Heute gibts mal wieder Forelle

Heute gibts mal wieder Forelle.

Ich habe noch 2 eingefroren, die ich aus eine Fischzucht im Nachbarort her habe. Hatte 4 Stück , aber die Bachforellen wurden  gleich gemacht. Die Regenbogenforellen mußten noch etwas warten , sind aber heute dran.

Dazu habe ich einen Wurzelsud gemacht. Man könnte auch Blausud dazu sagen. Nun habe ich reichlich Zwiebel, Sellerie , Lauch,Petersilienwurzel, Karotten klein geschnitten. Dazu kommen dann noch Wacholder, Lorbeerblätter, Senfkörner und Pfefferkörner. Gewürzt wird zusätzlich mit Salz, Essig und einem gehörigen Schuß Weißwein. Den Sud koche ich schon am Morgen vor damit sich der Geschmack entfaltet, ehe die Forellen hineinkommen. Bitte beachte: der Sud sollte immer etwas leicht überwürzt schmecken , dann ist er richtig, denn der Fisch saugt viel auf und würde sonst lasch schmecken.

Bei einer frischen Forelle läßt sich das „blau“ werden etwas forcieren, wenn man die Schleimhaut der Forelle zuvor mit etwas Essig begießt. das macht sie wunderbar blau wenn sie dann in den Sud kommt.  Der Sud darf beim hineingeben keinesfalls sprudelnd kochen sondern nur leicht köcheln, denn ansonsten zerreißt es gleich die Haut.  80, 90 Grad reichen vollkommen aus.  in gut 12-15 Minuten sollte eine normalgroße Forelle dann gar sein.

Zuvor habe ich bereits Kartoffeln für Petersilienkartoffeln geschält, die ich nach dem kochen in zerlassener Butter mit reichlich Petersilie anschwenke.

Und während die Forellen garen, mache ich meine Salatteller zurecht. Die Dressing mache ich prinzipiell in einem Schraubverschlußglas:

Ich gebe alle Ingredenzien,   egal welche Art von Dressing ich mache  dort hinein. Dann schraube ich das Glas zu und schüttel es kräftig wie der Mixer seinen Cocktail.  Dadurch verteilen sich die Gewürze viel besser und alles wird zu einer Emulsion die ich dann mit einem Löffel über dem Salat verteile.
Ich kann es nicht leiden, wenn Salat in einer Tunke gebadet wird und sich andere dabei die Hände waschen….

Zudem reich ich zerlassene Butter. Allerdings lasse ich sie leicht bräunen, sie erhält dann einen etwas nussigen geschmack, den ich dazu mag. Er ensteht , wenn die molke etwas angeht und braun wird, man spricht dann auch von „Nußbutter“.

Und wie es fertig aussieht, das stelle ich am Abend noch ein.

Guten Appetit

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