Gefülltes Poulardenbrüstchen „Piroschka“

Ich denke oft an Piroschka

mag man denken bei diesem Gericht, oder gar an eine ungarische Rapsodie. Ich mag ungarisches recht gerne und kann mich recht gut an ein Lokal erinnern das diese Idee der ungarischen Küche einmal aufgenommen hatte.
Und am Wochenende brachte mir meine Schwester hochwertigen Paprika, und einiges andere aus Ungarn mit. Also habe ich bissl spekuliert was ich davon so machen könnte und das kam dabei heraus, und deshalb mag ich es so nennen:

Gefülltes Poulardenbrüstchen
„Piroschka“ 
an Paprika Salpicon mit paprizierter Sahnesauce
und
sautierten Paprikareisnudeln

Mitgebracht bekam ich 2 erlei edlen Paprika, 1 Tube Paprikacreme, Paprika-Salsa
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Das Poulardenbrüstchen wollte ich füllen und so kam mir , daß ich unlängst mal einen milden Rabiola Frischkäse mit Paprika hatte. Der sollte gut dazu harmonieren. Zudem mag ich recht gerne Reisnudeln in Italien Risioni genannt, bei den Griechen Kritharaki und ich sag eben Nudelreis.

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Also ging es an die Arbeit:
In das Poulardenbrüstchen habe ich vorsichtig eine Tasche eingeschnitten dann ein wenig rote Paprikabrunnoise hineingegeben und zuguterletzt den Paprika Rabiola (Paprika Frischkäse geht auch ) wieder vorsichtig zugemacht und mit 2 Zahnstochern gut verschlossen.
Nun brauchte ich fein gewürfeltes (6×6 mmm Brunnoise) Paprikagemüse aus:
Rotem Spitzpaprika
gelbem Paprika,
grünen Paprika, sowie
Zucchini
Aubergine
Zwiebel
für das Salpi, von allem nur gut einen Esslöffel.

Nun wurde das Brüstchen allseitig schön und bei nicht zu hoher Temperatur sautiert, dann herausgenommen, und das Paprikagemüse leicht angeschwitzt. Nun kam das Paprikagemüse samt der Poulardenbrust in den vorgeheizten Ofen bei 120 grad.

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Währenddessen war der Nudelreis auf Biss gekocht und abgeseiht. In etwas Öl schmorte ich nun 2 Esslöffel superfeine Brunnoise von mildem, vollreifen Sputzpaprika an, stäubte alles mit einem guten Teelöffel des edlen Paprikas und gab nun den Nudelreis dazu. Jetzt noch gut schwenken, fertig!

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In eine kleines Töpfchen 1/8 ltr Sahne geben, dann ebenfalls einen Teelöffeln des guten Paprikas und auf gewünschte Konsistenz einreduzieren lassen. Etwas Salz, fertig. Dieses Paprikasahnesößchen dient schon mal als Spiegel für den Teller.

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Nun , nach etwa 6-8 Minuten die Poulardenbrust aus dem Ofen nehmen, die Zahnstocher entfernen und schön tranchieren.
Dann gefällig auf dem vorgewärmten Teller plazieren und anrichten. Dann die Paprikareisnudeln ansprechend anrichten und fertig ist ein feines Geflügelgericht, das allen Ansprüchen gerecht wird.

Ich habe einen winterlichen Feldsalat auch Rapunzel oder Nüssli Salat dazu gegessen.

Da das Gericht so fotogen ist und ich die Bilder als ausgeprochen gelungen finde, heute mal mehr Bilder zum Appetit machen!

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