Fisch…. Immer wieder Freitags, kommt die Erinnerung

Freitag.
Freitag das bedeutete bis vor einigen Jahren noch einen fleischlosen Tag.
Überall wurde Fisch angeboten, Fischstände auf dem Markt, die Fischtheke in Supermärkten  (gibts auch fast gar nicht mehr….) war voller Ware. In den Wirtshäusern und Restaurants stand auch Fisch ganz oben an.  Dem Fisch folgten andere fleischlose Gerichte: Eier Omelettes oder andere Eierspeisen mit  Gemüse, oft Spinat.  Oder eben die obligatorischen Spaghettis und andere Nudelgerichte, denn vor wenigen Jahren noch  nannte man Nudeln noch Nudeln und nicht Pasta.

Heute ist eine gewisse Beliebigkeit eingetreten, vieles,  ich meine manchmal für mich, zuvieles ist beliebig geworden. Gerade dieser Freitag mag ein Beispiel dafür sein: sicher galt der Freitag aus dem christlichen Glauben heraus  bereits als wöchentlicher  Fastentag fest, war der freitägliche Verzicht auf Fleisch der Bevölkerung seit Jahrhunderten, seit „ewigen Zeiten“ den Leuten in Fleisch und Blut übergegangen. Ich weiß noch in der Schule, da wurden Mitschüler denen die Mutter am Freitag gedankenlos ein Wurstbrot  als Pausenbrot  mitgab von allen ziemlich schräg angeschaut und verscheißert.

Aber auch ohne „Verordnung von oben“ war überall die Einsicht vorhanden mal einen Tag auf Fleisch und Wurst zu verzichten.  Also wäre so ein fleischloser Tag eigentlich heute noch aktueller und wünschenswerter als früher.
Schade daß soviel in den letzten Jahren verloren ging:
z.B. auch der fleischlose Freitag.
Ich hoffe solche Gedanken von mir nerven nicht,  sondern regen eher  zum Nachdenken an, Danke!

Also heute gibts bei mir wieder einmal Seefisch, Seelachsfilets habe ich bekommen.    Und ich werde sie ganz schlicht und einfach nämlich ganz klassisch paniert zubereiten.     An der Küste bekommt man ihn ja eher als „Backfisch“ er wird also nicht paniert, sondern durch einen Backteig gezogen und dann in heißem Fett in der Friteuse herausgebacken . Zu beiden Macharten passt sehr gut ein saftiger, flutschiger Kartoffelsalat, im Norden gerne mit Majonaise zubereitet.
Hier in Franken macht man das nicht, hier ist er auch nicht „pampig“ oder trocken sondern eher saftig und das kommt bei paniertem Fisch besonders gut.


Da ich gestern bereits den fränkischen Kartoffelsalat zubereitete steht nur noch das panieren des Seelachses  in Mehl, Ei und zuletzt in Panier oder wie wir hier sagen in Weckmehl  an.
Das möchte ich gerne wieder einmal propagieren:

Machts euer Weckmehl selber, bitte !

Man hat immer mal wieder Brötchen oder Semmeln über. Laßt sie trocknen und reibt sie mit eurer Küchenreibe. Ab in eine geschlossene Vorratsdose und man hat etwas gutes. Denn:  das was man sonst so als  Industrie-Paniermehl kauft,  egal von welchem Hersteller ist eben nur billiger Industrieersatz. Und auch beim Bäcker bin ich vorsichtig, da wird auch nicht jedes Brötchen genau angeschaut und rumgedreht ob es noch zum reiben taugt.
Also  : das beste Weckmehl, das beste Paniermehl ist das selber geriebene!

Und so sieht dann aus,  mein

Panniertes Seelachsfilet mit
fränkischem Kartoffelsalat

Und einen grünen Salat aus einer neuen  Frisseesalatsorte  mit einer kräftigen Kräuterdressing gibt es noch dazu. Wie immer  schüttele  ich meine Salatdressing in einem Schraubverschlußglas auf : von da aus wird sie dann löffelweise über den Salat geträufelt.

und jetzt,
Guten Appetit!

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