein wenig stückig wird.
Schon die ersten Versucherli waren beeindruckend, gar kein Vergleich zu dem was man sonst so zu kaufen bekommt. Unddas obwohl ich noch gar nichts ganz und gar nicht an Gewürzen etc zugegeben hatte.

Eben Natur pur !

Es geht also doch gute Tomaten selbst zu ziehen und daraus auch eine vorzügliche Tomatensauce zu bereiten. Nur eine TL Spitze Zucker und eine Prise Salz hatte ich zugegeben sonst nichts, gar nichts und das Ergebnis war
wunderbar, wirklich wunderbar!

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Und da ich ja noch etwas Frutti di mare von gestern übrig ließ, waren diese
schnell bereitet und durften mit einem Teil der Tomatensauce „heiraten“.
Also gab es zum einen

Schleifchenpasta
in Sauce aus selbstgezogenen Tomaten

und

Tagliatelle
mit Frutti di mare in Tomate

Bilder? Bilder gab es keine, da justament der Accu meiner Camera leer war!
Nur der Anfang mit den Tomaten ist da, sorry.

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