Erst Spießbraten dann Packmas ….

Bayern Fieber

Je näher der Zeitpunkt des Finales rückt, umso mehr Spannung
kommt auf. Überall  wo man hinkommt , nur ein Thema. An der Kasse im Supermarkt, beim Metzger, beim Bäcker. Und auch auf der Straß wird man gefragt : und , wie gehts aus?

Auch mit den Kumpels habe ich mich kurzgeschlossen. Und die hatten schon vereinbart bei wem wir uns das Spiel ansehen werden.
Leider sind es überwiegend Typen, die den Bayern den Sieg nicht gönnen. Denn auch hier in Bayern polarisiert der FCB : entweder man liebt sie abgöttisch oder man „haßt“  sie .  Aber keine Bange, mit viel Herzblut, Leidenschaft und lauter Stimme werde ich schon nicht untergehen!

Ja und das was man so zu einem Fußballabend braucht, das ist auch geregelt. Die einen kümmern sich darum, die andern darum. Und ich habe mich bereit erklärt für eine passende „Unterlage“ zu sorgen. Aus meinen Vorschlägen wie : Schachlik, große Paellapfanne, usw wurde nichts. Grillen nein, bei dem scheixx Wetter (und die Schneefallgrenze fällt und fällt)

“Mann” will einen „Spießbraten“  mit einem flutschigen, saftigen Kartoffelsalat.

Damit war ich auch schnell einverstanden, denn ich kann das alles vorbereiten und so ist vor, während und nach dem Spiel Ruhe und man kann sich auf das Genießen konzentrieren.

Für den Spießbraten habe ich einen ganzen Schweinehals mit Knochen besorgt.
Diesen habe ich  nun ausgelößt. Die Knochen kann ich immer gut für eine Sauce oder eine Suppe gebrauchen.
Und den ausgelösten Schweinehals  will ich füllen.
Dazu gibt es 2 Methoden:

a man schneidet eine Tasche, eine Öffnung hinein, die man dann füllt
b man schneidet den Bauch so auf, als würde man ihn „schälen“
dann würzt und belegt man ihn, und rollt das zusammen ähnlich wie bei einer
Roulade. Am Ende wir der Braten mit Bindfaden fest gebunden

So vorbereitet kann man den würzigen Braten  dann aufspießen und als Spießbraten drehend zubereiten.
Natürlich geht das auch ohne Spieß und ohne drehen. Der Braten bleibt der selbe : ein Spießbraten eben.

Heute werde ich den Spießbraten so bereiten:

Zwiebel und Essiggurke wird grob klein geschnitten, der ausgebreitete Braten wird gesalzen , gepfeffert, evtl etwas Kümmel und Korianderpulver .
Dann wird er gewürzt, mit  Senf eingerieben, darüber verteile ich nun die Gurken und Zwiebelstücke, junges Zwiebelgrün, frische Majoranzweigerl, Thymian ,  Knoblauch
Nun wird der Braten wieder festzusammengerollt.
Dann wird er mit Bindfaden fest gebunden, damit das ganze beim aufschneiden nicht auseinanderfällt.
Zu guterletzt würzt man  ihn nochmals von außen. Dazu verwende ich ein selbstgemachtes kräftiges schmeckendes rustikales  „Grillgewürz“.

Ganzer Hals links,  rechts Hals sauber ausgelöst

jetzt den Hals “schälen”, wie einen Apfel

Gut ist es, wenn dieser Braten so nochmals über Nacht durchziehen kann, denn dann entfaltet er dann anderntags den ganzen Geschmack.

Eine ordentliche Schüssel Kartoffelsalat habe ich auch schon zubereitet.

So, nun ist alles vorbereitet, und so schauts aus:


Auf gehts Bayern : Kämfen uns Siegen !

Mein Tip : 3 : 1 für die Bayern !

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Fischers Fritze fischt frische Fische usw

Fisch.
Fisch ist ein sehr reizvolles Thema, bietet so viele Facetten und hat mich eigentlich immer begleitet.  Weil wir  Sammler und Jäger sind ?
Ein in uns schlummerndes Gen?
Männer fischen gerne . Männer angeln gerne. Männer essen gerne Fisch.

