Ofenfrische Landente

Heute gibts:

 Ente gut alles gut

Jetzt ist Enten und Gänsezeit . Neulich hatte ich einige Freilandenten bekommen, die ich schon im Frühjahr bestellt hatte. Und als der Bauer die unlängst schlachtete waren sie fällig.
Gut man bezahlt etwas mehr als im Laden und vor allem gegenüber gefrorenen Enten oder Gänsen. Allerdings weiß man dann was man hat und von wo es herkommt, wie es aufgewachsen ist. Natürlich mußte ich diese einfrieren, doch heute ist eine dran.
Und deshalb gibt es heute:

Ofenfrische Landente
mit
Rohen Klößen und
hausgemachtem Apfelrotkohl

Die aufgetaute Ente nochmals waschen, dann innen salzen, pfeffern und mit reichlich Majoran würzen. Zusätzlich 1-2 Zwiebeln und 1-2 Äpfel je nach Größe klein schneiden, ebenso salzen, pfeffern und mit Mjoran würzen und damit die Ente füllen.
Zuguterletzt mit Zahnstochern die Ente verschließen und auch von außen würzen.
Wasser in den Bräter geben ,die Ente auf den Rost legen und ab in den Ofen bei 180 Grad, Heißluft 160 Grad.

Noch etwas bezüglich Fülle:

Das Füllen von Enten und Gänsen ist eigentlich ein Relikt aus früheren Zeiten.

Meist waren es sogar Fleischfüllungen mit Hackfleischanteil ect. Oder auch mit Semmelknödel  oder Brotmasse der man z.B. auch die Leber  zufügte. Ziel war es die Menge zu steigern  damit alle satt wurden. So war dann oft mehr Fülle auf dem Teller als Gans oder Ente…..

Heute will ich das nicht mehr. Wenn ich Ente will , soll Ente auf dem Teller sein und nicht Fülle. Gleiches gilt für die Gans etc

Ich benutze diese Apfel/Zwiebelfülle ausschließlich für den Geschmack , dann,  dass die Ente  nicht austrocknet und saftig bleibt. Und zuguterletzt wird die Apfel/Zwiebelfülle herausgenommen und kommt in den Batensatz. Das verbessert die Sauce nochmals und gibt ihr einen unvergleichlich guten Geschmack.

So sieht das dann aus, und wird dann durch ein Sieb  gedrückt und die Sauce montiert:

Vorbereitet hatte ich bereits den Apfelrotkohl:

Dazu den frischen Rotkohl vierteln und dann hobeln.
2- 3 Äpfel entkernen und klein schneiden,
2 Zwiebeln schälen und ebenfalls klein schneiden.
Das Kraut in einen großen Topf geben und mit : Zucker , Salz Pfeffer, Essig, Rotwein, 2-3 Lorbeerblätter und etwas Schmalz würzen, mit einem guten Liter Wasser aufgießen, Deckel darauf und zum kochen bringen. Zusätzlich gebe ich noch einige Nelken und Wacholderbeeren dazu, aber die gebe ich in ein Teeei ( ups, 3 e !) damit ich sie wieder leicht rausnehmen kann, denn beim Essen darauf herumbeißen mag ich nicht.
Verfeinert wird es noch mit mindestens einem Schoppen Rotwein und einem Gläßchen Preißelbeeren und das Finish bekommt es mit dem abgeschöpften Entenfett aus dem Bräter!

Für die Klöße habe ich heute einmal fertigen rohen Kloßteig verwendet.
(Hausgemachte Klöße und wie man sie richtig und original macht, werde ich einmal extra behandeln)
Den Portionieren ( portionieren habe ich bei den Fleischküchle gezeigt) und dann die Klöße abdrehen, in Salzwasser dem ich immer eine Zwiebel wegen des Geschmacks zufüge kochen.
Allerdings nur kurz aufwellen lassen, dann zurückdrehen und nur noch ziehen lassen.

Und so schauts aus:

Guten Appetit

Noch mehr „Heute gibts“ hier:
http://www.forumthailandtip.com/index.php?topic=12425.450

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