Heute gibts selbst gemachte Klöße (2)

Gestern habe ich bereits einige Utensilien zum Klöße kochen vorgestellt, und was es so benötigt.
Immer im Haus sollte man  Kartoffelmehl haben, das kostet nicht viel un man kann es sich auf Vorrat hinlegen.
Allerdings nicht so wie die Frau einen Bekannten : sie rannte den ganzen Tag herum um Kartoffelmehl zu besorgen.
Abgehetzt und enttäuscht  rief sie mich an: Du, hab kein Kartoffelmehl bekommen, die hatten überall nur Kartoffelstärke.
Bitte : das ist genau das selbe , Kartoffelmehl und Kartoffelstärke.
Notfalls geht auch eine andere Stärke.

Etwas anderes ist es mit dem braun werden der Kartoffeln beim reiben.
Gekochte kartoffeln werden nicht braun, reibt man sie dann allerdings schon. 1000 de Fragen habe ich da schon gehört, wie das verhindert werden kann.
In „Knödelgegenden“ wird um Supermarkt „Knödelhilfe“ oder „Knödelweiß“ angeboten. Davon etwas hineingestreut und sie bleiben weiß.
Wer das nicht im Supermarkt findet  (Ausland z.B.) der möge sich  in der Apotheke „Nariumsulfid“ besorgen.
Einige Messerspitzen davon und die Klöße oder auch Äpfel bleiben weiß.

Oft wird auch geschwefelt. Dazu gibt es im Handel ( Winzerbedarf, Obst Weinbaubedarf)
Schwefelplättchen. Die geschälten  und gewaschenen Kartoffeln  in eine Schüßel geben, ein Stückchen  von dem Schwefelplättchen anzünden,
auf einen Teller legen, Deckel drauf  und abbrennen lassen.
Somit sind die Kartoffeln geschwefelt und werden nicht mehr braun.

Die Plättchen gibts auch beim Imker bzw Imkerbedarf, habe sie sogar schon bei Hornbach gesehen.

Gestern hatten wir schon einmal eine Presse für die gekochten Kartoffeln in Verwendung:

hier in Kunststoff:

das eine andere Ausführung,

hier in Metall :

Wenn rohe Kartoffeln  gerieben werden gibt es recht viel an Küchen  Material.
Beliebt ist die Rundreibe  eine sogenannte „Lochreibe“. Sie sorgt für eine feines Material
Anders ist es mit „Raspeln“ , diese sorgen für ein etwas gröberes Material .
Ich persönlich reibe 2/3  mit der feineren Lochreibe und das restliche 1/3 mit der feinen Raspel.
Das ergibt für mich ein optimales Ergebnis, ein schönes Bild beim Kloß, und eine  schöne Konsistenz.

hier die Lochreibe[/b]hier die feine Raspel

Wie in der Gastronomie kann man auch zu Hause die Reibe der elektrischen Küchenmaschine verwenden.

Die geriebenen Klöße müssen dann auch durch gepresst werden. Das geschieht am besten mit einem Tuch. Spezialisten haben dazu sogar ein Säckchen, das dies etwas erleichtert.
Und in der Gastronomie und in Thüringen verbreitet sind auch Kartoffelpressen:

Fortsetzung folgt

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