Eine Ur-Veranlagung , oder was ist es, was kleine Jungs schon treibt sich aus einem Holzstecken und einer Schnur eine Angel zu basteln ?

Unweit des Mains aufgewachsen trieb ich mich auch schon gerne bei den Anglern am Fluß  herum, beobachtete sie. Und wie andere gleichaltrige  holte auch ich mir von zusammengesparten 10 und 5 Pfennig Stücken eines Tages  so ein Kinderset :  ein paar Meter Schnur , mit einer Pose daran und ein paar Haken.
Würmer waren auch gleich ausgegraben und  aus Weckmehl etwas Teig gemacht…

Ja, ja.

Später dann, als ich oft abgearbeitet und  ausgepowert von der Arbeit  nach Hause kam suchte ich aktive Entspannung, etwas Ruhe, einen Ausgleich für meinen äußerst stressigen Job. Unweit des neuen Wohnorts am Rande der Stadt waren Teiche, Fischteiche. Mütter mit Kindern fütterten  dort Enten und Fische.
Bänke waren da und so bot sich die Gelegenheit den Anglern auch ein wenig bei ihrem Treiben zuzusehen.  Und oft tat ich dies, bis ich dann aktiv teilnahm und auch das angeln begann.

Und eines Tages wurde ich gar Pächter. 2 Seen mit jeweils etwa einem  Hektar Größe.  Idyllisch, schön , gell ?
Aber keine Sorge,  hinter all dem so schön anzuschauendem steckt viel, viel Arbeit.
Das mußte ich bald erkennen. Denn solche Seen , Gewässer brauchen  auch intensive Pflege, Aufmerksamkeit und Tatkraft.
Auch die Fische kommen nicht dahergeflogen,  es braucht eine Besatzpflege. Man kann nur herausholen was man hineingibt.
Ständige Beobachtung der Wasserqualität ist nötig  und auch  Naturgewalten, Sturm Wind und Wetter tun das ihre.
Und hat man dann einen schönen gepflegten Besatz im Laufe der Jahre geschaffen, dann kommen 2 fürchterlich schwere Unwetter in Form eines nie gekannten Sommergewitters , der Bach nebenan läuft über,  Bach und Teiche werden eins. .  alte stämmige  Bäume fallen reihenweise,  die Uferbesfestigung bricht ein, eine regelrechte Flut ergießt sich.

Und die Fische ?  90 % des Besatzes ist weg die Arbeit, die Hege, die Pflege von Jahren binnen einer Stunde : weg, einfach weg!
Und damit man das auch nicht vergißt, kommt 10 Tage später das gleiche Unglück noch einmal . So als liefe eine Kopie des letzten Unwetters vor einem ab. Grausam.

Ja, dennoch bleiben schöne Erinnerungen.

So, zur Wendezeit als ich anläßlich eines  Besuchs in Thüringen  15 Zentner lebende Forellen  aus einer LPG Fischzucht in Untermaßfeld,  einem Ort direkt  nach der  Grenze bestellte !  Und ausgerechnet das war der erste grenzüberschreitende Warenverkehr wie man es damals nannte. Ausgerechnet Fische.
Ein Lebensmittel , noch dazu ein lebendiges Lebensmittel. Der Fahrer erzählte mir , daß er am liebsten wieder umgekehrt wäre, beim Anblick von:
Bayrisch -Thüringischer Grenzkommision,  Zöllner, Veterinäre, Politiker, Grenzer, Journalisten , Fotografen und und und.

Die Fischzucht LPG  haben sich dann drei Mann (alles ehemalige „Leiter”  für einen Appel und ein Ei unter den Nagel gerissen)

Habe ich zuvor nur zum Eigenverbrauch oder für meinen Betrieb Forellen geräuchert, so konnte ich dort sehen wie es en mass zugeht:  dutzende von Frauen
waren damit fließbandmäßig beschäftigt. Man konnte gar nicht so schnell schauen wie das ausnehmen, zuschneiden, oder filetieren bei ihnen ging.
Ein Räucherofen stand neben dem anderen und ein extra Räuchermeister mit dabei.

