Speck, Gselchts geht auf Reisen

Heute muß ich euch mal wieder eine Geschichte erzählen,

eine wahre Geschichte

Ein anderer Ort an dem ich immer original Südtiroler Speck, Käse und einen guten Roten bekam ist die Regionale Handwerks und Gewerbemesse
oder aber auf Gastronomiemessen von denen es genügend gibt. Auch hier ist immer ein Südtiroler Stand vertreten in entsprechender Aufmachung,
oft aus altem Stadelholz rustikal nett hergerichtet.
Dort hängen dann Massen an Speck zum Verzehr, als Jausen und Brotzeit, oder aber stückweise zum mitnehmen.

Meist gut gefüllt sind diese Stände und machen wohl mächtig Appetit .
Und natürlich auch mir, auch wenn es meist eher Ware aus industrieller Produktion war, schmecken tats immer unbandig.

Und als ich von Samuispezie hörte, daß er in dem mir aus der Kindheit bekannten Tamsweg eine Almhüttn hat,
mußte ich ja unwillkürlich an einen Bergbauernspeck denken!
Ich sah ihn förmlich vor mir in der Räucherkammer, oder auf dem Tisch, bereit um sich mit scharfem Messer scheiberlweis abschneiden zu lassen.

Ja und ich kam nicht umhin Samuispezie anzuhauen ob er da nicht Beziehungen dazu hätte,

nein, nein, nicht beim Fleischhauer oder im Supermarkt, vom Bauern selbstgemacht und in der Höh gereift.
Ja und ich hatte eine günstige Stunde erwischt, er meinte freundlich wie er ist: wohl, wohl,
er kennt da schon welche, und da ließe sich was machen.
Und ehe ich auf den abwägenden Gedanken „schau mer mal“ kam, ließ mir Samuispezie die Nachricht zukommen :

„Hallo Bernd,
habe Dein Geselchtes am WE erobert, hat mich viel Mühe und einige Lungauer Schnäpschen gekostet, die ich bei den Kaufverhandlungen genießen „mußte“

Ich war freudig und überrascht zugleich, hatte ich so schnell auch wieder nicht damit gerechnet.
Und : Samuispezie setzte dem ganzen noch die Krone auf.
Denn während ich mir noch Gedanken über den Versand und die Bezahlung machte wollte er meine Adresse, bekam er, um mir kurz darauf mitzuteilen:

„Hallo Bernd,
alles klar soweit,
Also Würzburg liegt ja so ziemlich auf der Rennstrecke, da schick ich Dir das Ding per LKW frei Haus
(Sofern man mit Sattel zufahren kann..??)“

Ja ihr lest richtig!

Gestern nun war es soweit:
mir wurde die Lieferung von 4 Kg besten Berbauern Gselchtem per 40 Tonner Sattelschlepper frei Haus an meine Adresse avisiert.
Natürlich fieberte ich schon und schlug Einladungen bei Kumpeln zum DfB Pokal schauen rigoros aus.
Warum fragte man mich ungläubig :
weil gleich ein 40 Tonner LKW aus Österreich bei mir vorfährt und mir 4 Kg Speck liefert. …

Ja und so kam es, um etwa 20.00 fuhr der Sattelschlepper bei mir vor und lud die wertvolle Fracht aus, die ich freudig und doch mit leichtem Kopfschütteln entgegennahm:

Da lernt man als deutscher jemanden aus Österreich im World-Wide- Web ,
noch dazu in in einem Thailandforum kennen, schickt sich über das Forum Persönliche Mitteilungen ,
aus Plaudern über Gselchts wird Realität
und da steht dann ein 40 Tonner vor mir : mit Gselchtem von Samuispezie !

Jetzt werdet ihr verstehen warum ich euch unbedingt diese Geschichte erzählen wollte, eine Geschichte die das Leben schreibt.

Vielleicht kann nun der eine oder andere das Forum etwas mehr schätzen lernen. .

Ist die Welt nicht schön ?

Vielen vielen Dank, Mandi

Und so schauts aus, der Speck, das Gselchte:

Und  aus  Südtirol  habe ich auch  oft  einen Speck,

und auch  dazu  gibts  ein lesenswertes Geschichterl,  das  findet ihr hier : https://heutegibts.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=29&action=edit

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