Fränkische Krautwickel

So ein winterliches Gericht aus der Rubrik „Hausmacherkost“ ist heute angesagt.
Denn Vielfalt ist der beste Koch. Und es sorgt dafür daß  daß wir uns nicht einseitig ernähren.
Ich selbst glaube nicht daß es viele Gerichte gibt die öfters als 2x im Jahr esse, das wäre dann eine Ausnahme.

Es gibt Kohlrouladen  am abend oder wie wir  Franken sagen, Krautwickel und so habe ich schon alles vorbereitet.
Hackfleisch habe ich 2 er lei  vom Metzger  750 gr  vom Schwein und 750 vom Rind.
Das lasse ich mir frisch  vor meinen Augen durchlassen, dann sehe ich was da rein kam….trau, schau,  wem !

Dazu habe ich 2 altbackeneSemmeln eingeweicht und ausgedrückt. 1 gr.Zwiebel fein gewürfelt und Petersilie und Schnittlauch gehackt. Dazu noch 3 Eier sowie Salz, Pfeffer, Muskat, gem Kümmel, etwas Fondor zugegeben und dann kräftig durchgearbeitet.So lange bis es fest an den Fingern klebt und uns damit zeigt, daß es Bindung bekommen hat.  Das lasse ich etwas durchziehen und widme mich dem Kohlkopf.

Dazu habe ich einen  größeren Topf mit Wasser aufgesetzt. Nachdem ich einige äußere Blätter weggenommen habe, schneide ich die Blattansätze  am Strunk  etwas ein, damit sich die Blätter lösen lassen.  Dazu habe ich das heiße Wasser aufgestellt. Wenn ich nun den Kopf kurz hineintauche  lösen sich die jeweils äußeren Blätter leicht, denn sonst würden sie  immer einreißen, was wir nicht wollen.

Nachdem ich so 12 bis 14 große Blätter habe ( entspricht 12-14 Krautwickel)  blanchiere ich din kurz in dem Wasser und kühle sie wieder im Becken ab. Nun kann  ich sie verwenden.
Dazu brauche ich dann noch Nähfaden um sie damit fest einzuwickeln.

So wie hier dargestellt:

Die Krautwickel werden dann mit etwas Schweinschmalz in einen Bräter gesetzt , werden  kurz beidseitig angebraten, etwas klein geschnittene Zwiebel beigegeben und etwas Kümmel zugegeben. Obenauf auf die Krautwickel kommt noch eine Scheibe Rauchfleisch und dann geht es für 45-60 Minuten in die Bratröhre bei 160-170- Grad.

Währenddessen können  die Salzkartoffeln  aufgestzt werden.

Am Ende wird  der Bratensaft mit etwas Braten-Jus aufgegossen , abgeschmeckt und eventuell leicht mit Mondamin gebunden.
Dann darf   aufgegeben und serviert werden:

Guten Appetit!

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