Dabei hatte ich selbst nur einen elektrischen Räucherofen für das Restaurant bisher gekannt, wo ich mit Rebenholz meine edlen Forellen räucherte und sie noch warm  den Gästen servierte.

wie diesen von OPA

Später dann habe ich auf dem Bauernhof eines Kumpels mit diesem einen großen Räucherofen mauern lassen,mit Klinker außen und innen mit Schamottsteinen !
Mit einer durchdachten steuerbaren Luftzirkulation, Thermostat usw.

Den Räucherofen brauchten wir, denn dort haben wir jahrelang dann ein wunderbares Fischfest ausgetragen und unsere geräucherten Forellen waren sehr begehrt!

Ja und an meinem Fischweiher wieder hatte ich einen Kleiderspind aus Metall in einen Räucherofen umfunktioniert. Auch das klappte wunderbar !
Gesehen habe ich auch schon alte Kohle -Badezimmerboiler die umfunktioniert wurden.
Oder so etwas:

  aus http://forum.angelsport.de/

Und Du ? 

Du hast keinen Räucherofen?
Ganz einfach, besorge dir eine Große 10 ltr. Blechdose (Gurkeneimer) oder einen Blecheimer vom Baumarkt.
Jetzt brauchst du noch 2 Backsteine, zwischen  die kommt die Feuerstelle und die Steine geben guten Halt für den Eimer.
In den Eimer gibst du nun eine gute Hand voll Sägemehl . Jetzt stellst du ihn auf die Backsteine zwischen denen du ein Feuerschen gemacht hast. Nun dauert es nicht lange und das Sägemehl  im Eimer fängt das glimmen und räuchern an.
Hängst du nun vorbereitete Fische  hinein kannst du direkt das räuchern anfangen.
So einfach geht das!

siehe auch da:  http://www.kochenrussisch.de/?p=2117

Und der Fisch?
Du brauchst frische Forellen. Am besten von einem Fischteich in deiner Nähe. Höre dich einfach mal um.  Die Forellen über Nacht  in eine leichte Salzlake
einlegen. Natürlich kann man auch Gewürze zugeben, aber das überdeckt nur das feine Fischaroma. Wichtiger ist es, ein gutes Sägemehl zum räuchern zu haben das macht nämlich den Geschmack. Buche ist vorzüglich ( im Sägewerk fragen oder beim Metzger). Anderntags die Forelle etwas an der Luft abtrocknen lassen und dann mit einem Drahtstängchen aufhängen und ab in deine Räuchertonne.
Deckel drauf und warm räuchern lassen bis der Fisch schön Farbe hat.

(Weitergehende Detail-Infromationen im Net, oder bei mir erfragen)

***********************

Die nächsten Tage werde ich etwas über  Schollen berichten. Zu  meiner Lehrzeit  noch gab es in jedem ordentlichen Restaurant  um diese Jahreszeit

die berühmten Maischollen

Sie wurden nur in bestimmten Variationen  serviert,  waren aber unvergleichlich gut.

Das andere Kapitel werden Matjes sein .

Junge butterzarte  Matjes

Bis dahin : Servus miteinander !

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Versprochen. Heute gibts geräucherte Forelle

Gestern  war ich etwas unterwegs und auch bei einem Kollegen, der wie einst ich selbst, auch einen Fischweiher  ganz in der Nähe betreibt, dort konnte ich gerade noch zwei frisch geräucherte Forellen ergattern.

Zu Hause angekommen, habe ich sie gleich filtetiert. Denn das gelingt am besten, wenn sie zwar nicht mehr rauchwarm ist ( sie würde dann zerfallen),
aber  schon herunter gekühlt war. Denn dann hält sie wieder zusammen.

Und während ich nun hier beim schreiben sitze , kommt mir der Gedanke, daß ich die nächsten Tage mal einiges über Fisch aber auch insbesondere für euch  beschreiben werde :

Wie räuchere ich eine Forelle selbst !

