Teigtaschen Wan Tan, Jiaozi , Khanom Jib, Gyōza, Mandu (Teil 1)

Bei asiatischen Teigtäschchen kann man schon gerne einmal durcheinender kommen.
Bei den einen sind es eher Raviolis, da aus Getreide bzw Weizenmehl gemacht. Aber es gibt auch die Variante aus Reismehlteig, die dann eher weiß und wegen der Dünne auch etwas durchsichtig, glasig wirken (ähnlich Glasnudeln).

Aber auch von der Machart her ist alles vertreten, es gibt die Teigtäschchen:

Gebraten und dann gekocht
Gebacken : in heißem Fett frittiert
Gekocht oder besser gesagt meist
Gedämpft in den typisch asiatischen Bambus -Körbchen

So gibt es die :
Gefüllte Teigtaschen (Khanom Jib) oder
Suppe mit gefüllten Teigtaschen (Soup Giauw)
Hun Dun Suppe (oft auch Wonton oder Wan Tan Suppe) in China
Wan Tan Dim Sum
Die koreanische Version heißt Mandu
Gyōza sind in Japan weit verbreitet.
Chinesische Teigtäschchen – Jiaozi
Jiaozi – sie sind das asiatische, nein das chinesische Pardon zu den italienischen Raviolis

Sie dürften die Urform der asiatischen Teigtäschen sein, denn in irgend einer Form gibtes sie in jedem Land Asiens.

Und so groß die Vielfalt ist , wird sie bei den unendlich vielen Variationsmöglichkeiten bei den Füllungen schier unendlich.
Die gebräuchlichsten sind diese drei Standart-Füllungen

a. eine Füllung unter Verwendung mit Hackfleisch,
b. eine Füllung aus verschiedensten kurz angeschmorten Gemüsemischungen
c. eine Füllung mit gehackten , feingeschnittenen Garnelen

All diese Füllungen werden meist sehr sehr pikant, ja eher sehr, sehr scharf gewürzt.
Zudem gibt es zumindest in China die Kunst des verschließens der Teigtäschen.
Mit Geschick und einer unglaublichen Fingerfertigkeit werden die Teigtaschen verschlossen.

http://german.china.org.cn/china/2013-02/08/content_27923280.htmUnd ich habe mir das hier vorbereitet:

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damit läßt sich schon einiges machen:

1. eine Pilzfüllung (ich verwende heute Champignons statt Shitake dgl.
2. eine Fleischfüllung
3. eine Gemüsefüllung

Den Teig mache ich auch nicht selbst, den bekommt man gefroren in jedem Asialaden (wer ihn selber machen will : 50/50 halb Mehl halb Wasser)
Dort sind die hauchünn ausgerollten Platten in verschiedenen Größen erhältlich.
Langsam in der Packung auftauen und wenn man arbeitet immer mit Folie oder einem Tuch bedeckt halten, denn der dünne Teig trocknet selbst an der Luft schnell ab.
Man gibt dann in die Mitte einen Löffel von der Füllmasse, nimmt alle 4 Ecken auf. Manche binden die Teigsäckchen auch mit Schnittlauch, Lauch, oben zu, aber es reicht auch, den Teig etwas zu befeuchten und zusammenzudrücken.
Übung macht den Meister….

Gute Vorbereitung ist alles : die Zutaten:

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Wobei das das fotogene zurechtmachen, das Fotografieren mehr Arbeit macht , als die Schnibbelarbeit oder die Zubereitung nachher…….

Fortsetzung folgt!

Füllungen:

350 g Schweinehack
1 Daumengroßes Stück Ingwer
1 dünne Lauchstange oder 2 Lauchzwiebeln
1 Prise Salz
2 EL Sojasauce
1 TL Sesamöl
2 EL schw. Reisessig oder Balsamico
oder vom Rind :
350 g Hackfleisch v. Rind
2-3 Knoblauchzehen
1-2 Frühlingszwiebel
4 Mu-Err-Pilze, eingeweicht
Ingwer Daumengroß
1 Stamperl Sojasoße
2 TL Maisstärke
Pfeffer

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