„Mamas Bohneneintopf“ >Erste Bohnen in 2013 <

Schon seit Tagen  achte ich beim einkaufen besonders darauf  ob ich Buschbohnen erblicke, denn ich liebe Bohnen, besonders die jungen, extra zarten Böhnchen. Gestern gelang mir dies erstmals in diesem Jahr.

Jahre zuvor habe ich sie noch regelmäßig selbst  in einem Beet angebaut.
Dieses  Jahr fand ich zwischen meinen Sämereien auch noch etwas Saatbohnen und habe davon einige in einem Topf ausgelegt, die jetzt auch gut austreiben beginnen.

Sorte Maxi
Bohnenkraut

Ich werde sie dann in einen Eimer umpflanzen und hegen und pflegen, eine Großfamilie würde ich nicht satt bekommen,  aber vielleicht reichts für mich 2, 3 mal ?  Ist ja nur ein eher spielerischer Versuch ..

Bohnen die ähnlich wie die Kartoffeln aus Südamerika stammen gibt es  unendlich viele Sorten.   Bekannt bei uns sind überwiegend die kleineren  Buschbohnen die in Horten          ( mehrere Saatbohnen werden auf einem Punkt  ausgelegt, also nicht einzeln )  gelegt werden , denn die vielen Austriebe bilden dann einen Busch und geben sich selbst gegenseitig halt. Neben der grünen Buschbohne  hat sich auch die gelbe Buschbohne gut eingebürgert.  Die Buschbohne hat der Stangenbohne  den Rang ziemlich abgelaufen, jeder wird aus Klein und Bauerngärten die Gestelle mit Bohnenstangen kennen, die  allerdings auch immer  mehr aussterben. Diese gibt den Bohnen ein Rankhilfe auf der sie hochklettern. Und zu ernten bekommen wir dann die längeren, breiteren , flachen Stangen oder Brechbohnen. Vielfach auch Schnibbelbohnen genannt, da sie wegen ihrer Größe zum kochen klein geschnibbelt werden.

Denn bei uns hierzulande werden Bohnen überwiegend mit dem grünen Fruchtfleisch gegessen. Anderswo, in südlichen Ländern werden sie dagegen ausgetrocknet und dann der Samen, die  Bohne getrocknet, die  später dann gekocht und zubereitet wird. Wie z.B die dicken Bohnen, weiße Bohnen oder die dunkelroten bis schwarzen Bohnen für ein Chili con Carne.

Ich will hier natürlich keine biologische Abhandlung schreiben, das soll genügen
schließlich heißt mein Blog „Heute gibts“:

Bohneneintopf wie bei der Mama

Nicht jeder kann oder will jeden Tag hochgestochene Speisen und Gerichte zu sich nehmen.  Die Köche (auch die sogenannten  Spitzenköche !!! ) selbst sind eigentlich meist sehr genügsam, und bereiten  für sich meist nur einfache bis einfachste Gerichte zu. Frische und gute Ware ist das wichtigste, dann schmeckt alles gut.

So wie meine Buschbohnen heute.  Während dem putzen habe ich sortiert: die kräftigeren wurden klein geschnitten für meinen sommerlichen Bohneneintopf
die kleineren dünneren ganz belassen für Bohnen – Bündchen. Gut daß die heutigen Bohnen keine Fäden mehr haben, die hat man weggezüchtet und somit entfällt das lästige „Fäden ziehen „ beim putzen.
Zudem habe ich 2 Kartöffelchen geschält und in Würfel 1×1 cm geschnitten.
Außerdem eine ganz Zwiebel in Würfeln und
2 schöne Flaschentomaten
sowie 2, 3 Zehen Knoblauch geschält und klein geschnitten

Währenddessen kochte bereits:
je eine  2 Finger dicke Scheibe von
Schweinebauch
Schweineschulter (wers mag mit Speck und Schwarte)
Rindfleisch (Bratenfleisch)
in  etwa 2 Litern Wasser.

Nun gab ich dann  die  geschnittenen Kartoffeln, Zwiebel und alles andere mit hinein,       bis auf die Bohnen!  Die durften noch eine halbe Stunde warten.
Jetzt da das Fleisch annähernd eine Stunde kochte, herausnehmen und würfelig klein schneiden, Jetzt die Bohnen in die Suppe geben und nach dem schneiden kommt das Fleisch ebenso wieder dazu.
Und : das ist wichtig, einige Zweiglein Bohnenkraut mitkochen, das verstärkt den Bohnengeschmack ungemein. Jetzt mit etwas Salz, Pfeffer, und wer mag, mit etwas Fondor abschmecken und fertig ist die sommerliche Bohnensuppe.

Und so schauts aus:

Guten Appetit!

500 gr. junge Buschbohnen
300 gr. Schweinbauch
300 gr. Schweineschulter
300 gr. Rindfleisch mager
2 -3 Kartoffeln
1 gr. Zwiebel
2-3 Tomaten
3 Knoblauchzehen
reichlich Bohnenkraut

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Eine Antwort zu „Mamas Bohneneintopf“ >Erste Bohnen in 2013 <

  1. Joachim schreibt:

    lieber Chefkoch
    Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern. Da hatte meine „Tante“ wo wir gewohnt haben, einen Bohnen Strauch im Garten. Mutterlos allein gepflanzt und ca 150 – 170 cm gross.
    Flache Bonen 1.5 cm breit und relative Flach.
    Die Bonen waren sehr wohlschmecken mit suesslichen geschmack. Natuerlich als Kind Roh vom Strauch.
    Habe so was nie wieder gefunden, Wie soviele alte sorten z.B. Oberlausitzer Rotbeer Apfel.

    so stirbt eine altle Zivilisation eben.

    Joachim

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