Denn so mancher wird nun Appetit bekommen und sich fragen : na wie macht man das denn.
Und wer mich kennt, weiß daß ich es so beschreiben werde, daß mit etwas gutem Willen auch das für euch zu schaffen ist.

Hier im fränkischen gibts recht viel Fischteiche und man ist nicht auf Supermarkt oder Industrieware angewiesen.
Wer sich ein wenig umhört erfährt schnell eine Adresse wo es frisch geräucherten Fisch gibt. Denn es wird auch angeboten:

*geräucherte Regenbogenforelle
*geräucherte Bachforellen
*geräuchte Saiblinge
*Karpfen geräuchert
*Aal geräuchert

*und manche räuchern gar Zuchtlachse die sie dazukaufen.

Aber inzwischen es das auch als „Graved“ , also nicht geräuchert sondern eingelegt, mariniert.

Fotografiert habe ich das filetieren gestern nicht, denn ständig mit fettigen, fischigen Fingern, Räucherduft  und Fotoapparat hin und her zu pendeln,
das wollte ich dann doch nicht.

Heute , nachdem ich ein frisches Bauernbrot besorgt habe, gibts das Forellenfilet, mit lecker Butterbrot dazu.
Mancher verdrückt seine Räucherforelle pur, ohne alles!
Aber beliebt ist auch Meerrettich  besser noch die milderen Versionen:

* Apfelmeerrettich
* Sahnemeerrettich

dazu.

Andere schwören auf Essiggurke oder besser noch, kräftig derbe Salzgurken dazu .

Auch ein Schnittlauchbrot  mundet vorzüglich dazu, überhaupt, wenn dazu ein
frisch gefülltes Krügerl  Bier dabei steht !

Ob ihr euch euere Forelle so anrichtet:

oder mit etwas Merrettichsahne und Honig-Senfsauce

oder liebst du es etwas rustikaler, draußen in der Natur:

Natürlich gehts auch kühl und asiatisch angerichtet :

Hauptsache es schmeckt dir. So wie mir !

Guten Appetit!

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Heute gibts : Dies und das und außerdem

Heute war ich etwas unterwegs, und habe ohne Ziel mal da oder da geschaut, was es so gibt.                                                                                                             Macht wohl jeder mal, daß er mal bisschen gucken tut , sich inspirieren läßt, schaut was es so gibt.

Denn, da wir bereits auf Ende Mai zugehen habe ich Wut!

Wut auf das Wetter hier:  nach einem nicht enden wollenden schneereichen Winter fiel erstmal das Frühjahr aus. Alles grau in grau bis Ende April. Im Mai dann 2,3 realtiv schöne Tage. Betonung auf realativ.
Bescheidenes Osterwetter und jetzt zu Pfingsten  kann man nur sagen grausam !          Gestern  abend 7 Grad.  Jetzt aktuell 23.15 Uhr 8 Grad.
Seit 4 Tagen und das Ende Mai läuft die Heizung wieder, sonst friert man sich einen ab.

Warte seit Wochen darauf meine Tomaten Pflänzchen etc einsetzen zu können .
Erstmals habe ich mich wieder an die „Eisheiligen „ gehalten.

Eigentlich sollte jetzt Spargelzeit sein. Sollte.
Es gibt nur deshalb Spargel, weil die Bauern inzwischen massiv umgerüstet haben :         Neue Spezialfolie, inzwischen 7-fach übereinander ermöglicht es, sonst wäre es nichts mit Spargel.
Und man schmeckt es beim Spargel: das wetterbedingte schwache Wachstum sorgt dafür daß  er zu wenig wächst und so wird der wenige sehr intensiv vom Geschamck.
Er „spargelt“ zu sehr. Wächst  mengenmäßig mehr, verteilt sich das und er schmeckt milder, zarter , feiner als dieses Jahr.

Und Salat: noch nie erinnere ich mich daran, bis Ende Mai Feldsalat bekommen zu haben.
Um diese Jahreszeit wird man normal mit Massen von frischem Salat vom Acker überschüttet. Schäbig  was man an Salaten bekommt: entweder Ausland, Treibhaus oder leichte kaum gefüllte Köpfe mit eher zähen Blättern.

