Der Bayer tut: Leckeren Vorrat schaffen

Auf einige aktuelle Fragen, was ich denn mit so vielen Leberknödeln, soviel Kraftbrühe mache. Was ich denn mit soviel Fonds, Saucen, Brühen mache?

Zu allerst dazu etwas Prinzipielles.

Es ist fürchterlich schwer Miniportionen in fachlich korrekter weise herzustellen.
Genau 2 Teller Kraftbrühe herzustellen, genau 4 Leberklößchen für die Suppe zu machen.
Es ist schlicht unmöglich 2 Tassen Hühnerbrühe zu machen oder 3 Schöpfer Grand jus oder 5 Esslöffel Fischfond. Das funktioniert alles so nicht.
Oft braucht man auch eine gewisse Menge an Zutaten um das gewünschte überhaupt herstellen zu können z. B. eine Jus. Man kann nicht aus 3 Knochen ein wenig Jus machen. Dazu braucht man minimum 1-2 Kg Knochen. Das gibt aber dann gleich2-3 Tassen Jus und nicht 2-3 Löffel. Oder: mit einem einzelnen Fischkopf läßt sich keinFischfond herstellen, da brauchts dann schon mehr an Abschnitten und Carcassen.

Aber: das ist ja nun kein Problem.

Denn, dann verwende ich nur das was ich aktuell brauche und das was über bzw zuviel ist wird in Schraubverschlußgläsern sterilisiert. Dazu hebe ich mir stets aufgebrauchte Gurkengläser etc. auf. Auf diese Weise mache ich mir all die nützlichen Fonds und Grundsaucen alle selbst und muß nicht nach Chi-Chi Art zum Dallmayr oder Lacroix-Regal um mir Fischfond , Wildfond, Gemüsebrühe, Entenfond, Bratenfond, Demi glace, zu besorgen.
Das mache ich mir selbst und habe so immer etwas an Vorrat.
Zudem ist das ein edles Geschenk bzw Mitbringsel und wird dankbar von Freunden und Bekannten entgegengenommen.

Gleiches gilt auch für Brühen und Suppen.

Bleiben wir bei der gestern gemachten Bayerischen Leberknödelsuppe. Immer wieder höre ich von Bekannten: das wäre mir zuviel Aufwand so zu kochen, oder dies und das zu kochen.
Dann muß ich immer das erwiedern was ich hier gerade schreibe.
Bleiben wir bei der Suppe.
Gestern habe ich davon gegessen heute auch noch einmal, der Rest wird Portionsweise in Schraubverschlußgläser eingemacht. Hier das Beispiel für euch bildlich erfasst:

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1. Suppe mitsamt den Leberknödeln aufkochen lassen

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2. 2 Leberknödel in das (zuvor kochendheiß ausgespülten Gläser) Glas geben

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3. Mit der kochenden Suppe das Glas auffüllen ( 1 -2 cm Rand frei lassen)

4. Das Glas mit dem peinlich sauberen Schraubverschluß fest verschließen.

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5. Das/Die Gläser in einen Topf stellen. ) zu unterst ein Tuch !
mit heißem Wasser bis zum Gläserrand auffüllen und 20 min leicht simmern lassen.

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6. Herausnehmen und abkühlen lassen. Damit sind die Gläser sterilisiert und du kannst

sie kühl für längere Zeit aufbewahren.

Bild hier Bratenfond

Und ist mir mal nach einer Leberknödelsuppe so habe ich eine da.
Ist es mir nach einer kräftigen Hühnersuppe, habe ich eine da.
Brauche ich etwas Bratenfond habe ich den da.
Brauche ich schnell mal fertiges Blaukraut, habe ich das fertig da.

Also: keine Bange wenn mal etwas mehr da ist. Einfach in gläser einmachen.
Oder:
in Gefrierbeutel füllen und diese Eingefrieren, das wäre die weitere Alternative!

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