Dieser Tage hatte ich mir nun doch mal Erdbeeren mitgenommen,
eigentlich wäre jetzt auch schon Erdbeerzeit, denn die gibts schon eine Weile und in jedem Laden stehen Berge davon.
Habe mir dann ein Schälchen zurechtgemacht : grausam !
Schmecken nach nichts, nicht nach Frucht, nicht süß, grausam, einfach grausam.
Mußte  reichlich nachzuckern. Da schmeckte es eben süß, aber nicht nach Erdbeeren.
Das wollte ich mir nicht antun und sie wanderten in die Tonne.

Ich werde immer sprachloser was die Landwirtschaft/ Landwirtschaftliche Industrie  anbaut, auf den Markt bringt, uns anbietet, verkauft.

Und so ist es mit allem ,  und dann  hängt auch noch die Natur total hinterher.

Also macht auch das Einkaufen keinen Spaß.

Ein wenig wurde mir dann doch der Tag erhellt:  ich erhielt Post aus Österreich.
Ich wartete schon länger darauf, aber das Objekt der Begierde  hat eine längere Reise hinter sich:  von Thailand ging es erstmal über  Burma dann Australien um dann über Österreich zu mir zu gelangen.

Was ?

Samen,  Kräutersamen wurden von mir so heiß erwartet. Ein Forumbekannter aus Thailand, der dort Landwirstschaft betreibt, hatte mir beim Anblick seines dortigen Gemüseanbaus zugesagt mir Thai Samen zuzusenden. Doch das geht ja gar nicht so einfach!
Also wurde der Samen einer österreichischen Besucherin meines Freundes mitgegeben, die ihn an mich weiterleiten sollte.
Und weil es ihr in Asien so gut gefiel,  machte sie in SOA noch eine kleine Rundreise und so dauerte es eben, bis  2 erlei Thai-Basilikum, Thai Koriander, Thai Vogelaugen-Chilie bei mir eintraf.

Und bei 7 Grad draußen kann ich nicht mal im Freien aussäen sondern in Töpfe
und auf die heizungswarme Fensterbank . Also es nervt mich, dieses Wetter hier!

So hatte ich auch heute keine große Lust zu kochen, es gab nur Brotzeit.

Mit einem Brötchen oder
boarisch mit einer  Brezen (Extra für Helmut den Burianer!)

Beim Brot kaufen war sich meine Schwester und ich einig  daß auch das Brot immer ungenießbarer wird bei uns.
Selten daß man noch einen Bäcker findet bei dem man wirklich gutes Brot bekommt.
Beide meinen wir, daß das Brot innen gar keine Poren mehr hat, Lufteinschlüße.
Dadurch „pappt“ es richtig ist innen eher naß, klebrig, pampig.

Und so habe ich mir vorgenommen mich wieder auf die Suche nach einem traditionell gebackenen echten Holzofenbrot zu machen.
Irgendwo außerhalb der Stadt wird es schon noch jemanden geben der so etwas noch herstellen kann !

Soweit sind wir schon, daß man  weit fahren muß um ein gutes Brot!

Habe aber eine schöne geräucherte Forelle ergattert, auf die ich mich schon freue!

Also, Servus miteinand!

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Peccorino Pasta, Jasmin Reiskugeln und Fingerfood zum dippen

Heute gibts etwas auf die schnelle…

Und da heute Pfingsten ist, wird auch nicht viel geschrieben, da lasse ich mal Bilder sprechen, denn abends gehts dann außer Haus essen.

Ich esse gerne Reis.
Und kann ihn zu fast allem essen. Egal ob kalt oder warm.  Insbesondere Thai -Reis liebe ich. Egal ob Jasminreis, Duftreis , oder Klebereis.

Allerdings nervt mich eines sehr:
In Thai Läden oder Asia Läden ist meist eine unwahrscheinlich Auswahl und ein riesiges Angebot vorhanden.
Nur : ich habe noch nie erlebt daß man eine gute Beratung dazu bekommt. Die nicken immer alles ab , sagen zu allem mit asiatischem smiling immer ja, ja….
Ich glaube die haben wirklich keine Ahnung von dem was sie verkaufen. Und nun ja, Beschreibungen lesen ist ja nicht…
Zudem ist meist die Sorte die zuletzt gut war,  nicht mehr vorhanden und auf Lager, also fängt das Glücksspiel von neuem an.

Heute nun gab es den Jasmin Duftreis mit Basilikum und Karottenstreifen,

dazu dann milden Paprika :
zum einen roh als kleine Paprika-Sticks zum dippen in der Chiliesauce und
etwas gegrillten Paprika mit dem unvergleichlichen mild-süßen Aroma.

Dazu  habe ich nun meine letzten asiatischen Teigtäschen (keine Flülingslollen !)  als Fingerfood zum dippen zubereitet .
Serviert mit  einer  Chiliesauce,  Austern und Sojasauce  und meinem selbstgemachten Mango-Cutney.

Halt : und als Vorspeise gab es  breite Pasta in etwas vollreifem scharfwürzigem Peccorino geschwenkt und in einem Nest von  zartem Butterlauch  serviert.


Guten Appetit !

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Heute gibts Thai – Gemüsesuppe mit Teigtasche

Thais lieben Suppen,

könnte meinen, denn  Suppenküchen sieht  man in  Thailand, in ganz Asien überall , in jeder Straße , an jeder Ecke in jeder Hauseinfahrt steht eine solche Suppenküche.
Mit einem Fahrrad, Moped einem Motorroller werden die Utensilien angefahren und null Komma nichts ist ein Mini-Stand,  eine Mini Küche aufgebaut.
Die Zutaten, sind  schnell frisch auf umliegenden Märkten zusammengeholt und schon geht es los.

hier aus:  http://www.thailand-ticket.de/

Die Zutaten sind eigentlich nicht so streng in Asien bestimmt.
Man ist sehr anpassungsfähig, läßt mal das weg, nimmt dafür etwas anderes das gerade verfügbar ist.
Keine strengen Rezepturen. Und so heißt es dann nur zur Unterscheidung :

*Gemüsesuppe mit Schwein
*Gemüsesuppe mit Huhn
*Gemüsesuppe mit Fisch
*Gemüsesuppe mit  Shrimps (Gung)

usw.

Und hinein kommt, was gerade frisch verfügbar ist, und nicht ein Rezept.
An Kräutern spart man dabei nicht und in der Regel findet sich immer:
Frühlingszwiebel, Thai Basilikum. Zitronengras, Koriander, Knoblauch, Ingwer,
Zitronenblätter, und natürlich Thai Chili in einer solchen Suppe.

Thais verwenden leidenschaftlich gerne  Geschmacksverstärker / Glutamat (lies mal die Zutatenlisten bei Thaifood).
Sie sind richtig süchtig darnach, und geben davon auch reichlich in ihre Suppen.
Ob im Restaurant, einer Suppenküche auf der Straße oder wenn du eine Päckchensuppe kaufst.

Als Grundgeschmack/ Grundschärfe wird gerne eine der drei hauptsächlichen Thai – Currypasten verwendet .
Viele Europaer sind bei Currypaste immer etwas irritiert, denn sie sehen dann das bei uns normal erhältliche gelb-grüne Currypulver vor sich.
Das hat aber auch ganz und gar nichts mit Thai-Currypaste zu tun !

Das indische Currypulver ist etwas ganz anderes, schmeckt ganz anders, besteht aus anderen  Gewürzen und ist wie gesagt ein Pulver.
Thai Currypaste ist kein Pulver , sondern wird aus verschiedenen Zutaten und Gewürzen in einem Mörser zermahlen, verrieben zu einer Paste.
Es gibt etliche Sorten davon, aber hauptsächlich wird rote, gelbe und grüne Currypaste verwendet.
Sie unterscheiden sich geschmacklich etwas und geben dem Gericht dann die entsprechende Farbnote zusätzlich.

Wie gesagt, Thais sind sehr variabel was Zutaten angeht, und so geben sie in eine Gemüsesuppe auch Nudeln, wie  Reisnudeln, Eier/Weizennudeln oder auch  geschnittene Omelettestreifen und ganz gerne auch Teigtaschen in den verschiedensten Variationen hinein. Je nachdem was man gerade hat.

Und wenn du dir so eine Suppe bestellst dann:                                                                                        nicht scharf:  mai Pet                                                                                                  leicht scharf: Pet nit noi                                                                                             scharf:  Pet                                                                                                                    sehr scharf:  Pet mak mak

Ich wollte heute, nachdem es nachmittags richtig kalt wurde ein Süppchen.

ein Thaisüppchen.

Da ich gefrorenes Thaigemüse in der Truhe hatte, kein Problem.
Und neben dem Gemüse waren noch gefüllte Teigtaschen gefroren. Her damit!
Schnell war Wasser aufgesetzt das Gemüse darin gekocht.
Daneben Reisnudeln eingeweicht.

Zwiebeln, Grün von Frühligszwiebeln, etwas Thai Basilikum, Ingwer, Knoblauch fein geschnitten.
Alles mit hinein in die Gemüsebrühe und abschmecken. Die Zutaten geben bereits reichlich Geschmack so fehlt nur noch ein Hauch, Salz, Chilie, und wer die säuerliche Note liebt, der mag etwas Limettensaft zugeben. Zuletzt kamen die Teigtäschen noch hinzu.

Und alles sah dann so aus

Guten Appetit!

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Heute gibts ein argentinisches Hüftsteak

Mächtiges argentinisches Hüftsteak

zum Abschluß des spannenden Bundesliga- Finales wollte ich nicht groß
in der Küche stehen, zu spannend die letzten Spiele um den Abstieg und den überraschenden 3-1 Rückstand meiner Bayern in Gladbach.

Und dazu hatte ich mir ein mächtiges Steak von einer argentinischen Rinderhüfte
besorgt, mit etwa einem guten Pfund!

Und da ich noch Champignons von gestern übrig hatte, die auch nicht soviel Arbeit machen, war gleich nochmal eine kleine Portion „Champignons a la Creme „ dazu zubereitet. Wie ? das könnt ihr unter gestern nachsehen!

Für Steaks habe ich eine spezielle „Grillpfanne“ mit Rillen.
Mit dieser habe ich beste Erfahrungen gemacht. Man braucht nur ein wenig Öl, heizt die Pfanne sehr, sehr stark vor  und dann das Steak zum braten hineingeben.
Das muß danngleich mal richtig zischen und  den  Herd ja nicht runterdrehen: volle Pulle laufen lassen!
Und:
Bitte: um Gottes Willen nicht, wie ich es immer wieder sehe, das schöne gute Fleisch  schnell 2 Minuten vor dem braten aus dem Kühlschrank holen.

Warum ?

Normal hat so ein Kühlschrank eine Temperatur  um die 7 Grad.
Wenn du es nun erst kurz  vor dem Braten aus dem Kühlschrank herausholst,
ist es innen noch total frostig kalt, hatte gar keine Zeit sich ein wenig zu erwärmen. Nun gibst du es in die feuerheiße Pfanne.
Gut, außen verschließen sich sogleich die Poren, das Fleisch erschrickt richtiggehend.

Aber innen?

Es hat gar keine Zeit zu entspannen und erst recht nicht, daß es sich innen erwärmt.             Es müßte auf eine Kerntemperatur von etwa gut 45-60 Grad, je nach Gargrad kommen.      Das gelingt gar nicht so schnell , wenn das Fleisch  Kühlschranktemperatur hat.

Also:  bitte immer das Fleisch eine gute halbe Stunde bis Stunde langsam an die Zimmer/ Küchentemperatur kommen lassen und du bekommst ein hervorragendes Ergebnis!

sieht es nicht herrlich aus?


Jetzt tranchieren

Nun mit den Champignons anrichten das ganze Teil:

Guten Appetit !

500 gr. Rinderhüftsteak
etwas Öl
1 Grillpfanne
Champignons
1/4 ltr sahne
(siehe gestern)

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